Neue Katze als Hauskatze oder Freigänger halten?

Heute Nachmittag ist es so weit, ich hole eine 13 Wochen alte Katze in mein Zuhause. Ich habe mir lange überlegt, ob ich sie nun als Hauskatze halte oder nicht. Ich hatte früher schon mal zwei Katzen, die aber leider beide irgendwann vom Streunen nicht mehr nach Hause gekommen sind. Während ich vorhin zum Einkaufen gefahren bin, sah ich eine "frisch" überfahrene Katze am Straßenrand liegen. Den Besitzern wird es wohl so gehen wie mir. Man fragt sich ewig, ob die Katze denn wieder nach Hause kommt.

Mein süßer Kater wäre nun 13 Jahre alt, ist aber schon seit 9 Jahren weg. Immer wieder frage ich mich, ob er nicht vielleicht doch noch lebt. Filou ist 2007 geboren und seit Ende 2012 verschwunden. Das möchte ich einfach nicht mehr.

Aber ist es der Katze gegenüber egoistisch, sie zuhause "einzusperren"? Können Hauskatzen denn genauso glücklich sein wie Freigänger?

12 Antworten

Hi Melli,

drinnen geht natürlich auch, aber ihnen würde auch ein sehr spannendes und tolles Leben mit Freigang entgehen. Klar die Gefahren bestehen, dass sie überfahren oder von Jägern abgeknallt werden, aber das passiert noch lange nicht mit jeder Katze, sondern ist eher die Minderheit. Vermutlich wird Deine Katze das selbst entscheiden, denn wenn sie das Freileben im Blut hat, dann wird sie bei Euch irgendwann die Wände hochgehen, weil sie nach draußen möchte. Es ist nie schön auf eine Katze zu warten, wenn sie mal an einem Abend nicht nach Hause kommt, da macht sich natürlich jeder Sorgen - nur ob der goldene Käfig eine Katze unbedingt glücklicher macht sei dahingestellt.

LG Bage

Es gibt auch glückliche Wohnungskatzen. Man sollte sie dann aber lieber zu zweit halten. Also, deine Kleine braucht einen Artgenossen. Vielleicht aus dem Tierheim?

Hauskatzen bezahlen die Sicherheit der sie umgebenden Wände immer mit einem eintönigeren Leben. Deshalb sollte man in diesem Fall auch immer zwei Katzen halten.

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