Meine neue Katze soll mich mögen - was kann ich tun?

Ich möchte mir gerne eine Katze zulegen. Klar ich habe mich wirklich Monate bevor ich mir letztendlich eine zulege mich gründlichst informiert. Was sie braucht sowohl Futter als auch Spielsachen und und und..

Doch vor einer Sache habe ich immer noch Angst. Da es meine erste Katze wird bzw. die erste Katze in der Familie. sind wir sehr ruhig, wollen das Tier nicht drängen, er soll alles erkunden, soll alles kennen lernen und natürlich auch uns.

Doch wovor ICH Angst habe ist, dass sie mich nicht mag. Klar man muss viel Geduld haben, ihr viel Liebe zeigen, dennoch bleibt mir die Angst, dass sie vielleicht meine Mutter nur mag weil sie z.B. die Katze immer füttert, oder nur meinen Bruder und bei mir immer weg läuft oder mich kratzt, wenn ich ihr über den Weg laufe. Könnt ihr mir paar Tipps geben? Bzw. was heißt Tipps wie ist es bei euch? Hat jemand Erfahrung darin? Ich möchte, dass die Katze mich wirklich als "Freund" sieht, da sie auch in meinem Zimmer schlafen soll, wenn sie möchte, soll auch eine gute Atmosphäre herrschen zwischen uns.

10 Antworten

also normalerweise mögen die katzen die menschen die jeden tag um sie herum sind...manche sind vil schüchterner als andere katzen oder mögen keine kinder (fremde) aber eigentlich mögen sie dich (solange du sie nicht ärgerst!!!) wenn sie daliegt oder schmusen kommt kannst du sie streicheln und wenn sie futter möchte wirst du nicht sterben ihr einmal von zweimal am tag was zu geben! das andere kann ja jemand anderes machen und selbst dann stirbst du auch nicht! du kannst ein spielzeug holen oder einfach brekkies oder diese stangen (weiß nich wie die heißen - so dünne stangen wo einkerbungen sind, wo man abbrechen kann und quasi ihnen als leckerli geben kann)... wichtig ist wenn sie eine maus oder sowas mitbringen sie nicht zu bestrafen! lobt sie, gebt ihr durchaus mal eine belohnung und macht das tier dann aber wieder raus! ;)

Du solltest wissen, dass die wichtigste Bezugsperson einer Katze immer diejenige ist, die ihr das Fressen serviert. Deshalb wäre es wichtig, dass Du die Katze öfter mal fütterst, ihr Wasser gibst und natürlich mit dem Tierchen spielst. Anfangs solltest Du, sowie der Rest der Familie viel und leise mit der Katze reden und sie z.B. beim Fressen geben immer mit ihrem Namen nennen, damit sie sich an den gewöhnt und auch an Eure Stimmen.

Auch solltest Du, gerade am Anfang, hastige Bewegungen vermeiden und vor allem nicht schnell auf die Katze zugehen, sondern Dich langsam auf sie zu bewegen und die Katze nicht zu irgendetwas zwingen, was sie nicht mag.

Noch etwas wäre wichtig. Wenn die Katze als Hauskatze gehalten werden soll, also ohne Freigang wäre es vielleicht gut, wenn Ihr Euch gleich 2 Katzen besorgen würdet, denn dann hätten sie nen felligen Kumpel um sich, zum Spielen, Raufen und Schmusen und das vor allem, wenn die Katzen öfter mal alleine zu Hause sein müssten, wenn ihr auf Arbeit oder in der Schule seid.

Wenn Deine Katze Freigänger wird, muss sie vorher geimpft und kastriert sein, bevor sie raus darf und dann findet sie die Fellkollegen im Freigang.

Wird sie Freigang haben? Wenn nicht, dann solltest du berücksichtigen, dass Katzen ungern allein sind. In einer reinen Wohnungshaltung sollte man zwei Katzen halten - oder keine. Als Freigänger sieht das etwas anders aus. Wenn ihr in einer Etagenwohnung lebt, müsst ihr den Balkon sichern. Außerdem sollten - egal, bei welcher Wohnung - die Fenster gesichert werden (Kippfenster können tödlich sein). So. Das Nächste: Bitte kaufe keine Katze beim Züchter. Geh' in ein Tierheim, schau' dich dort um. Gerade jetzt, wo es so derb kalt ist, gibt es unzählige Tiere, die ein Zuhause brauchen. Schau dich um, geh' nach dem Bauchgefühl vor. Frage nach dem Charakter der Tiere - lebhaft? Ruhig? Scheu? Familienorientiert? Totaler Einzelgänger? Nimm' dir Zeit - und treffe eine engere Wahl. Die sollte dann auch deine Familie kennenlernen. Zusammen könnt ihr dann entscheiden. Einige Rassen (deren Merkmale auch bei Mischlingen durchkommen) sind weniger für Anfänger geeignet als andere. Verzichte auf Rassekatzen - gerade Perser haben zum Beispiel oft Probleme mit der Atmung und benötigen viel Fellpflege. Mach' dir eines klar: Eine Katze ist kein wandelndes Kuscheltier. Katzen sind sehr ehrlich und nehmen sich ihre Zeit. Wenn du bereit bist, sich auf die Katze(n) einzulassen und ihrem Charakter entsprechend zu behandeln, brauchst du dir keine Gedanken darum zu machen, ob sie dich mögen wird/werden. Vergiss' halt nicht, dass du eine Katze nie zwingen solltest, irgendetwas zu tun. Wenn sie kuscheln will, kommt eine Katze - und wenn nicht, dann eben nicht. Der Kuschelfaktor lässt sich aber nicht ein- oder ausschalten. Dasselbe gilt für's Spielen, das ganz wichtig ist und täglich mehrmals stattfinden sollte, auch wenn du müde, gestresst oder traurig bist. Eine Katze ist im Prinzip ein domestiziertes Raubtier, das - wenn es keinen Auslauf hat - anderweitig beschäftig werden MUSS. Alles andere trägt nur dazu bei, dass ein Miez neurotisch und depressiv wird. Spielzeuge lassen sich in unendlichen Varianten auch selbst basteln. Wichtig hierbei ist, dass keine Schnüre, Tüten, Bändchen, Schnürsenkel etc. offen rumliegen, denn die Tiger werden davon magisch angezogen und knabbern sie in mehr oder minder großen Stücken weg, was im schlimmsten Fall zu Darmverschluss führen kann. Das klingt jetzt alles krass, aber die Haltung bzw. das Leben mit Katzen ist eine ganz schöne Umstellung - auf die ich allerdings als zufällige doppelte Fellnasen-Fütter-und-Bespiel-Person nicht mehr verzichten möchte. Noch eins: Katzen sind ortsbezogen. Kümmert euch frühzeitig darum, wie ihr vorgehen werdet, wenn die Familie in Urlaub fährt. Katzen in eine Pension zu geben, ist in der Regel nicht ganz unproblematisch ...

Also: Wenn du die Miez/en gut behandelst und auf sie eingehst, dann werden sie dich auch nicht mit Missachtung strafen. Klar ist, dass der menschliche Dosenöffner - also der, der das Futter auf magische Weise in die Schüssel bugsiert - eine Sonderstellung hat.

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