Katze faucht und knurrt die Katze den jüngeren Kater nur noch an - Wieso macht die Katze das?

Ich Besitze eine Katze die einen Kater als "Sohn" bekommen hat . Jetzt nach einem geschätzten Jahr faucht und knurrt die Katze den jüngeren Kater nur noch an . Was kann ich als Besitzer tun damit dies aufhört ?? bzw. wieso macht die Katze das?

Freue mich auf tolle Antworten :)

8 Antworten

Es ist immer wieder interessant wie viele Menschen die auf solche Fragen antworten nur menschlich denken und antworten können.

Nicht nur du besitzt so eine Mutterkatze die ihren Sohn der etwas älter als ein Jahr geworden ist, anfaucht. Meine Mutterkatze faucht sowohl Sohn wie Tochter aus gleichem Wurf an, seit beide etwa ein Jahr alt sind.

Beobachte die Beiden mal längere Zeit. Du wirst erleben, Mutter weiß ab und zu schon noch dass das Tier ihr gegenüber ihr Kind -in unserem Verständnis ist-.

In der Natur ist es oftmals so eigenartig geregelt, dass mancher Nachwuchs der etwas über ein Jahr alt geworden ist, als Erwachsen gilt und somit ja ein Konkurrent im angestammten Revier gesehen wird.

Folglich hält sich quasi eine andre Katze im Revier von Mutter auf, wird deswegen angefaucht, vertrieben.

Meine Mutterkatze faucht ihre beiden, ihren Sohn und ihre Tochter auch an. Katzen kann man zwar nicht dressieren -in unserem Sinne- aber die lernen auch einiges von uns Menschen. Auch erwachsene Katzen kapieren, dass es einen Chef gibt. Nicht nur wenn dieser Chef sie im Nacken greift.

Ich habe meinen 3en beigebracht, dass sie alle ein gleiches Revier haben, kein Tier bevorzugt wird, alle ihre Streicheleinheiten und Futter usw bekommen!

Selbst wenn es Futter gibt, weiß jedes Tier ich muss nur ruhig bleiben, mein Chef organisiert es bestens.

Sinngemäß bin ich quasi der Chef oder anders ausgedrückt der Leithammel. Man sollte sich als überlegender Mensch entsprechend sinnvoll verhalten.

Okay, Mutterkatze war Freigänger, suchte nur einen guten Platz für Nachwuchs gut und sicher bekommen zu können. Hat sich dann scheinbar in den Miterzieher verliebt. Weil Sie darf tagelang wegbleiben, freigänger sein und wird als Familienmitglied aufgenommen, sobald sie wieder kommt.

Zu schön ist, wenn Sie in meinem Arm auf dem Schoß einschlafen will, seelig daliegt und sich wohl und beschützt fühlt. Zum schmusen finden die Drei zwar nur 2 Menschen, aber die haben schnell gelernt, sich entsprechend zu organisieren. Wenn schmuseplätze belegt sind, wartet das übrig gebliebene Tier bis ein Platz frei wird, meldet sich dann an oder belegt den frei gewordenen Platz.

Familie halt. Fauchen darf jeder nach belieben. Denn so drücken halt Tiere ihre Gefühle aus. Mama faucht halt oft, wenn sie ihre Ruhe haben will und die Kleinen bgreifen das dann schon so. Tochter faucht auch Sohn an, wenn der Säuberungsdienste anbietet, Tochter sauber lecken will, die es aber nicht möchte.

Also dürfen die Tiere untereinander auch ganz in ihrem Sinne leben und agieren und Chef nur eingreifen, wenn es zu extrem wird.

Versuche also ein "würdiger" Chef zu sein etc. Ab und zu sich in ein Tier hineindenken sollte möglich sein.

Übrigens, der Chef spielt auch mit ihnen, versucht ihre natürlichen Aktivitäten zu fördern. Baute schon für die kleinen Kletterbretter mit alten Handtüchern bezogen damit die Kleinen sicheren Halt für ihre kleinen Krallen finden. Es gab also Spielstunden für Mama und die Kleinen.

Der Kater wird geschlechtsreif sein und die Katze bedrängen. Falls er nicht ihr Typ ist, gibt es da sicher Zoff. Du könntest mal wegen Kastration mit dem Tierarzt reden. Vlt. können sie dann harmonischer zusammen leben.

Er ist bereits Kastriert

Wahrscheinlich will die Katzenmutter ihren inzwischen erwachsenen Sohn (Kater!) in die Freiheit entlassen bzw. der Selbstständigkeit überlassen.

Das machen alle Tiere auch so, die draußen in Freiheit leben. Erwachsene Tierkinder müssen ihr Leben selbst gestalten und sich von ihrer Mutter abnabeln. Sogenannte "Nesthocker" werden manchmal brutal 'rausgeschmissen.

Tiere in freier Natur sind nicht so "human" wie Menschen; so ist es nun mal. Und auch Haustiere tragen immer noch "wilde Natur" in sich, selbst wenn sie im Laufe vieler Jahre gezähmt bzw. domestiziert worden sind.

Tiere zähmen wäre nicht in meinem Interesse. Wenn möglich, sollte man die Tiere sich ganz nach ihren eigenen Mustern entwickeln lassen.

Uns ist eine trächtige Freigängerkatze zugelaufen. Sie wurde aufgenommen und in ihrer Mutterolle unterstützt. Sie darf jederzeit raus und auch ganz nach belieben Tage- und Wochenlang weg bleiben, Freigänger sein. Wenn sie zurück kommt, wird sie selbstverständlich wie ein freies Familienmitglied behandelt.

Ihr Nachwuchs ist jetzt bissel älter als ein Jahr. Und jeder von den Beiden darf nach belieben sich entwickeln. Sohnemann entwickelt zunehmend Freigängeraktivitäten, will die Welt erobern, erleben. Darf er. Tochter hält sich lieber in ihrem Revier aus, in dem sie sich sicher fühlt.

Irgendwie scheinen die Tiere zu begreifen, wir sind eine Familie, auch wenn mancher von denen so einige "Persönlichkeitsmuster" zeigt.

Entwicklungshelfer kann man nicht nur auf menschlicher Ebene sein. ;-)

Manche züchten Tomaten, Pilse o.ä. und sind in gewissem Sinne Entwicklungshelfer.

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