"Nervenzusammenbruch" wenn Kater draußen ist?

Also, ich habe seit dem Herbstferien 2014 einen Kater, er lief uns zu. Damals hatte ich nie Angst, wenn er mal einen halben Tag weg war- ich wusste, dass er abends wiederkommt, aber am 22.12.2014 war er den ganzen Tag nicht da, bis er einen Tag später blutüberströmt, mit einem blinden Auge und nur noch wenig Zähnen im Garten lag. Er musste oft & aufwändig behandelt sowie operiert werden. Nach diesem großen Unfall habe ich immer Angst, wenn er länger (oder schon kürzer) weg ist. Ich ticke schon komplett aus, wenn er nach 30 Minuten noch nicht da ist... Was meint ihr, wie kann ich mich dieser Angst am besten stellen?

5 Antworten

Hallo,

Ich denke du solltest mal zu einem Therapeuten gehen. Das klingt jetzt vielleicht für manche üertrieben, aber sowas kann (es hört sich bei dir danach an) wie ein "Trauma im Mini-format" auslösen. Und ich denke da können dir experten sehr gut helfen über diese Angst hinweg zu kommen.

Du selber kannst vielleicht dich einfach nur beruhigen, indem du dir sagst es sind viele Katzen/kater draußen unterwegs und denen geht es gut und die kommen auch wohlbehalten wieder zurück und es wäre schon ein riesenzufall wenn deinem Kater sowas nochmal passieren würde.

Vielleicht solltest du auch mit jemandem aus deinem sozialen Umfeld mal intensiv über deine Angst sprechen, weil die dich auch besser kennen und eher einschätzen können, was du noch gegen deine Angst tun kannst.

Ich hoffe deinem Kater geht es inzwischen wieder komplett gut und ich hoffe dir auch bald wieder!

LG hello05

Danke. Ihm geht es wieder gut, er schläft gerade.

Das freut mich. Dann wünsche ich DIR Gute Besserung!

Das kann ich gut verstehen. Einer meiner Kater wurde mal angefahren  und hat sich mit einem ausgekugelten und gebrochenen Bein nach Hause geschleppt. Das war zwar nicht so schlimm wie das was deinem Kater wiederfahren ist. Aber auch ich hatte lange Zeit große Angst, dass ihm wieder etwas zustoßen könnte.

Im Haus lassen konnte ich ihn nicht, denn da wäre er durch gedreht. Also musste ich da durch. Zudem, war er einer von der Sorte Kater, die gerne mal tagelang draussen bleiben. Ich habe mir immer eingeredet, dass es besser ist, einen glücklichen Freigänger zu haben, als einen unglücklichen Stubentiger, auch wenn das viele Risiken birgt.

Mit der Zeit hat sich meine Angst gelegt und ich denke, das wird auch bei dir so sein.

Es ist schön, dass du dich so liebevoll um ihn kümmerst, aber du fokussierst dich zu stark auf ihn.

Es ist sein natürlicher Trieb rauszugehen, mach dir klar, dass du ihm schaden würdest, wenn du das unterbindest.

Lenke dich ein bisschen ab, indem du liest oder mal ne Freundin anrufst.

Katzen sind sehr unabhängige Tiere, die muss man ziehen lassen.

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