Unser Chihuahua hat Angst vor unserem Katzenbaby?

Hallo,

man liest viel, dass der Hund die Katze nicht jagen darf. Aber hier ist das ganze ein anderes Problem: der fast 3 Jahre alte Chihuahua ♂ hat Angst vor der erst 10 Wochen alten Katze. Die Kleine hat vorher noch nie einen Hund gesehen und verhält sich auch dementsprechend - knurren, fauchen... Der neugierige Hund, der wohl gerne mit ihr spielen würde, hält immer seinen selbst festgelegten Sicherheitsabstand ein. Er würde nie auf die Idee kommen, die junge Katze zu jagen.

Was tut man in diesem Fall am besten? Wie gewöhnt man die beiden am besten aneinander? Wie nimmt man beiden die Angst?

Danke im Voraus! :)

8 Antworten

Hi,

Schaffe deinen Hund erstmal ein Rückzugsort und der Katze auch, beiden brauchen die Sicherheit das sie solch unangenehme Situation auch aus den Weg gehen können. Für den Hund ist ein Kitten erstmal total gruselig, das dauert erstmal bis sich da ran traut. 

Dann sei dir bewusst das du eine Katze hast und nicht der Hund. Spielen etc hat die Katze mit Katzen oder mit dir. Der Hund ist dafür nicht zuständig, er hat andere Bedürfnisse was das Spielen angeht.

Und ob das nachher mit den rausgehen klappt ist auch so eine Frage, Katzen dessen Sozialisierung gestört wurde haben oftmals Probleme draussen mit anderen Katzen. Weil er ja nun die Phase verpasst wo die Kitten lernen mit Frust umzugehen und lernen das Wutausbrüche nicht immer eine Lösung sind. 

Mal abgesehen davon, dass das Kitten noch zu jung ist, um von der Mutter getrennt zu sein, und man Katzen insbesondere Kitten nicht alleine hält...

Lass den beiden Zeit, sie müssen sich erst kennenlernen und aneinander gewöhnen. Solange sie sich nicht gegenseitig verletzen, ist alles in Ordnung.

Besorge dem Kitten bitte einen mindestens zwölf Wochen alten Artgenossen, wenn du ihm ein artgerechtes Zuhause bieten möchtest.

Informiert euch über artgerechte Katzen- und Wellensittichhaltung.

Grüße

Kleine Katzen kann man doch sogar schon mit 6 Wochen abgeben?! Sie können dann fressen und so und sind alleine lebensfähig. 

Warum brauch die Katze einen Artgenossen? 

Oh nein, was weißt du überhaupt über Katzen? Mit sechs Wochen werden Kitten noch gesäugt. Ja, sie können bereits feste Nahrung zu sich nehmen, aber sie sind immer noch auf Muttermilch angewiesen und das ist auch ihre Hauptmahlzeit. Abgestillt sind sie erst mit etwa zwölf Wochen.

Weil Katzen soziale Tiere sind, die Artgenossen brauchen. Sie sind KEINE Einzelgänger, sondern Einzeljäger. Gerade für Kitten sind soziale Kontakte mehr als wichtig, da sie von ihren Artgenossen eine Menge lernen müssen.

Es kann vollkommen unterschiedlich sein, wie lange die kleinen Katzen von ihrer Mutter gesäugt werden. Und abgesehen davon hat die Mutter der kleinen sie verstoßen, was also soll sie da? 

Es gibt so viele Menschen die nur eine Katze haben und auch diese Katzen werden alt und sterben nicht, weil ihr Leben nicht sozial genug war. 

Dann sollte sie bei den Geschwistern bleiben und von Hand aufgezogen werden. Also wirklich, solche Menschen sollten keine Tiere halten.

Natürlich sterben sie nicht deswegen, aber sie sine unglücklich und leiden nicht selten unter Depressionen.

Also wir haben eine Hündin, 12 Jahre alt und 2 Katzen 4 Jahre und fast 5 Monate alt.

Unser Hund war schon immer Katzenfreundlich, von der Seite hatten wir keine Probleme aber die Katzen :D
In den ersten Tagen bzw 2/3 Wochen waren sie noch Hundefremd aber die kleine spielt mittlerweile auch mit dem Hund (fängt z.b den Schwanz) und sie liegen auch mal zusammen im Hundekörbchen.

Unsere 2 Katzen verstehen sich hingegen nicht so gut, aber das hat sich bei unserem verstobenen Kater (er wäre jetzt 1 Jahr 5 Monate) auch nach einiger Zeit gelegt :D

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