Kennt sich jemand gut mit ängstlichen Katzen und hat selbst eine?

Meine Katze ist sehr ängstlich. Wenn man zu schnell auf die sie zugeht oder was anderes macht geht sie sofort weg. Die Katze von meinem Kumpel ist da ganz anders. Es sind beides Fundkatzen gewesen nur mit dem Unterschied das die andere Katze mit mehr Leuten aufgewachsen ist. Meine Katze haben wir vor unserer Haustüre gefunden. Da war sie ca. 3 Monate alt. Wenn fremde Leute kommen die ihr nichts böses tuen verkriecht sie sich in die hinterste Ecke. Die andere Katze begrüßt sogar die fremden Leute. Kann man das ihr abgewöhnen oder wird das immer so bleiben?

6 Antworten

Jede Katze ist anders. Gerade Fundkatzen können schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und brauchen deshalb meist sehr lange, bis sie Vertrauen zu ihren Menschen gewinnen.

Du solltest erst mal viel und leise mit Deiner Katze reden. Vermeide auch hastige oder schnelle Bewegungen im Beisein Deiner Katze. Sorge immer dafür, dass sie sich zurückziehen kann, wenn sie es für nötig findet, vor allem dann, wenn Du Besuch hast, egal ob Fremde oder Bekannte.

Zwinge Deine Katze nicht zu etwas, das sie nicht mag und habe vor allem Geduld, Geduld und nochmals Geduld, denn nur so wird Deine Katze Vertrauen gewinnen und dann wird sie auch nicht mehr so ängstlich sein.

Wie lange das dauert, kann Dir niemand sagen, denn je nach Charakter der Katze kann es mehr oder weniger lange dauern.

Meine Katzen, die Babies einer sehr scheuen Strassenkatze lassen sich heute nachdem sie 6 Jahre alt sind, nur in meiner Gegenwart von Bekannten streicheln, oder von meinen Nachbarn nur durch den schützenden Zaun. Die Mutterkatze lässt sich nur von mir anfassen und sonst von niemandem.

Rückzugsorte hat sie. Die nutzt sie auch immer.
Das Problem ist das sie im Gegensatz zu anderen Katze nicht mit mehreren Leuten aufgewachsen ist.

Das sind beides Fundkatzen.
Die andere Katze von meinem Kumpel war damals auch anders hat sich aber daran gewöhnt.

Sie musste sich dran gewöhnen das sie jetzt nicht mehr in einem 100 m² Haus mit mehreren Stockwerken wohnt sondern nur in einer Wohnung.

Das hatte mir mein Kumpel gesagt weil ich zu dem Zeitpunkt noch nicht bei ihm gewohnt hatte.

Nur das komische finde ich das sie beim Tierarzt nicht so eine Show macht und direkt abhaut.

Beim Tierarzt gibt es auch keine Fluchtmöglichkeit aber man kann es ja mal versuchen aber da ist sie auch ganz ruhig.

Anfangs etwas aufgeregt aber wenn sie erst mal im Zimmer ist ist sie ruhiger und flüchtet nicht.

Du solltest Deine Katze nicht mit der von Deinem Kumpel vergleichen, denn jede Katze reagiert anders.

Meine Katzen sind immer wie die Blitze verschwunden, wenn sie nur schon Besuch von weitem hören. Meist dauert es dann aber nicht lange und sie schauen zumindest mal, wer da ist. Von Bekannten und Freunden lassen sich 3 von meinen 5 Katzen streicheln, aber nie die anderen beiden, die lassen sich nicht mal blicken.

Für ne Katze bedeutet jede Änderung in ihrem Umfeld Stress und meist auch noch Unsicherheit, aber das legt sich mit der Zeit, wenn Du pfleglich mit Deiner Katze umgehst.

Das heisst keine Zwänge, offene Türen, damit sie flüchten und sich verstecken können, wenn Leute da sind.

Vieles und leises Reden hilft der Katze auch, an Sicherheit zu gewinnen. Hab also Geduld mit Deiner Katze und ich bin sicher mit der Zeit wird alles gut.

Ich würde mal sagen bei Katzen ist es so wie bei Menschen...jede/jeder ist anders und sicher auch unterschiedlich ängstlich. Wie lange hast Du die Katze denn schon? Es gibt eben Katzen, die extrem ängstlich sind. Da muss man dann eben alles etwas 'vorsichtiger' machen. Vertrauen entwickelt sich erst langsam.  

Die Katze habe ich schon über 5 Jahre.
Die haben wir vor der Haustüre gefunden.
Die Tierärztin hat sie auf ca. 3 Monate geschätzt.
Da war sie noch ziemlich klein. Da wog sie so viel wie ne größere Packung Schokolade. 700 Gramm waren das glaub ich.

Wir haben seit einem halben Jahr einen 'Gastkater'...unsere Katze mussten wir letztes Jahr wegen schwerer Epilepsie einschläfern lassen. (Alle 2 Stunden ein Anfall, von heute auf morgen)  Dieser Gastkater war der Freund unserer Katze. Seit ihrem Tod kommt er trotzdem, frisst etwas , ist auch mal über Nacht bei uns, ist aber überängstlich und vorsichtig, obwohl er uns seit ca.10 Jahren kennt. Jede hektische Bewegung oder lautes Gemurmel, was er nicht einsortieren kann macht ihm Angst. Wir nehmen ihn so wie er ist. Er ist so dankbar, schnurrt wie eine Nähmaschine :-)  Katzen sind schon etwas besonderes.

Das ist sehr schade. Aber manchmal ist es besser man schläfert sie eine wenn sie extreme Schmerzen hat als das man sie ein ganzes Leben mit dem Schmerz aussetzt.

Uns vertraut die Katze . 
Die ist auch kuschel bedürftige geworden.
Nur das Blöde das sie mal kommt für eine Minute und danach wieder.

Es gibt leider keine Blaupause. Jedes Tier ist anders. Genau wie es ängstliche Menschen gibt gibt es auch ängstliche Tiere.

Wer weiss was Sie schon erlebt hat.

Da hilft nur viel Geduld. Nichts über das Knie brechen.

Beruhigend auf Sie einreden.

Lass Sie kommen.

Keine hektischen Bewegungen machen.

Versuch auf Augenhöhe zu bleiben also in die Hocke gehen oder auf den Bauch legen.

Animiere Sie zum spielen.

In Ruhe fressen lassen.Nicht sofort auf Sie einstürzen.

Es braucht viel Geduld.

Aber es lohnt sich

http://geliebte-katze.de/information/verhalten-von-katzen/problemverhalten-bei-katzen/umgang-mit-aengstlichen-katzen

Das mache ich auch schon.
Bei vielen Sachen lernt sie auch.
Das was merkwürdig ist das sie immer flüchtet wenn andere kommen.
Das ist auch da wo ich mich am meisten drauf beziehe.
Wenn zum Beispiel meine Eltern kommen kann sie sich auch mal zeigen.
Sie hat sie schon einmal gesehen als sie in der Ecke hockte.
Früher war se nicht so. Da war sie aber auch viel kleiner.
Komischerweise wehrt sie sich beim Tierarzt ncht obwohl da viele Ärzte sind.

Meine Mutter hatte mal so eine Doku gesehen wo die das mit dem Clicker gemacht haben.
Aber ich habe dazu im Internet nichts gefunden.

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