Katze erziehen.. Sie ist scheu und rennt ständig ins Haus.

Hi,

Ich habe in letzter Zeit immer mehr Probleme mit meiner Katze. Sie ist schon ziemlich alt, ca. 7 Jahre, und hat bevor sie zu mir kam wo anders gelebt. Dort wurde sie leider etwas schlecht erzogen, wie ich das Gefühl habe. Das ist zwar schon so, seit sie bei uns ist (ca. 5 Jahre), aber ich wusste vorher nicht wen man da um Rat fragen könnte, außer den Tierarzt (der hat gesagt, da kann man nichts machen uns so...). Das Problem ist, dass sie eine Katze ist, die nicht ins Haus darf. Aber trotzdem läuft sie ständig ins Haus, sobald eine Tür offen ist und man sie nicht aufhält. Dann lässt sie sich auch schwer wieder einfangen, bzw. rausscheuchen. Das geht meist nur wenn man ihr was zu essen raus wirft. Manchmal geht sie dann auch einfach an unser essen, wenn es keiner merkt. Aber sie ist so erzogen, dass sie ein Katzenklo benutzen kann, das weiß ich.

Mein 2. Problem mit ihr ist, dass sie manchmal ziemlich scheu ist, d.h. sich nicht streicheln lässt, wenn man ihr zu nah kommt rennt sie weg. Nur wenn sie sieht, dass ich sie füttern will, kommt sie zu mir angelaufen und kuschelt sich an meine Beine an. Sonst ist sie wenn sie auf meinem Arm im Haus ist auch immer ganz lieb, schnurrt, sabbert (was ein anzeichen davon ist, dass sie sich wohlfühlt) und sie kratzt mich auch nicht.

Eigentlich würde ich sie im Winter öfter ins Haus lassen, aber das Problem ist halt, dass ich sie nicht raus bekomme, ohne dass sie was zu Fressen bekommt (Sie bekommt aber sonst jeden Tag eine Dose und ggf. Wasser). Meine andere Katze, vom gleichen Besitzer, ist da ganz anders. Sie geht nur ins Haus, wenn man sie wirklich hinein nimmt oder sie nach drinnen bittet. Und sie geht auch ganz einfach wieder aus dem Haus hinaus.

Hat jemand Tipps, wie ich meine Katze besser erziehen kann? Sodass sie nicht mehr ständig ins Haus läuft und nicht mehr so scheu ist?

LG

3 Antworten

Eine Katze ist kein Hund, entschuldige bitte, aber das man Katzen nicht wirklich erziehen kann, sollte man echt wissen. Den kann man zwar Kleinigkeiten anerziehen wie, nicht auf den Tisch zu springen oder von unseren Essen wegzubleiben, aber ansonsten sind es nun einmal Tiere mit eigenen Kopf. Und wenn eine Katze vorher nicht grade auf einen Bauernhof gelebt hat, wo sie meistens draußen war, kannst von ihr auch nicht verlangen nicht ins Haus zu kommen. o.O Eine Katze muss selbst entscheiden können wann und wie lange sie raus geht. Und Katzen sind entweder verschmust oder eben nicht, das gehört zur Individellen Persönlichkeit und lässt sich nicht anerziehen, manche sind eben keine großen Kuschler und scheu, das muss man eben akzeptieren.

Also erst mal kann man Katzen nur bis zu einem gewissen Grad erziehen und das nur mit viel Geduld und noch mehr Liebe.

Ansonsten behaupte ich, dass es gar nicht Deine Katzen sind, sondern Du fütterst nur 2 Strassenkatzen und in dem Fall ist es auch kein Wunder, wenn sie scheu sind und sich nicht oder wenig anfassen lassen..

Meine 4 Katzen sind notorische Freigänger, die dank Katzenklappe zu jeder Tages- und Nachtzeit ins Haus und auch raus können. Diese Katzen hören nicht nur auf ihre Namen, sondern sie kennen auch sonst noch einige Ausdrücke oder Befehle, wenn Du so willst, die sie auch mehr oder weniger gut befolgen. Meine Katzen können auf Sofas, Bänken oder auf dem Kratzbaum schlafen, wenn sie wollen, sie können sich aber auch die Nächte draussen um die Ohren hauen.

Daneben füttere ich weitere 5 Katzen durch den Winter, die im Moment noch nicht ins Haus dürfen, weil sie nicht kastriert sind. Auch die versuchen mit "List und Tücke" ins Haus zu kommen und dann bekommt man sie nicht mehr raus. Diese Katzen lassen sich langsam mal streicheln, wenn sie wollen, aber nicht mehr. Das sind echte Strassenkatzen und teilweise auch sehr scheu. Ich lasse sie nächste Woche kastrieren und dann können sie auch ins Haus kommen und ich denke mal, dass sie dann auch ihre Scheu verlieren werden, so wie es meine Mamikatze ja auch hat, die auch ne Strassenkatze war.

Also entweder habe ich Katzen oder ich versorge nur solche. Merkst Du den kleinen, aber feinen Unterschied? Wenn ich ne Katze habe, übernehme ich die volle Verantwortung für mein Tier, inklusive regelmässigem Fressen, Wasser und den nötigen Impfungen, Kastration und Tierarztbesuch, wenn nötig und dann lebt mein Tier auch bei und mit mir und bekommt nicht nur ihr Fressen rausgeworfen, wie Du so schön schreibst.

Nun ja, aber sie gehören praktisch zu mir. Ich spiele im Garten auch oft mit ihnen, sie dürfen ja auch manchmal rein. Aber weil ein paar Leute die oft zu besuch kommen alergisch sind und weil wir nebenbei noch Wellensittiche haben (die hat die katze auch auch schon angefallen) darf sie halt nicht ins Haus.. Und ich lebe in einem Dorf, da leben alle Katzen draußen. ich halte es auch für viel Artgerechter, da sie ja reine Naturtiere sind. Ich würde keine der beiden als Straßenkatze bezeichnen, sie sind eher ein Teil meiner Familie, nur dass sie halt nicht immer im Haus leben.

dass ist ein fehldenken...katzen kannst kaum bis seeeeeehr schwer erziehen.

dass sind eher typen-tiere. nach dem für dich geeigneten typ sollte sie auch ausgesucht werden.

wurde sie sterilisiert? dass sabbern ist nämlich eher ein anzeichen auf raunigkeit^^

und zu guterletzt: erziehen kannst du sie wenn überhaupt mit einem klicker.

ablauf: über ne woche hinweg mehrmals täglich einfach mal ne zeitlang zu ihr stellen, sie mit leckerlies stopfen und dabei die ganze zeit klicken. dadurch wird ein positivreiz geschaffen. dann kannst du bei allem was sie richtig macht klicken und ihr ein leckerlie hinwerfen.....auf die weise kannst du sie konditionieren...z.b. klickst du wenn sie vor der tür steht und eben NICHT reinrennt, damit schaffst du über kurz oder lange grenzen.

ob dass was mit dem scheuen charakter hilft ist fragwürdig, aber durchaus möglich da du dir im prozess ne ziemliche vertrauensbasis schaffst.

mfg D

Mit Klicker wirst du bei einer Katze in dem Alter nicht mehr erreichen. Desweiteren finde ich es ein echtes Unding, so etwas bei einer Katze überhaupt anzuwenden. Das ist wieder ihrer Natur! wer ein Tier haben will was hört und das man erziehen kann, der soll sich einen Hund anschaffen.

Ja, wurde sie. Die andere auch. Das Sabbern hat was mit dem Wohlfühlen zutun, kannst du googlen ^^

Ähm.. klicken? Wie jetzt? Aber das mit den Leckerlis probiere ich aus.

mit klicker erreichst katzen in JEDEM alter...

darum wird er auch bei problemtieren genommen....

schau mal in ein tiergeschäfft rein und frag nach einem Klicker!

dass sind kleine handliche blech-plastik teile die ein klickgeräusch machen. jenes verbindet die katze nach ner zeit anfüttern mit dem essensreiz.

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