Wie gehe ich am besten vor, um Hund und Katze zusammenzuführen?

Ich habe einen 4 Jahre alten Mischling und wir bekommen am Sonntag ein babykätzchen dazu. Wie habt ihr hund und Katz zusammengeführt. Lese viele verschieden vorhergehensweisen. Aber wie habt ihr das gemacht?

3 Antworten

Hallo linebunny11,

das kann man so pauschal nicht beantworten, da es immer auf die jeweilige Situation ankommt, z. B. darauf ob der Hund und/oder die Katze schon Erfahrung mit der jeweils anderen Spezies gemacht hat und welche. Katzen, die schon mit Hunden zusammengelebt haben (und umgekehrt) tun sich deutlich leichter, die andere Tierart zu lesen, was die Kommunikation untereinander schon einmal deutlich leichter macht.

Grundsätzlich sollte dein Kätzchen bei Einzug mindestens 13 besser 16 Wochen alt sein. Richte der Katze einen Raum ein, in dem sie in aller Ruhe ankommen kann und lass sie sobald sie sich im Raum entspannt und sicher bewegt und auch normal frisst in Abwesenheit des Hundes nach und nach die Wohnung erkunden. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du im Vorfeld schon einmal Hunde- und Katzendecke austauschen, damit sich beide an den Geruch des neuen Mitbewohners gewöhnen können. 

Vor dem ersten Zusammentreffen werden beide Tierarten gefüttert, der Hund war vorher im Idealfall schon draußen und konnte sich austoben und der Hund wird angeleint. Je nachdem wie er sich dann beim Zusammentreffen verhält, kann man weiter vorgehen. Verhält er sich positiv, wird er gelobt und so kann man im Verlauf der nächsten Tage, Wochen die Vergesellschaftung immer weiter angehen. Erst wenn beide Parteien positiv und ruhig aufeinander reagieren, wird der Hund abgeleint und Hund und Katze werden erst dann ohne Aufsicht gelassen, wenn ihr euch 100% sicher seid, dass die Vergesellschaftung abgeschlossen ist. Bitte bedenke, dass Hunde ein Kätzchen durchaus auch töten können, also wirklich nichts überstürzen.

Davon ab, benötigen insbesondere Wohnungskatzen immer einen Artgenossen an ihrer Seite. Den kann weder der Mensch noch ein Hund ersetzen. 

Lg

Anika

Ist denn bekannt, wie Euer Hund auf Katzen reagiert?

Unserer Hündin sind Katzen, die sich drinnen befinden, absolut egal. Draußen würde sie sie verjagen.

Wir haben unsere Katzen aus dem Tierheim geholt und im Haus in Gegenwart des Hundes die Transporboxen geöffnet, allerdings durch ein Kindergitter in einer Tür getrennt. Damit war die Zusammenführung erledigt, das Gitter wurde seitdem nicht mehr geschlossen um Hunde (ein halbes Jahr nach den Katzen kam wieder ein zweiter Hund dazu) und Katzen zu trennen.

Generell halte ich nichts davon, erwachsenen Hunden oder Katzen ein Jungtier vor die Nase zu setzen. Jungtiere können in ihrer Entdeckungsfreude und mit ihrem Spieltrieb extremen Stress für das vorhandene, ältere Tier verursachen.

In Eurem Fall kommt noch dazu, dass Ihr eine Einzelkatze zu holen gedenkt. Katzen brauchen sowieso zwingend Kontakt zu Artgenossen, ansonsten entwickeln sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Verhaltensstörung in irgendeiner Form. Ohne Artgenossen als Spielpartner für die Katze ist auch das Stressrisiko für Euren Hund nochmal höher.

Also nehmt bitte entweder zwei kleine Kätzchen, oder eine erwachsene Katze, die nach wenigen Wochen Eingewöhnung in den Freigang kann.

Ich würde erst mal testen, wie dein Hund auf Katzen reagiert.
Von der Katze aus wird es keine Probleme geben.
Und wenn er positiv auf Katzen reagiert, dann sei einfach immer dabei wenn die beiden zusammen kommen, also lasse sie die Anfangszeit nur beaufsichtigt zusammen. Und sorgt dafür dass dein Hund nicht eifersüchtig wird. Dann dürfte alles gut gehen.
War bei uns auch so aber da war der Hund der der dazu kam. Er hatte von Anfang an keine Probleme doch die Katzen hatten Angst, dass wurde dann aber immer besser, da sie gemerkt haben es passiert Ihnen nichts

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