Katze ist trächtig und Hündin benimmt sich eigenartig

Hey,

unsere Katze bekommt in ein paar Wochen Babys/Welpen. Sie ist auch völlig ok. Seit ca. 1-2 Wochen benimmt sich unsere 4-jährige kleine Hündin total eigenartig.Sie frisst realitv wenig aber oft.Liegt fast nur noch im Korb,obwohl sie es liebt bei uns zu liegen. Sie ist auch nicht krank oder dergl. Eben waren wir mit ihr draußen und als sie reinkam ging sie gleich zu ihrem kleinen Schweinchen (Spielzeug) und hat es aufgnommen,in ihrem Korb gelegt und das vorsichtig am Po geknabert..Unsere Luna leckt sich desöfteren ihre Zitzen.Sie ist definitv nicht trächtig.

Kann es aber sein,dass Luna selbst Muttergefühle entwickelt und irgendwie "Scheinträchtig" (nicht im gewohnten Sinne) ist?

Luna hat unsere trächtige Emma als Emma ganz klein war mit aufgezogen und die beiden haben ein sehr inniges Verhältnis.

Grüße Jacqueline

4 Antworten

Tja... wenn man in einem Haushalt z.B. zwei Hündinnen gemeinsam hält, erlebt man oft, dass diese meist zeitgleich läufig werden. Dieser hormonelle "Gleichklang", der mir viele Jahre lang als "einfach gut aufeinander eingestimmter Hormonhaushalt beider Hündinnen" mehr oder weniger zufällig gesehen habe, - das habe ich selbst erst vor nicht allzulanger Zeit gelernt - dient ursprünglich dazu, dass in einem Hunderudel, in dem es mehrere Hündinnen gibt, die nicht trächtigen "scheinträchtig" werden, um zum gegebenen Zeitpunkt Milch zu bilden und im Notfall die Welpen der anderen Hündin mitsäugen zu können.

Das passt ja nun sehr schön in die Beobachtung, die du im Zusammenhang mit Katze und Hund gemacht hast. Einer empfindlichen Hundenase entgeht natürlich weder die Rolligkeit, noch der Deckakt eines gleichgeschlechtlichen Tieres im Haushalt (und mal ganz gewiss auch nicht, wenn ihre zweibeinige Rudelchefin schwanger sein sollte!)

Die Hündin weiß also, dass bei der Katze bald Nachwuchs zu erwarten ist, und sie bereitet sich mit der Scheinträchtigkeit darauf vor, demnächst wieder bei der Aufzucht kleiner Katzenbabies mithelfen zu dürfen. Ich hoffe, ihr habt einen guten Fotoapparat, denn es werden sicher demnächst sehr viele schöne Fotos von Hund und Kätzchen in der Wurfkiste vor die Linse kommen, an denen man auch nach vielen Jahren noch Freude haben wird.

Ein bisschen vorsichtig müüsst ihr damit umgehen, wie die Katze mit neu geborenen Kätzchen dann auf die Mutterabsichten der Hündin reagiert, denn es kann sein, dass der Beschützerinstinkt in der ersten Woche so stark ist, dass die Katzenmutter irristiert und nervös wird, wenn die Hündin sich dem Wurf nähert. Aber wenn die Katze cool und entspannt bleibt, könnt ihr gerne beobachten, wie die beiden Mamas sich arrangieren.

Mit der Hündin würde ich zunächst mal nichts machen, sondern abwarten, wie sich das entwickelt, wenn die Kätzchen da sind. Wenn sie Probleme mit den Milchdrüsen bekommt, und die Kätzchen bei ihr nicht saugen wollen/dürfen/müssen, kann es sein, dass das Gesäuge sich entzündet. EWenn das durch kühlen nicht besser wird, muss der Tierarzt mit einer Spritze helfen, die die Prolaktinproduktion dämmt..

Super =) Dankeschön!! :)

Hallo, Jackie. Das hört sich für mich so an, als macht deine Hündin Miezes Trächtigkeit mit. Naja, und das innige Verhältnis der Zwei spricht umso mehr dafür. Hundi wurde buchstäblich durch den Trächtigkeitsgeruch ihres Ziehkindes angesteckt. Ich schwör dir, dass Luna ein richtig guter Kittensitter sein wird, denn sie übt mit dem Schweinderl schon mal Brutpflege, lG. PS: stell bitte mal ein Bild rein, wenn es soweit ist.

Es kann natürlich sein, dass Deine Hündin zur Gesellschaft für Deine Katze scheinträchtig ist, oder auf dem Wege dazu, vor allem, wenn die Beiden ein so gutes Verhältnis haben.

Wenn Du ganz sicher sein möchtest, solltest Du dazu am besten Deinen Tierarzt befragen.

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