Was tun, wenn ein Katze nicht vom Besitzer beachtet wird und wenn das Tierheim die Katze auch nicht haben will?

Hallo um das ganze zu verdeutlichen.

Wir haben hier ein Kater draußen, der eigentlich eine Nachbarin (paar Häuser weiter) von uns gehört. Meine Mutter hatte mal ihn im Müll wühlen gesehen und dachte, dass er vllt Hunger hat und gab ihn Katzenfutter. (Wir hatten damals selbst ein Kater und haben mittlerweile abgegeben.) Und ja. Hunger hatte er. Das bestimmt knapp ein Jahr her jetzt, wo das alles angefangen hat.

Uns war nach ne Zeit klar, dass die Nachbarn nicht auf ihn achten. Das heißt, dass der Nachbars Kater eigentlich nur durch uns seinen Hunger stillt. Außerdem hat er sehr abgenommen. Das sieht man total. Früher fand ich ihn "Fett". Jetzt sieht er fast so aus als würde er gerade aus seinen Kittenzeiten rauswachsen. Mittlerweile hat er sich daran gewohnt und kommt zu bestimmten Zeiten vor unsere Tür oder Fenster.. je nachdem und wartet, dass meine Mutter Futter gibt. Das macht sie auch, wenn wir das mitbekommen. Wir wissen nicht, was mit ihm geschehen würde, wenn meine Mutter nichts gegeben hätte.

Zu Nachbarin bzw. Besitzerin: Wir haben so bisschen mitbekommen, dass die eigentliche Besitzerin vom Zuhause abgehauen ist, weil sie ein Streit mit dem Mann hatte bzw. zu anderen Mann gegangen ist. Das ist aber nicht 100% und ist auch egal. Fakt ist, dass der Kater zurückgelassen wurde. Die Familienangehörige passen so lalala auf ihn auf. Wir finden ganz klar, dass es eine Tierquälerei ist. Der Kater bekommt überhaupt keine Aufmerksamkeit, Liebe, Zuneigung. Eigentlich ist er sozusagen obdachlos. Noch dazu haben wir erfahren, dass sie nun wegziehen. Daher wissen wir nicht, ob der Kater nun ganz alleine bleibt oder mitgenommen wird (Will nicht wissen, was danach mit ihm da geschieht) Mir tut er Leid, weil ich ihn manchmal draußen auf dem Gras schlafen sehe z.B. in der Nähe von unserem Balkon usw und haben Angst, dass es beim Winter sehr schlecht wird für ihn.

Und vor paar Tagen haben wir erfahren, dass "angeblich" jemand den Tierheim angerufen hat und die Situation geschildert hat, weil die Person die Lage auch kennt. Wie ich verstanden habe nimmt das Tierheim nicht das Tier an, solange der Besitzer oder die Besitzerin nicht selbst abgibt und sie nehmen KEIN Straßenkatzen, obwohl ich dachte, dass Tierheime dafür da sind :S.. Daher wissen wir nun nicht, was wir machen sollen. Er schläft immer hin irgendwo draußen. Jedoch Nachts wissen wir nicht genau wo.

Daher bitte ich hier um Rat. Vllt habt ihr solche Erfahrung gemacht und wisst, was man tun kann. Ist das wirklich so, dass Tierheime Tiere von der Straße nicht annehmen?

Danke

5 Antworten

Es ist klar, dass Tierheime keine Strassenkatzen annehmen, denn die sind in den meisten Fällen nicht weiter zu vermitteln, weil sie sich nicht streicheln oder anfassen lassen.

Ich würde an Eurer Stelle den Kater weiter füttern und versuchen, ihn so zahm zu bekommen, dass er sich anfassen lässt. Das kann allerdings manchmal ziemlich lange dauern.

Dann könnt Ihr ja vielleicht nochmal versuchen, den Kater im Tierheim unter zu bringen.

Natürlich kümmern sich Tierheime auch um Straßenkatzen. In diesem Fall hat das Tier einen Besitzer und das Tierheim kann nicht einfach Katzen wegfangen, die jemandem gehören.

L. G. Lilly

Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, das 3 Babykatzen einer Nachbarin abgelehnt wurden, sie in einem Tierheim unter zu bringen, weil sie sich nicht anfassen lassen.

Mir wurde gesagt, dass solche Katzen nicht vermittelbar wären und aus dem Grund erst genommen werden können, sobald sie handzahm sind.

Sorry, hat gedauert mit dem Antworten. Also der Kater lässt sich streicheln und will manchmal sogar spielen. Der wälzt sich manchmal auf den Boden, wenn er meine Mutter sieht und mir Miaut auch. Manchmal streichelt er sich an unseren Beinen, wie man das beim Hauskatzen kennt.

Wir füttern ihn auch weiter, aber manchmal ist halt doof zu sehen, dass er trotzdem Stundenlang vor uns wartet oder schläft bzw. alleine ist. Man merkt schon, dass er Nähe will. Und wir können leider nicht aufnehmen. Ich habe vor paar Tagen ein Bild gemacht. Er war bereits 8-9 Uhr da und hat gewartet und schlief erst mal.

Und auf Qualität achtet er beim Futter auch. Letztens hatten wir was anderes und das hat er nicht gegessen ^^.

Indem ihr angefangen habt den Kater zu füttern, habt ihr schon Verantwortung übernommen, also macht das weiter.

Sollten die Besitzer tatsächlich wegziehen und das Tier zurück lassen, kümmert sich der Tierschutz selbstverständlich um ihn.

Habt ihr die Nachbarn schon einmal freundlich auf die Situation angesprochen? Das wäre der erste Weg.

L. G. Lilly

Ja in direkt. Wir konnten nur bisschen etwas erfahren. Wie ich das von meiner Mutter erfahren habe ist die Situation so, dass der Mann wohl Tags über arbeitet. Er hat auch Kinder und die Kinder haben sogar bei meiner Mutter bedankt, dass wir den Kater füttern. Ich kann auch bestätigen, dass der Kater denen gehört, da ich einmal vor vielen Monaten gesehen habe, dass sie auf den Arm mit nachhause genommen haben.

Das Problem ist, aber was anderes. Meine Mutter will nicht wirklich die darauf ansprechen. Man kann kennt sich bisschen hier mit den Nachbarn und mal will jetzt diesen "Stress" zwischen Nachbarn nicht. Ihr kennt das ja. Manchmal hört man einfach nur "Kümmert euch um euren eigenen ******". 

Wenn es offizielle Besitzer gibt, wieso sollte ein Tierheim die denn annehmen? Damit die ne Anzeige bekommen?

Wieso redet man dann nicht mal offen mit den Besitzern? Hätte ich schon längst gemacht!

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