katze lässt sich nicht streicheln und ist kalt?

hallo Leute, Unsere Katze ist momentan 5 monate alt und ist mit 12 Wochen zu uns gekommen. Sie ist momentan bis zur kastraktion eine Hauskatze danach wird sie Zum Freigang. Folgendes Problem : Sie lässt sich nicht streicheln, will auch nicht kuscheln. Sie miaut kaum, 3 mal waren wir schon beim Tierartz sie ist gesund !  Sie miaut nur wenn sie was Will oder braucht. Sie kommt nur wenn sie hört dass es Essen gibt. Ansonsten kommt und kuschelt sie nie oder legt sich auf unseren Schoß. Wieso ist sie so kalt ? wenns so weitergeht gebe ich sie ab und hole eine neue vllt habe ich eine falsche erwischt beim abholen.

6 Antworten

Hey,

Ich habe selber 2 Katzen und so eine Situation kenne ich. Die Katze braucht einfach länger um sich einzufinden und hat von anfang auch einen sehr sturren charakter. Aber gibs nicht auf, verbring mehr Zeit mit ihr (z.b. setzt dich einfach da hin wo sie gerade ist auf den boden und versuch dich ein bisschen anzunähern. Versuch sie zu locken o. So).
Ich würde sie vllt erst später rauslassen bis sie sich an dich gewöhnt hat sonst besteht die Gefahr das sie abhaut.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

LG Ich :D

Hast du nur eine Katze?

Dann liegt ihr Verhalten vielleicht daran dass sie einsam ist :( Kitten soll man niemals einzeln halten. Das ist nicht Artgerecht.

Weiters werden nicht alle Katzen Kuschler und Schmuser. Gib ihr Zeit und zwing sie zu nichts. Kann sein dass sie auf dich zukommt, kann auch sein dass du immer nur der Dosenoeffner bleibst und sonst uninteressant bleibst. Eine meiner beiden Suessen will von mir, ausser Wasser und Futter, nichts wissen. Stoert mich aber nicht, meine Andere ist dafuer um so Schmusiger ;)

Das muss nicht daran liegen. Mein Kater (Einzelkatze) ging, während wir im Urlaub waren immer zu meiner Tante mit 3 Katzen. Er hat sich gut mit denen verstanden, war aber auch froh, wenn er wieder nach Hause konnte

Einzelhaltung (Einzelhaft) ist gerade bei jungen Katzen nicht Artgerecht! Katzen sind EINZELJAEGER aber keine EINZELGAENGER. 

Einzige Ausnahmen sind alte, bereits desozialisierte Katzen oder Freigaenger. Freigaenger sollten allerdings in den ersten Monaten/Jahr wo sie noch nicht raus duerfen auch gleichaltrige Katzen im Haus haben. Alles andere ist nicht Tierlieb!

Hallo,
ja so sind einige Katzen nun mal!
leider ist ja häufig bei der Vermehrung nicht auf aggressive Verhaltensweisen geachtete worden, macht hier ja oft jeder wie er will.

dieser folgende Beitrag ist teilweise ein frei interpretierter Auszug ist z. Teil aus einer Arbeit von einer Tierverhaltens-Forscherin und enthält auch weitere wichtige Infos für Katzenhalter&Tierfreunde in einem und die, die es werden wollen!

In den Augen einer Katz ist der Halter letzlich ein armseliges, verkrüppeltes, verteidigungs- und jagdunfähiges Gruppenmitglied das aber immerhin noch recht anständiges Futter gebunkert hat. 
Mit ihrer Zuwendung erwartet 
die Katze eine Futtergabe oder gegen die immense Langeweile bespielt zu werden.

Das sehr eingeschränkte nahezu empathielose Sozialverhalten von 
erwachsenen Katzen wird von sehr vielen Haltern leider oft dahingehend 
ausgenutzt der Katze nur geringe, bzw. immer weniger  Zuwendungszeit zu geben und sie dann oft als "Freigänger" besser Streuner zu halten. 

Nur Katzen sind keine Verkehrsteilnehmer und können viele Gefahren der Urbanisation nicht erkennen und geraten viel zu oft dardurch in Not oder kommen sogar um. Meist wird diese Katze schnell ersetzt und die Misere nimmt neuen Anlauf.

Ferner warnt auch bereits der NABU das durch streunende Hauskatzen die Artenvielfalt insbesondere der Vogelbestände in Siedlungsbereichen stark beroht ist. Jährlich geschätze 100-200 Millionen hauptsächlich Jung-Vögel werden hierdurch sinnlos durch Spaß am Jagen getötet.

Denn bei Hauskatzen und Vögeln gibt es kein natürliches Räuber-Beute Gleichgewicht, da Katzen im Fall der Überbejagung einiger Gebiete am heimischen Futternapf oder in Abfällen der Menschen immer genug zu fressen erhalten. Häufig erreichen verwilderte Hauskatzen-Bestände in Siedlungsbereichen durch unkontrollierte Zufütterung extrem unnatürlich hohe Populationen, welche auch ein weiteren ernstzunehmenden Faktor darstellen.
Jedoch allein ist dieser Misstand nicht den Katzen anzulasten, da auch die fortschreitende Verschlechterung der Lebensräume durch den Menschen hier die Artenvielfalt gefährdet.
Auch die letzten Wildkatzenbestände sind durch verwilderte Hauskatzen bedroht, da zum einen hier ein weiterer Fressfeind wildert und zum anderen eine Hybridisierung die Wildkatzenbestände in den siedlungsnahen Bereichen dezimiert.
Fazit: bitte immer schön den Stubentiger im Auge behalten, Freigänger gibt´s nur im Strafvollzug und Streuner sind nix für Tierfreunde!

denk mal drüber nach, na denn

Optiman

ja aber geht es der katze besser wenn es lebenslang zwischen wänden gefangen gehalten wird ? lieber ist es im freien und genießt ihre freiheit und sieht etwas von der Welt.

Hallo?
ich finde es auch äußerst befremdlich ein Haustier freiwillig aufzunehmen und es dann viele Stunden unbeaufsichtigt unzähligen Gefahren auszusetzen! 

Die wenigsten leben ja in Bullerbü.
Oft wird dies ja leider auch aus purer Bequemlichkeit arrangiert damit der Halter keine weitere Zuwendungszeit aufbringen muss oder man hätte bereits zuvor erkennen müssen, dass diese Zeit für das Tier gar nicht vorhanden ist. 

Denn, man kann ja auch mit seiner Katze gemeinsam einige Zeit draußen verbringen, beaufsichtigt eben und die meisten Gefahren wären gebannt und die Katz wäre auch nicht immer hinter dem Fenster.
Solche bequemen oder überforderten "Tierfreunde" sind mir äußerst suspekt und hätten sich lieber zuvor genauer überlegen müssen, ob sie denn tatsächlich für einen oft über 15 Jahre lang bei sich wohnenden Begleiter stets die nötige Verantwortung übernehmen können.
na denn, Optiman

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