Hat jemand Erfahrungen mit markierenden Katern?

Ich war heute im Tierheim und könnte für einen Kater als Pflegestelle fungieren der dort absolut nicht klar kommt. Er sitzt dort bereits seit zwei jahren und hat nun angefangen in seiner Box zu markieren.Er war nie auffällig ausser das er als er krank war uns schmerzen hatte sehr launisch war. Ich habe bereits zwei unsaubere Katzen und eine dritte, bei aller liebe, mach ich nicht mit. Ich würde ihn vorerst nur als Pflegestelle aufnehmen. Jetzt die eigentliche Frage: War schon mal jemand hier in einer ähnlichen Situation? Was denkt ihr, wird so ein Kater weiter markieren? Worauf muss ich achten? Wie kann man es ihm im Zweifel abgewöhnen?

Sonstige Daten zum Kater: Etwa 10 Jahre alt Freigänger Kastriert Körperlich vollkommen in Ordnung.

2 Antworten

Du kannst es ihm nicht abgewöhnen!!!!!!!

Ich bin aber sehr zuversichtlich, da√ü das Markieren schlagartig aufh√∂ren w√ľrde, sowie er Freigang h√§tte.
Ein Tier, das von draußen stammt, kann nicht mehr nach drinnen gewöhnt werden!

Er ist bei reiner Wohnungshaltung todungl√ľcklich und dieses ungl√ľcklich sein dr√ľckt sich in Unsauberkeit aus.

Also nimm ihn nur, wenn du ihn rauslassen kannst. Nach 14 Tagen Eingewöhnung kannst du so einen rauslassen. Normal sagt man ja mindestens 6 Wochen. Das haltet ihr aber alle nicht aus.

Wenn du ihn selbst nicht raus lassen kannst, dann such f√ľr ihn nach einer Stelle, wo das geht.
Alles andere geht mit Sicherheit schief.

Wenn du ihn raus lassen k√∂nntest, w√ľrdest du ihn zum gl√ľcklichsten Kater der Welt machen - nach 2 Jahren Knast, und damit w√ľrde der Grund f√ľr die Unsauberkeit entfallen.

(Ich frage lieber nicht, was es bedeutet, daß er seine "Box" markiert).

Rauslassen kann ich ihn. Aber eine dritte Katze die IN der Wohnung unsinn macht ist mir zu viel. Er steht nur kurz vor einem Tierheim kollaps und gibt sich auf, deshalb ist es relativ dringend.

Na wundervoll!!!

Die ersten 1 - 2  Wochen passiert meist nix. Der sogenannte Flitterwocheneffekt.

Sollte er es doch weiter tun, auch bei Freigang, kannst du √ľber vollst√§ndige Drau√üenhaltung nachdenken.

Carport, Garage, Schuppen oder Gartenhaus, er braucht einen gesch√ľtzten Raum mit einem gut isolierten Schlafplatz und eben Versorgung mit Futter, gelegentlich Wurm- und Flohkur.

Du w√ľrdest dem Kater auch damit das Paradies und damit das Leben schenken.
Wie du schreibst ist er kurz vorm Tierheimkollaps, was mit ziemlicher Sicherheit bedeuten w√ľrde, da√ü er eingeschl√§fert wird.

Ich bitte dich herzlich, im Namen des Katers, nimm ihn mit und halte ihn zur Not draußen. Alles ist besser, als weiter in der Box dahin zu vegetieren.

Und nochmal, ich bin recht zuversichtlich, daß er als Freigänger keinen Grund mehr zur Unsauberkeit hat.
100% gibt es nat√ľrlich bei Lebewesen nicht.

Erzähl doch bitte mal, wie du dich entschieden hast und was dann passiert ist.

tja ein Hund in den richtigen Händen würde eher platzen als beim Halter hinzumachen!

eine Katze ist eigentlich gar nicht an den Lebensraum und ein Leben mit dem Menschen domestiziert und daher leben viele Katzen mehr oder weniger entspannt neben den Menschen nebenher!

Ich frage mich oft was so viele Menschen wie vllt auch du z.B. von weitgehend nicht domestizierten, wilden Tieren erwarten?

Felis catus ist ein phänomenales Tier wir hätten mit ihm genauso gewissenhaft umgehen sollen wie seinerzeit die Ägypter!

Ich denke in unserer für dieses Tier wohl, künstlich anmutenden und abstrakt gefährlichen Welt sind dtl. über 50% der Hauskatzen permanent Tierwohlgefährdungen in unterschiedlicher Ausprägung ausgesetzt und kein Tier schöpft auch nur annähernd sein eigentliches herausragendes Potential aus! ‚Ä®‚Ä®Ein Dilemma unentwegt, sehr schade!

und zum Thema Intelligenz bei Katzen hat sich KatjaBerlin u. a. hervorragend geäußert:

http://katjadittrich.de/die-wahrheit-uber-katzen/

ferner ist wissenschaftlich bewiesen:‚Ä®dass dieses Tier sich nahezu überhaupt nicht dem Menschen und seinem Lebensraum gegenüber in den zurückliegenden 9.500 Jahren domestiziert hat. ‚Ä®‚Ä®Wissenschaftler haben nur 13 unwesentliche DNA Unterschiede vom Urgenom der aus dem Nahen- Osten stammenden Wildkatze/ bzw. Hauskatzen "Felis Catus" entschlüsselt.
es ist ein Wildtier geblieben und hat sich zu dem "subventioniertem Raubtier" in unserem Lebensraum weltweit von vielen gutgläubigen Menschen millionenfach empor heben lassen.

http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-90848738.html

na dann, otima

Du schon wieder... Das hat jetzt aber auch wirklich nix mit der Frage zu tun.

doch, passt alles haargenau, wie die Dahlmeier beim schießen!

na dann, otima

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