Ist es ratsam, jetzt noch ein Kitten zu einer vier Jahre alten Mischlingskatze zu holen? Und falls es geht, wäre ein Kater oder eine Katze besser?

Hallo,

gerne würden wir uns zu unserer vier Jahre alten Mischlingskatze ein Thai Siam Kitten dazuholen. Die Katze haben wir, als sie sechs Wochen alt war, ausgesetzt im Wald gefunden und sie kam direkt zu zwei erwachsenen Weibchen, welche größtenteils Freigang hatten. Zwischen den drei gab es nie Streit, sie haben sich meist ignoriert. Nun lebt die Katze seit zwei Jahren alleine. Ist es ratsam, jetzt noch ein Kitten dazuzuholen, und falls es geht, wäre ein Kater oder eine Katze besser?

Danke, LG

7 Antworten

Ich habe immer mehrere Katzen gehabt und bin auch sofort nach einem Urlaub direkt mit 4 Andenken eingestiegen.

Wann immer ich Katzen zusammengesetzt habe, hat es geklappt, bis auf ein einziges Mal, sa kam eine Katze dazu, die die absolute Panik vor anderen Tieren hatte. Dort, wo ich sie hinvermittelt habe, war sie noch 15 Jahre lang die Prinzessin auf der Erbse.

Es muß ja auch nicht zwingend ein Baby sein. Ich würde immer zuerst in ein Tierheim gehen, mich zu den Katzen setzen und warten, was auf mich zukommt. Wenn Du ausgeguckt wirst, ist das schon mal ein Vorteil.

Zuhause wird es sowie zu Konfrontationen kommen, da brauchst Du einfach Zeit und Geduld und Geduld und Zeit. Nichts zwischen Tür und Angel machen, die Katzen einfach in Ruhe lassen. Je weniger Du Dich einmischt, desto schneller wird es funktionieren. Rechne mit 4-6 Wochen Theater, jeder Tag weniger ist besser, aber jeder Tag länger sagt immer noch nichts darüber aus, daß es nicht in 2 oder 3 Monaten doch funktioniert. Schaff Dir ein breites Kreus an und viel Spaß mit dem Neuzugang,

Das Kätzchen ist aus einem Wurf von Bekannten - eigentlich sind wir auch immer pro Tierheim, und wir haben unsere ehemaligen Mietzen auch immer aus schlechter Haltung oder aus dem Tierheim, aber jetzt haben wir gar nicht aktiv nach einer Zweitkatze geschaut und da hat sich eben die Gelegenheit geboten. 

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort, das beruhigt mich doch sehr! :)

Ich habe schon immer gedacht, daß viele Katzen einfach wissen, wo ein Plätzchen frei ist und dann auftauchen, wenn man gar nicht daran denkt. Nehmt die Kleine aber bitte erst frühestens mit 12 Wochen, damit sie soviel wie möglich von Mama und Geschistern lernen kann, gerade diese Kinderzeit im Schoß der Familie ist so wichtig. Dann könnt Ihr auch gleichzeitig auf die "Erzeugerfamilie" einwirken, daß das Muttertier so schnell wie möglich kastriert wird. Nicht immer hat man das Glück, für alle Kinder ein supergutes Zuhause zu finden und es gibt schon genug Katzenelend. Da ist jede nicht geborene Katze eine gute Katze. Euch alles Liebe.

Natürlich! Ich vertrete die Meinung, man sollte mit Katzen überhaupt nicht züchten, egal ob das nun ein verantwortungsvoller Züchter von Rassekatzen oder einfach eine Liebhaberperson ist. Ich komme vom Land und habe die unzähligen, streunenden Katzen gesehen, welche sich unkontrolliert vermehrt haben - deren Junge wurden dann ertränkt. Zudem gibt es unzählige Katzen in den Tierheimen, die auf ein Zuhause warten. 

Laut meiner Bekannten ist das ein einmaliger Liebhaberwurf - gutheißen kann ich das trotzdem nicht, aber ich weiß, dass sie impfen, entwurmen, einfach alles was dazu gehört. 

Dankeschön, Dir auch!

Da Katzen keine Einzelgänger sind, ist eine weitere Katze sogar wichtig!

Was anderes: Du hattest früher auch drei Katzen. Die beiden anderen sind verstorben nehme ich an?

Warum stockst du nicht wieder auf drei auf? Eine 4jährige Katze ist nicht eben der richtige Spielpartner für ein kleines Katzenkind. Die wird möglicher Weise sehr genervt sein, zumal sie die letzten beiden Jahre Einzelprinzessin war und sich mit Artgenossen nicht mehr auskennt.

Wenn die Erstkatze schon ein paar Jahre älter ist, ist es immer besser, man holt sich zwei Kitten, die miteinander toben und raufen können, und dadurch die ältere Katze in Ruhe lassen. Das ist für die Kitten besser, und für die vorhandene 4jährige auch. So hat die Erstkatze mehr Distanz zu den Kleinen, und kann sich langsamer an sie gewöhnen, als wenn ein einziges quirliges Katzenkind mit der Tür ins Haus fällt, und ständig mit der Großen toben will, und die kann das gar nicht haben.

Katze oder Kater ist im Prinzip egal. Es kommt mehr auf den Charakter an. Den aber kann man bei Katzenkindern noch nicht heraus kristallisieren, der muss sich erst entwickeln, also ist es auch egal, welches Geschlecht. Katzenkinder kommen immer miteinander klar. Und bis die groß sind, kommen sie auch mit der vorhandenen Katze klar (auch schon früher).

Ich habe derzeit 2 Kater und 2 Katzen und die kommen eigentlich alle klar. Die beiden Kater sind beste Kumpels, die Mädels akzeptieren sich, ein Kater und ein Mädel spielen gerne zusammen. Man kann nicht pauschalisieren, was besser ist. Ich hatte schon Katzenpaare, die so aneinander gehängt sind, dass nach dem Tod des Partners zu befürchten war, dass die Katze vor Trauer mit stirbt. Wie gesagt, es ist eine Sache des Charakters, wie Katzen zusammen passen, nicht des Geschlechts.

Wenn du dir unbedingt ein Thaikitten holen willst, kann ja das zweite aus dem Tierheim sein, damit es nicht so ins Geld geht. Katzen kennen keinen Rassismus, denen ist es egal, was die andere Katze für eine Rasse hat ;o) .

Momentan sind Kitten nicht so breit gesät, da die erst wieder im Frühjahr vermehrt geboren werden. Dann schau unter tierheimlinks.de bei deiner Postleitzahl. Da kommst du auf die Tierschutz-Homepages. Da wirst du dann sicher fündig werden. Du kannst natürlich auch 2 Tierheimkätzchen ein Zuhause geben. Spart Geld und du hast ein gutes Werk getan :o) .

Viel Freude beim Pelznäschen aussuchen.

Dankeschön für die hilfreiche Antwort! :)

Nein, wir sind umgezogen und haben die anderen beiden zu Freunden gegeben - es waren Hofkatzen, die sich im Haus nicht sonderlich wohlgefühlt haben und wir wollten ihnen den Stress einer Stadt (auch wenn wir eher ländlich wohnen) ersparen. Nur die Kleine haben wir mitgenommen, da sie einfach eine Hauskatze ist, die zwar auch ihren Freigang einfordert, aber lieber bei uns bleibt.

Zwei neue Katzen wären uns eigentlich zu viel. Wir hatten eine Zweitkatze gar nicht geplant, bis uns eben Freunde erreichten, weil sie einen Wurf haben (deswegen auch kein Tierheim, da das eine plötzliche Gelegenheit ist). Finanziell würden uns zwei Kitten aus dem Wurf auch nicht arg belasten, da wir der Meinung sind, man sollte sich nur ein Tier anschaffen wenn man auch künftig dafür aufkommen kann (Notoperation). 

Nun zu dem Charakter: Ich habe gehört, Siams seien eifersüchtig und sehr verspielt. Unsere Katze ist allerdings eher verschmust, hat auch mal ihre fünf Minuten, schläft aber ansonsten eigentlich die meiste Zeit und kuschelt. Stellt das ein Problem dar? Dann überlegen wir uns das nämlich noch mal! 

Ich weiß nur, dass Siam alte Quasselstrippen sind ;o) . Die Schwester meiner Freundin hatte früher Siamkatzen. Von eifersüchtig weiß ich nichts. Man kann auch Charakter nicht auf eine bestimmte Rasse festlegen. Das wäre ja, wie wenn du sagst, alle Italiener essen als Leibspeise Pizza. Es gibt sicher auch welche, die können Pizza nicht ab. Und wenn wir bei den Italienern sind, denen wird auch Lautstärke und Geschwätzigkeit nachgesagt. Bestimmt sind hier welche unterwegs, die das nicht sind. Und genauso ist das bei Katzen.

Was deine Angst wegen einer Notoperation anbelangt: Wir halten schon ewige Zeiten Katzen (fast 40 Jahre), und immer mehrere, derzeit vier. Eine wirklich teure kranke Katze hatte ich in den 40 Jahren einmal. Da waren in 4 Wochen schnell mal 1500€ weg. - Das sollte aber eher die Ausnahme sein, und betrifft ja nicht gleich mehrere Katzen auf einmal.

Es wäre für die Katzen schon das Beste, würdest du ein Geschwisterchen der ausgesuchten Kleinen mitnehmen :o) .

Ja, das ist mir auch schon zu Ohren gekommen! Dabei finde ich dieses "Quatschen" ja ganz witzig. Ich denke, dass es das Beste ist, das Kätzchen einfach kommen zu lassen. Vermutlich wird jedes Planen und Bangen dann doch verworfen :)

Angst vor unerwarteten Situationen habe ich eigentlich nicht, bzw. sollte ich nicht haben, da wir uns wie gesagt immer etwas zurückbehalten haben, um dann bei Krankheit / Verletzungen nicht in Geldnot zu kommen. Das ist uns ganz wichtig. Außerdem waren unsere bisherigen Katzen immer sehr robust, da haben wir nur was für die Kastration bezahlen müssen und wurden sonst immer verschont :)

Das mit der dritten Katze werden wir uns dann wohl noch mal überlegen, denn wir wollen ja auch zum Wohl des Kittens handeln.

Na, das wär´doch schön :o) . 

Und ob man zwei oder drei Katzen hält, das schenkt sich nichts. Da kaufst du größere Futter- und Streueinheiten und dann kostet es nicht mehr, als für zwei.

Nachdem ihr nicht am Hungertuch zu nagen scheint, müssen´s die Miezen ja auch nicht. 

Vorteil von drei Katzen ist auch, dass, wenn mal eine gehen muss, immer noch eine als Partner übrig ist, und man nicht überstürzt einen neuen Partner suchen muss.

Also fröhliches Vollquatschen mit den neuen Mitbewohnern ;o) .

Guten Tag,

Katzen sind keine Einzelhänger und so kannst Du Deiner Katze einen Spielkameraden gerne gestatten. Das Zusammenspiel ist nie vorhersehbar da auch verschiedenen Charaktere mit entsprechenden Eigenschaften aufeinander treffen. Wobei ein Kater (altersbedingt) besser kastriert werden sollte.

Natürlich kann es auch anfangs Schwierigkeiten geben, die sich im Laufe einer Zeit X verwischen.

Aus eigener Erfahrung mit div. "Katzenknäuls"  (plus Hund) in unterschiedlichen Altersgruppen möchte ich erwähnen, dass langfristige Kaufgedanken oft entfielen, da auch spontan Reaktionen die Entscheidung auslösten. (Kater in Not usw..) 

Das erste Zusammentreffen wurde immer vorsichtig gesteuert, mit Leckerlies unterstützt und so sachte das gegenseitige Beschnuppern ermöglicht. Wobei Zeit, Einsatz und viel Fürsorge aufgebracht wurden. Ein positives Ergebnis folgte.

Je jünger eine Katze/Kater ist umso einfacher die zustande kommende Verbindung. Doch es braucht manchmal auch intensiven Zeitaufwand.

Den Gedanken auf "Probe" würde ich Dir nicht empfehlen, auch Katzen haben ein Gemüt.

Alles Gute für kommenden "Zuwachs"

 

Dankeschön für diesen sehr hilfreichen Kommentar! :) 

Wir halten nichts von (privater) Katzenvermehrung, es gibt schon genug überfüllte Tierheime, deswegen würde das Katerchen natürlich kastriert werden.

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