Wie viel Geld muss man etwa für ein Hund oder Katze pro Monat rechnen?

Hallo lieber Leser/in

Ich würde mir gerne einen Hund oder eine Katze zulegen. Vorher möchte ich aber abklären, wie viele Ausgaben das im Monat etwa sein werden.

Danke !

17 Antworten

Naja die Kosten schwanken.

Ich habe 2 Hunde und eine Katze früher waren es 2.

Meine Hunden kosten mich im Monat:

Futter: Sack Trockefutter reicht knapp einen Monat kosten 60 € Tierarzt: schwankt extrem je nachdem was sie haben. so ca, 12 - 200 € Steuer bezahle ich : 2 mal 60 €, da einer der Hunde auf meine Mutter gemeldet ist.

Meine Kater kostete mich vor einem jahr im Monat fast 1000 €. Ihr musste ein Zeh abgenommen werden, wegen Krebs. In den 1000 € waren die Nachversorgung mit drin. Fressen tut meine Katze im Sommer sehr wenig, da sitzt sie nur draußen und fängt sich Mäuse und Vögel. Im Winter frisst sie dagegen wie ein Rindvieh.

Mein alter Kater (wurde 18) hat mich unmengen an Geld gekostet. Er wurde mehrmals operiert und ärtzlich versorgt, weil er meinte sein Revier zu verteidigen und jedesmal wurde er gebissen. Er vertug kein nassfutter und auch nicht jedes Trockenfutter. Kurz vor seiner einschläferung hat er mich nochmal 300 € gekostet für die Tierklinik, hat leider nichts genützt und er wurde doch eingeschläfert.

Dann leg ich jeden Monat noch Geld zur Seite, fals eine OP oder sontiges ansteht. Meine Hündin hat mich auch schon aufeinmal 1100 € gekostet als sie sich da Bein gebrochen hatte.

Zubehör, sprich Spielzeug, Leinen und Co. Habe ich mittlerweile genug, die kauf ich nur noch sehr selten. Was jetzt ansteht ist ein neuer Maulkorb und die Impfungen für nach Italien. Das sind bestimmt wieder 100-200 €.

Zu deiner Aussage, dass dein Kater kein Nassfutter und auch nicht jedes Trockenfutter vertrug: Natürlich gibt es Futterunverträglichkeiten, ja. Diese hängen aber von bestimmten Inhalts- oder Zusatzstoffen ab anstatt von der Tatsache, dass ein Futter nass ist. Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass er allergisch gegen Fleisch oder gar Wasser bzw. Flüssigkeit war - wo Wasser doch gleichzeitig Leben und die Katze der Fleischfresser schlechthin ist, ein Widerspruch in sich, nicht wahr? Wie hat sich denn diese vermeintliche Unverträglichkeit geäußert? In weicherem Kot (kein Durchfall)? Dieser ist ein eher Hinweis auf artgerechte Ernährung, da er beweist, dass es um den Flüssigkeitslevel gut bestellt ist. Begründung: Bei ehemaligen Wüstenbewohnern wie Katzen ist der Organismus darauf ausgerichtet, dem Kot soviel Wasser wie möglich zu entziehen und es dem Körper wieder zuzuführen. Dieser natürliche Flüssigkeitsentzug wird durch Faktoren wie falsche Ernährung (z. B. mit Trockenfutter) noch verstärkt! Harter Kot ist für Trockenfutter-Katzen häufig die Folge, der sogar in Verstopfung übergehen kann. Diese ist für Katzen nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch zur Enddarmerweiterung führen, was den Kotabsatz erschwert und weitere Verstopfungen mit sich bringt. Ist die Verstopfung bereits eingetreten, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, denn je länger der Kot im Darm bleibt desto härter wird er, da ihm mehr und mehr Wasser entzogen wird. Schlimmstenfalls kann sich dadurch Steinkot bilden, der oft nur operativ entfernbar ist. Generell können Futterumstellungen jedoch schon mit Durchfall einhergehen; weshalb sie langsam erfolgen sollten.

Stichwort Fütterungsart: Die optimalste ist und bleibt hochwertiges Nassfutter (d. h. mit einem Fleischanteil von mindestens 60% ohne Getreide und Zucker). Trockenfutter wird gleichzeitig zum NoGo, denn es hat nichts mit gesunder Katzenernährung zutun und ist sowohl schädlich für die Zähne (die Stärkereste legen sich als zäher, klebriger Belag auf die Zähne, was Zahnstein begünstigt) als auch die Nieren (Trockenfutter saugt Wasser auf und senkt somit den Flüssigkeitslevel), das heißt eine Katze muss mindestens die 3-fache Wassermenge der aufgenommenen Futtermenge zu sich nehmen, um ihn zu halten, was keinem Tier möglich ist. Mache selber den Test und tropfe Wasser über’s Trockenfutter - du wirst sehen, wie schnell es das aufsaugt, und nichts anderes passiert im Körper der Katze! Was erschwerend hinzu kommt: Fängt sie erstmal an zu trinken, hat die Dehydration (Austrocknung) bereits eingesetzt - oft mit gravierenden Folgen, wenn sie es über die Jahre verteilt ausschließlich erhält, wie etwa Diabetes, Nierenversagen und ein vorzeitiger Tod. Männliche Tiere sind aufgrund ihrer langen Harnröhre umso anfälliger für Harnsteine etc.. Eine Katze braucht schlichtweg Flüssigkeit; von Natur aus ist sie es gewohnt, sie über die Nahrung aufzunehmen in Form von Mäusen, Fischen und dergleichen. Diese bestehen bis zu 80% aus Wasser - Trockenfutter hingegen hat nicht mal 10% Wasser! - Anlass genug, dieses gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Des Weiteren ist Trockenfutter vielfach die Ursache für Übergewicht, Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind.

Am besten man gewöhnt eine Katze gar nicht erst an Trockenfutter, und sie wird es mit einem gesunden und langen Leben danken. Und sollte sie dennoch derartige Krankheiten entwickeln, was natürlich passieren kann (es gibt ja auch sehr wenige Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen), dann muss man zumindest nicht bei sich anfangen!

Doch leider fängt ein Großteil der Besitzer aus folgendem Grund nicht bei sich an: Viele Tierärzte schieben Diabetes, Harnwegserkrankungen und Niereninsuffizienz fälschlicher- und somit fatalerweise auf das Alter! Grund: Sie haben oft nur unzureichendes Wissen über Katzenernährung, da sie die Informationen aus der Futtermittelindustrie erhalten, deren Ziel u. a. auch der Verkauf von Trockenfutter ist! Nur die wenigsten(!) sind in der Hinsicht so kompetent wie diese 4 Tierärzte:

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

  • Zitat Lisa A. Pierson (DVM = Doctor of Veterinary Medicine): Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter-Diät empfehlen anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser.
  • Zitat Dr. Bettina Brabänder: Das Zeug ist so etwas wie Fastfood bei Kindern und als ständige Kost nicht gesund.
  • Zitat Dr. Ian Billinghurst: Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen.
  • Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs: Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzern das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier.

Nicht alles, was im Handel für Katzen erhältlich ist, wird ihren Bedürfnissen gerecht - fängt beim Trockenfutter an und hört beim Halsband auf. Alles Geschäftemacherei, die zu Lasten der Tiere geht!

Wenn überhaupt(!) kann Trockenfutter als Leckerli gegeben werden (10-15 Stück pro Tag und Katze). Eine gute Wahl sind z. B. Knabberstangen (natürlich nur die zucker- und getreidefreien). Diese gibt es sogar mit einem Fleischanteil von 95%. Weitere Vorteile: Durch die Perforation und Einzelverpackungen gerät man nicht so leicht in Versuchung mehr zu geben, wenn sie bettelt; außerdem sind sie eingeschweißt, Stichwort Aromaversiegelung und Schimmelprävention.

Man bedenke: Eine Katze benötigt täglich mindestens 60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht (je nach Temperatur, Gesundheitszustand, Alter und Aktivität sogar bis 80 ml). Da kommt ein Tier mit Trockenfuttergabe niemals hin, zumal es - im Gegenteil - auch noch Wasser entzieht! Leider müssen im Alter viele Trockenfutter-Katzen am Blasenkatheter angeschlossen und / oder wegen Niereninsuffizienz behandelt werden bzw. viele Tiere wegen Zahnbeschwerden auch schon früher (Stichwort Zahnsanierung aufgrund Zahnfleischentzündung und Zahnstein, Kosten 200 €). Dies ist häufig der Tatsache geschuldet, dass sich Katzenbesitzer nie das erforderliche Wissen darüber angeeignet haben. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf.

Alles Gute für deine Katze und deine beiden Hunde!

Unser Hund (kleiner Ratero-Podencomix) kostet im monat ca.20 Euro, wir holen einen großen Futtersack, mit dem wir auch lange auskommen, da er eher weniger frisst, wir holen hin und wieder Nassfutter oder machen es selber. Da unser Hund selten krank ist (da er nicht vom Züchter kommt) müssen wir selten Tierarztrechnungen zahlen. Die Hundeversicherung kostet ca. 6 Euro im Monat. Es kommt aber noch Spielzeug und Leckerlies usw. noch dazu, eigendlich sind Hunde billig, wenn ein Hund aber eine Krankheit hat, und er muss operiert werden, kann das schonmal bis über 1.000 Euro werden!

Da unser Hund selten krank ist (da er nicht vom Züchter kommt) müssen wir selten Tierarztrechnungen zahlen.

Sind Tiere von Züchtern öfter krank?

Bei Katzen kann ich das nicht sagen, ich bin sehr froh, dass viel Vorsorge betrieben wird in einer Zucht

Unforgettable37 möchte ich ans Herz legen: Bevor Du nach Kosten fragst, mach Dir erst einmal Gedanken, ob ein Tier zu Dir und Deinen Lebensumständen passt. Dann überlegst Du, welches Tier am besten zu Dir passt. Katzen und Hunde haben jeweils andere Ansprüche (weiß ich wirklich aus eigener Erfahrung. Nach jahrelanger Hundehaltung kamen letztes Jahr 2 Katzen ins Haus. Derbe Umstellung, sag ich Dir.).

Bei Katzen solltest Du Dir auch überlegen, ob Freigänger oder nicht. Falls nein auf alle Fälle 2 Katzen.

Bei Hunden sei Dir darüber klar, daß Du mit Deinem Hund bei Wind und Wetter raus mußt. Ein Hund muß erzogen werden. Ein unerzogener/falsch erzogener Hund in den falschen Händen ist und bleibt eine potzenzielle Gefahr (und das sag ich als Deutscher-Schäferhund-Fan) - auch die kleinen Hunde (schon erlebt, daß ein Chihuahua einem Krabbelkind ins Gesicht beissen wollte). Wenn ein Hund, welche Rasse? Oder doch ein Mischling? Welche Größe passt zu mir und zur Wohnung/Haus. Garten vorhanden? Zeit zum Gassi-gehen (je nach Größe des Hundes sollte man schon 3 Stunden/Tag einplanen)

Egal welche Tierart: Wie schauts aus mit der Betreuung im Urlaub und/oder Krankheit?

Wenn Du über alles nachgedacht hast, schau hier nochmal nach den Kosten ;-) Katz und Hund nehmen sich - auch hier je nach Größe - nicht viel. Die Schäferhunde kosteten im Schnitt 120 Euro im Monat - die Gourmet-Katzen jetzt knapp 100 Euro (ohne eventuelle Tierarztkosten)


xxxbreexxx

Kommt auf den Züchter an.

Bei eingetragenen Züchtern gibt's kaum - keine Gesundheitsprobleme. Da reicht der Stammbaum über sehr viele Generationen zurück, sodaß man Inzucht klar ausschließen kann. Die Hunde werden vor Zulassung Charaktertests und Gesundheitschecks (chron. Krankheiten, Knochenbau...) unterzogen. Welpen werden nur entwurmt, gechipt und geimpft abgegeben. Klar sind diese Hunde recht teuer.

Bei "Hobbyzüchtern" spielt der Zufall meist eine große Rolle (so von wegen: 2 Straßen weiter ist der selbe Rassehund eingezogen, den wir auch haben. Würden doch nett zusammenpassen...). Kann natürlich auch sein, daß es Hobbyzüchter gibt, die auch auf so etwas wie einen Stammbaum achten. Entwurmung, chippen, impfen - kommt auf den Züchter an. Meist ja. Im Vergleich zu eingetragenen Züchtern sind bei Hobbyzüchtern die Preise normalerweise etwas niedriger.

"Massenzüchter" (grrrr... mich schüttelts wenn ich nur an die denke!): Denen ist alles egal. Da gehen auch Geschwister miteinander. Der Hund hat Hüftdysplasie? Egal! Hauptsache noch mehr Welpen zum verscherbeln. Quasi Dumpingpreise (was ein Schnäppchen... normal würde ein Hund der Rasse 1000 Euro kosten, der Verkäufer hier verlangt nur 200Euro. Sarkasmus). Die Welpen haben noch nie einen Tierarzt gesehen.

Ansonsten gibt es "rassetypische" Krankheiten. Die haben aber nichts mit dem Züchter heute zu tun, sondern mit Jahrhunderte langer Überzüchtung zur Erschaffung des perfekten Hundes.

Ist das bei Katzen anders?

kann man nur Richtwerte angeben, da vieles vom Futter, Gemeinde, Rasse abhänig ist.

Steuer: 20-150 Euro pro Jahr (bei Listenhunden auch mal 800) - bei der Gemeinde anfragen, da diese Steuer die Gemeinde festlegt.

Haftpflichtversicherung: kommt auf die Rasse und Größe an. Ein größerer Hund kostet mich 50,-- pro Jahr.

Futter ist von bis - je nach Größe des Hundes und je nach Futter. Es gibt Billigfutter (ungesund) aber halt sehr günstig, es gibt teures aber schlechtes Futter, es gibt aber auch Rohfütterung.

Ich zahle für meinen Hund (Größe wie Husky) pro Monat ca. 50,-- Euro - allerdings füttere ich roh und bekomme teilweise auch Fleisch umsonst. Bei realtiv guten Fertigfutter wäre ich sicher bei 80,-- Euro.

Dann kommt noch die Erstausrüstung wie Bett, Näpfe, Leinen etc. - auch je nach Größe des Hundes und was Du da halt kaufen willst. Beim mittelgroßen Hund ist man da ganz schnell 100-150 Euro los.

Und dann noch der liebe Tierarzt. Hier kann Dir niemand was sagen, weil dies auf die Gesundheit des Hundes ankommt - auch darauf, ob Du ein Impfgegner oder ein Impffreund bist, ob Du Deinen Hund vollpackst mit Wurkuren etc. Eine Krankenversicherung für meinen Hund würde 42,-- Euro kosten und übernimmt nur Kosten bis ca. 600,-- pro Jahr sowie OP´s bis glaube 3000,--. Mein Rüde hat mich das letzte Jahr keine Cent beim Tierarzt gekostet. Meine alte Hündin (Nothündin) dafür locker 400,--. Du siehtst, die Kosten sind nicht faßbar. Ich würde ohne Versicherung beim mittelgroßen Hund 50,-- pro Monat auf die Seite packen falls mal was ist.

Man sagt, dass ein Mittelgroßer Hund ca. 150,- Euro im Monat kostet.

Katzen sind natürlich günstiger. Schon alleine, weil keine Steuer anfällt und keine Versicherung. Auf essen sie weniger und somit auch weniger Kosten. Durch ihre Größe sind auch viele Dinge beim Tierarzt billiger.

Aber auch Katzen können teuer werden. Mein früherer Katzer hatte Herzprobleme und benötigte sein ganzes Leben Tabletten im Wert von 20,-- Euro pro Monat. Irgendwann kam dann noch Nierenprobleme dazu, die wir homoöpatisch behandelten - kostete aber sicher gesamt auch 300,-- Euro.

Wenn man eine reine Wohnungskatze will, dann sollte man zwei holen - also alles Kosten mal zwei. Wenn es eine Freigangskatze werden soll, geht auch eine.

Anschaffungspreise sind natürlich davon abhänig, ob es ein Mix, Tierheimtier oder ein züchtertier ist.

Warum aber Hund oder Katze? Diese zwei Lebenwesen sind so gar nicht vergleichbar. Man braucht auch andere Voraussetzungen. Auch benötigt man für einen Hund viel mehr Zeit (Spazieren gehen etc.) als für eine Katze. Man erzieht und spielt auch anders. Daher wundert es mich.

Ich habe 2 Hunde und 1 Katze.

LG

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