Ältere Kätzin versteht sich nicht gut mit kleinem adoptierten Kater. Was kann man dagegen machen?

Ich habe vor ca. 6 Monaten einen kleinen Kater adoptiert ... das fand meine Katze, die schon 5 Jahre bei mir ist, nicht so toll. Sie haben sich nach ein paar Wochen zwar aneinander gewöhnt, aber meine Katze knurrt den kleinen trotzdem immer noch an und faucht, sobald er ihr zu nahe kommt, obwohl der kleine nur schmusen will ...

Kann man da was gegen machen, damit sie sich besser verstehen??

4 Antworten

Ob sich die beiden irgendwann besser verstehen kann man jetzt noch nicht sagen. Fakt ist: Katzen sind Einzelgänger in einem eigenen Revier. Die ältere Katze betrachtet deine Wohnung als ihr Revier. Du bist darin akzeptiert aber der kleine Kater ist noch körperlich unterlegen und kann daher besser bekämpft werden. Das wird sich allerdings in ein paar Monaten ändern. Wenn er nach Katermachomanier seine Stellung behauptet kann es zwischen den beiden zu einer handfesten auch blutigen Auseinandersetzung kommen. Ist er überlegen hat die ältere Katze nichts mehr zu melden. Er wird dominant wie ein Kater nun mal ist alles beanspruchen was er will, vor allem dich. Dann aber sind die Fronten geklärt und die beiden werden mindestens in respektvollem Abstand miteinander leben können. Eine Kastration des Katers könnte bei einer Annäherung der beiden hilfreich sein.

der kater ist ein norweger und meiner katze jetzt schon mit 8 monaten körperlich überlegen er ist schon größer und schweerer als meine 5 jährige katze ...

Hallo, die von dir geschilderte Problematik ist Hausgemacht...sorry....aber es ist leider ein Irrtum, dass man sich einfach zu seiner alten Katze eine neue dazuholt und alles ist chic...Zustimmen kann ich bei dem Thema der Kastration....ist immer wichtig und gut das zu machen! Aber leider vergessen viele, dass eine alte Katze ganz andere Bedürfnisse hat, als eine junge Katze> und dann knallts natürlich. Auch wenn der junge Kater sich dann irgendwann behaupten kann, dann ist die alte Katze unterlegen und es gibt immernoch keinen wirklichen Frieden. Ich habe gelernt, dass Katzen max. +-2 Jahre Altersunterschied haben sollten, damit ein friedliches Zusammenleben überhaupt denkbar ist. Und der entscheidende Punkt hierbei ist doch, dass Katzen sich das aussuchen, ob sie sozialverträglich sind oder nicht...also die Zeit wird nicht alles hinbiegen, wenn einer der beiden keinen Bock auf den anderen hat, hattest du die längste Zeit Ruhe in deinem Zuhause. Katzen sind Einzelgänger, durchaus gibt es auch gesellige Vertreter, aber bitte nicht einen vorgesetzten Artgenossen...würde uns doch auch nicht gefallen...also am Besten immer zwei Katzen zusammen holen, ist trotzdem keine Gewähr fürs Funktionieren und vor dort her, wo man die Katzen schon kennt und einschätzen kann (Tierheim), dann hat man eine größere Chance. Und in dem Fall, dass eine Katze vor der anderen stirbt, dann tut man dem verbliebenen Tier denk ich keinen Gefallen, einen neuen "Spielgefährten" zu holen... Kleiner Tip, es gibt Feliway, das enthält ein Hormon, welches den Katzen ein Gefühl der Sicherheit gibt (genauere Erklärung gern auf Anfrage) und das Zusammenleben erträglicher gestalten kann...trotzdem viel Glück euch dreien :)

Nicht so einfach. Im allgemeinen legt es sich aber immer mehr. Kann auch sein, daß da kätzische Erziehungsmaßnahmen eine Rolle spielen. Lach nicht,das ist ernst gemeint. Kleine Katzen gehen unbekümmert zu den älteren und die wehren erst mal ab. Ich denke, Du wirst ihn auch kastrieren lassen. Das bringt auch oft noch was. Wenn er dann ca 1-2 Jahre alt ist, geht er auch nicht mehr direkt auf das ältere Tier zu, dann legt sich vieles. Gib Ihnen was zum Spielen, manchmal reicht schon ein Stück Packpapier, Hauptsache es raschelt, oder paar Tischtennisbälle. Oft bringt das auch was.Das Problem hatte ich auch schon.Inzwischen rennen beide im Spiel durch die Wohnung, obwohl es anfangs ( vor ca 1 Jahr) alles andere als "Liebe auf den ersten Blick" war.

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