10-jährigen Hund und zwei Katzenbabys aneinander gewöhnen, aber wie?

Hallo!

Wir haben aus dem Urlaub zwei Katzenbabys mitgebracht. Sie haben sich innerhalb kürzester Zeit prima an uns gewöhnt, kommen auf Zuruf, schnurren, sobald sie gestreichelt werden und lassen die Krallen drinnen. Jetzt haben wir aber einen zehn Jahre alten Hund. Er ist ein prima Kerl, gehorcht super und kann keiner Maus etwas zuleide tun.... AAAber: Wenn etwas wegläuft, möchte er hinterher (lässt sich aber stoppen). Wenn das nicht geht, winselt er in einem durch. Jetzt haben wir also die Situation (seit zwei Tagen) dass die Katzen sich verkriechen und knurren, wenn der Hund kommt und der Hund ständig wie unter Strom steht. Bin ich dabei hatte ich es schon, dass ein Kätzchen sich direkt vor dem Hund hat schnurrend von mir streicheln lassen. Hat jemand einen Tipp, wie ich unseren Hund beruhigen kann???

4 Antworten

Du solltest Hund und Katze immer zur gleichen Zeit streicheln und loben, denn sonst wird einer auf den anderen eifersüchtig. Mit viel Geduld und Liebe ist das schon zu schaffen, aber es wird eine Weile dauern.

Wenn er eifersüchtig ist hilft es meist ihm klar zu zeigen dass er weiterhin ranghöher ist als die Neuen. Gebt zuerst ihm sein Futter und erst wenn er fertig ist den Katzen, schenkt ihm zuerst eure Aufmerksamkeit wenn er den Raum betritt in dem die Katzen sind, nehmt ihn mit aufs Sofa oder ins Bett zum kuscheln aber lasst die Katzen unten und belohnt jedes positive Verhalten den Kätzchen gegenüber. Das könnte auf Dauer helfen.

Einem 10 jährigem Hund, der noch nie mit einer Katzte zusammengewohnt hat, das Zusammenleben beizubringen ist sehr schwer bis eigentlich unmöglich. Was nicht heißen soll, dass er vlt nicht will, sonder er verstehts nicht. Katzen und Hunde sind von Natur aus keine Feinde, sie haben einfach nur ein Verständigungsproblem. Wenn junge Hunde und Katzen von klein auf nicht lernen die Sprache des anderen zu verstehen, werden sie sich in den seltensten Fällen verstehen. Mal als Beispiel: Wuffi freut sich und wedelt mit dem Schwanz und geht freudig auf die Katze zu, denn die wedelt ja auch mit dem Schwanz. Bei dem Hund heisst es wie erwähnt Freude und bei der Katze heisst es sie ist angespannt und kommt ihr jemand zu nah, dann gibts eine gelangt. Bei Schnurren ist es ähnlich .. die Katze fühlt sich wohl und der Hund fühlt sich angegriffen, denn er verstehts als knurren. Die Katze macht einen Buckel und will sagen "halt dich fern" und der Hund verstehts als Spielaufforderung (Oberkörper niedriger als der Po)Missverständnis in der Körpersprache.. Tipps geben ohne das Verhalten des Hundes gesehen zu haben wäre umsonst, das würde wahrscheinlich eh nicht funktionieren. Wenn du ein bisschen Geld über hast und vlt ein guter Hundetrainer oder Tiertherapeut in der Nähe ist, dann lade dir den mal ein und lass dich beraten ob da noch was möglich ist, aber ich mache dir nicht viel Hoffnung .. Leider

Eine umfassende gute Beantwortung der Frage.

So ist es. DH!

Hallo! Ich bin mir nicht sicher, ob Du meine Zeilen erhälst, aber ich wollte Dir heute, nach fast zwei Jahren, mitteilen, wie es geklappt hat: Die Katzenbabys haben die erste Nacht allein bei uns in der Wohnung verbracht. Unseren Hund haben wir am nächsten Tag vom Hundesitter abgeholt. Angeleint durfte er die Wohnung betreten und konnte so erst mal die Neuigkeiten "erschnüffeln" (Die Babies sassen unter der Couch). Er winselte am laufenden Band und die Kätzchen waren ziemlich ängstlich und kamen nicht hervor. Die Nacht verbrachte der Hund in einem anderem Raum als die Katzen, die durften bei meiner Tochter im Zimmer schlafen. Innerhalb der nächsten zwei Tage trauten sich die Babies immer öfter aus ihrem Versteck heraus und schliesslich ging dieser winzig kleine Kater auf den Hund zu und wurde von diesem von Kopf bis Fuß abgeleckt. (Er sah aus wie ein Punk!) Danach traute sich die Katze auch und am dritten Tag lagen alle drei im Hundekorb... Das gleiche hat sich mit einem 6-Monate alten Kater (leider Ersatz für den verschwundenen ersten Kater) kurz vor Weihnachten wiederholt. Ich bin einfach nur dankbar für diesen wunderbaren Hund!!!

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