Wie gewinne ich das Vertrauen eines Katers aus dem Tierheim?

Er lebt ja schon bei uns seit über 1 Jahr. Aber trotzdem noch sehr misstrauisch. Manchmal faucht er auch noch bei fremden Personen oder verduftet dann sehr schnell. Sonst weiten sich seine Pupillen schnell mal oder er reagiert dann nervös.Wie schaffe ich es nun ihn schneller an mich und die Familie zu gewöhnen? Helfen Spiele?

16 Antworten

Versuch es mit Bachblüten.

Holly könnte ihm gegen sein Misstrauen helfen

Aspen gegen seine unbestimmte Furcht oder Angst.

Mimulus - es sind nur ganz bestimmte Ängst, klar definierbare.

Cherry Plum - weil er vielleicht Angst hat euch ganz zu vertrauen, weil er schlechte Erfahrungen mal damit gemacht hat.

Impatiens, wenn er überschießende Reaktionen zeigt und schnell gereizt ist.

Sclerantus - Meinung und Stimmung wechseln von einem Moment zum anderen.

Star of Bethlehem - Nachwirkungen von körperlichen, seelischen oder geistigen Schocks. Egal ob weit zurückliegend oder erst kürzlich geschehen

Schau, was auf ihn am besten zutrifft.

Bei Menschen kann man alle sieben verschiedene Blüten in ein Einnahmefläschchen geben, bei einem Tier würde ich es nacheinander verabreichen und dann schauen, was wirkt, Vielleicht kannst du mit Star of Bethlehem beginnen. Die Tropfen bekommst du in der Apotheke und kannst sie ihm ins Trinkwasser tun.

Alles Gute!

Also ich habe auf anraten meines Tierarztes auch eine Bachblütentherapie mit meiner Katze machen wollen - bei ihr hat das Zeugs leider nicht geholfen. Einige meiner Bekannten die dasselbe Problem haben und auch Bachblüten dafür kauften- leider kein positives Ergebnis...............

Das ist schade. Meine Erfahrungen mit den Blüten sind nur positiver Art. Bei Erwachsenen und meinem Kind, sowie unseren beiden Katzen. Darum hier meine Empfehlung.

Mein letzter Kater aus dem Tierheim hat zehn Jahre bei uns gelebt, bevor er gestorben ist. Bis zu seinem Tod hatte er große Angst vor fremden Menschen. Auf den Arm oder auf den Schoß nehmen durften wir ihn nie. Außerdem durfte man ihn nicht an den Pfoten streicheln, mit Wasser bespritzen (auch keine paar Tropfen aus Versehen) oder in seiner Nähe mit Tüten knistern. Dann war er sofort weg. Erst gegen Ende ist er manchmal von alleine zu uns aufs Sofa gesprungen, ohne uns vorher lange großäugig "um Erlaubnis zu bitten". Ungefähr nach sieben, acht Jahren war er erst so entspannt, dass wir auch mal aufspringen konnten, ohne dass er panisch davon gerannt ist und wir haben ihn echt wie einen kleinen König behandelt und waren immer liebevoll zu ihm. Wer weiß, was die Tierheimskatzen vorher so alles erlebt haben...

Naja, Du weißt nicht, was er bei den Vorbesitzern erlebt hat, Du kannst nur hoffen, daß er zutraulicher wird, das kannst Du /ihr auch damit erreichen, daß ihr mit ihm spielt (ich empfehle kleine Tennisbälle, Stricke mit Papier dran, damit einfach beim gehen hinterherziehen), Besucher sollten kleine Lekkerlis mitbringen (Brekkies etc.), damit schütteln, damit er weiß, es gibt was zu naschen, sowas merken sich Katzen. Aber, trotzdem mußt Du erstmal sehr viel Geduld haben.

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