Welche Ausstattung für den Einzug der Katze?

Hallo, wir wollen uns eine Katze anschaffen. Nachdem wir uns über unsere Wünsche einig sind, gehen wir demnächst in Tierheim um zu schauen. Vielleicht kommt der neue Mitbewohner ja gleich mit.... Doch nun stellt sich mir die Frage, was benötigen wir noch - außer den klassischen Dingen, wie Katzenklo, Näpfe, Kratzbaum, Bett, Spielzeug. Und wie verhalten wir uns richtig beim Einzug? Soll ich die Sachen in der Wohnung verteilen oder zentralisieren? Anders habe ich gedacht, wir stellen Sie im Tragekorb in das Wohnzimmer, öffnen die Tür und lassen sie machen. Wenn sie kommt schön, wenn sie lieber erstmal alleine sein will halten wir uns zurück. Wie ist die beste Vorgehensweise? Danke für Hinweise

11 Antworten

Wichtig ist das ihr eure Katze in einer neuen Umgebung nicht alleine lässt. Die oben genannten Dinge ist noch ein Katzenklo Eimer hinzuzufügen in dem Ihr das Sand entsorgt. Die Spielzeuge etc. können Zentralisiert sein oder Verteilt. Ihr könnt nach und noch die geeigneten Positionen dafür finden. Wenn der neue Bewohner gleich mit kommen würde wäre das gut. Denn wenn einer das Haus verlässt ist noch jemand da.

Katzen können sehr traurig werden wenn man sie alleine lässt. das hört man dann schon wenn sie vor der Türe mit einem langgezogenen Ton absinkenden Miauen auf jemand wartet. Sei es nur für eine halbe Stunde.

Handelt es sich um eine Perser Katze ist eine Haarbürste ein muss. 

Wenn ihr Tapeten an den Wänden habt, müsst ihr davon ausgehen dass sie als Ersatz Kratzbaum zweckentfremdet werden. 

Irgendwann kommt die Phase an dem ihr euch entscheiden müsst ob ihr eure Katze sterilisieren oder kastrieren lässt.

http://www.kleintierpraxis-itzehoe.de/katzen-kastrieren-oder-sterilisieren.html

Wann und Warum kastrieren

http://www.cat-care.de/cms/index.php/infos-zur-kastration

Notiert euch euren nächstgelegenen Tierarzt und hängt euch die Informationen an die Pinnwand.

Ich wünsche euch viel schöne Zeit. 

20 Jahre haben mich meine Katzen in meinem Leben mit begleitet. 

Ich sehne mich sehr an die schöne Zeit.

An den Tierarzt haben wir gar nicht gedacht. Danke für den Hinweis mit der Pinnwand!

Und ja, Schwund ist vorprogrammiert. Meine "Leihkatze" hat mir damals den ganzen Teppich vor der Haustür geshreddert. Doch ich habe es ihm verziehen - war doch trotzdem ein ganz Lieber.

🐱

Ihr dürft das Katzenfutter nicht vergessen! :D Ansonsten habt ihr eigentlich an alles gedacht.

Die Idee mit dem Tragekorb ist ideal, lasst ihr/ihm alle Zeit, die er braucht und bedrängt ihn nicht, er wird zu euch kommen, wenn er bereit dazu ist.

Übrigens, Pluspunkt von mir, dass ihr euch eine Katze/einen Kater aus dem Tierheim holen wollt!

Liebe Grüße BrightSunrise :)

Du hast ja alles schon wunderbar erklärt bekommen. 

Was ich noch vermisse, ist ein Artgenosse. Katzen darf man nicht einzeln halten, zumindestens nicht in Wohnungshaltung. Wenn  ihr eine erwachsene Katze holt, die nach der Eingewöhnung von 6-8 Wochen in Freigang darf, ist Einzelhaltung akzeptabel.

Solltet ihr euch für ein Katzenkind  entscheiden, geht ein einzelnes Tier nicht. Das werdet ihr vom Tierheim auch nicht einzeln bekommen. Da Katzenkinder noch nicht in Freigang gelassen werden können, weil die Gefahren viel zu groß sind, werden die von den Tierheimen nur paarweise abgegeben (oder zu einer vorhandenen Katze dazu). Freigang ist erst nach der Kastration und frühestens mit 9-12 Monaten angesagt. Die Zeit ist für Katzenkinder zu lang, um allein zu bleiben. Kleine Fellnasen brauchen Artgenossen, um zu lernen, sonst sind Verhaltensstörungen vorprogrammiert.

Schön wäre es, wenn ihr gleich 2 Fellnasen einplant, egal in welchem Alter. Eine einzelne Katze ist ein armer Tropf, da Katzen sehr gesellig sind. Im Tierheim gibt es bestimmt auch 2 Tiger, die sich schon kennen und gut miteinander aus kommen :o) .

Teurer sind 2 Katzen auch nicht, da größere Futter- und Katzenstreueinheiten wiederum billiger sind.

Viel Freude dann bei eurem Tierheimbesuch (Dass ihr eine Katze übrigens gleich mitnehmen könnt, ist oft nicht so. Zuerst wird eure Wohnlage/Wohnung überprüft, ob dort Katzenhaltung möglich ist. Das hat den Grund, dass das Tierheim nicht Katzen aufpäppelt, um sie z.B.14 Tage später von der Strasse abzukratzen. Habt bitte dafür Verständnis).

Wir hatten uns das mit zwei Katzen überlegt. Meine bisherigen "Katzenerfahrungen" beruhen allerdings auf Einzelkatzen. Und davon machte nur mein kleiner Leihkater einen unglücklichen Eindruck. Hatte so seine Macken (jagte seine Besitzer durch die Wohnung dass sie sich im Zimmer einschlossen - kein Witz. Ich habe es selbst erlebt. Nachdem wir, Kater und ich, eine kurze Diskussion hatten, hat er solche Aktion bei mir allerdings unterlassen. Wurde bei mir aber auch geknuddelt wann immer er es wollte. Bin auch sonst auf ihn eingegangen. Und wenn er Unsinn, machte habe ich es akzeptiert (hat nachts meinen Bauch als Trampolin benutzt). Dafür akzeptierte er meine wenigen Regeln). Vielleicht bin ich/sind wir blauäugig, doch für mich ist ein Tier im Haus wie ein Partner. Es hat seine Pflichten (nur wenige) und seine Rechte (viel mehr). Und es gibt Regeln - für alle Beteiligten. Klingt blöd, oder?

Nun wieder zum Thema: Ist der Mensch bei zwei Katzen nicht abgemeldet? Ist es nicht doch gleich doppelt so teuer? Und sind zwei Katzen nicht "zerstörrender" als eine? Und muß ich dann nicht alles zweimal kaufen (Höllen, Tunnel, Spielzeug, etc.- ich meine dabei nicht die Näpfe oder Toiletten, das ist ja klar)? Und was macht man wenn die mal "Partnerstreit" haben?

Und ja, wir überlegten zwei Kleine zu nehmen. Doch irgendwie bin ich mir nicht sicher. Klar, die sind süß. Doch für Anfänger sicherlich nicht so geeignet. Ich möchte mir keinen mit "Leihkater-Mentalität und Macken" ranziehen. Und es gibt doch auch viele erwachsene Katzen in Heim. Und bei denen können wir doch nicht viel falsch machen, oder? Und die haben bereits ihren Charakter. Wir sind uns zwar in der Hinsicht nicht einig, doch mir ist die Rasse egal. Ich möchte ein Tier das weiß was es will und einen starken Charakter hat - braucht es bei mir nämlich, da ich zupackender spiele. Die andere Katze hat genau das scheinbar gemocht - doch leider hatte sie ihren Besitzer...

Und ein Hausbesuch wäre okay. Wenn es für die Tiere gemacht wird. 

Katzenkinder müssen es generell zwei sein, da gibt dir ein Tierheim gar kein Einzelnes. Die werden ausschließlich paarweise abgegeben.

Nichts für Anfänger, jein... . Jeder fängt ja mal an. Die Frage ist eher, ob man bereit ist, sich zu informieren und Zeit hat. Das tust du ja scheinbar ;o) . Dann lies bzgl. Einzelhaltung und Katzenkindern mal folgendes:

http://haustierwir.blogspot.de/search/label/Einzelkatzen

Du musst natürlich außer Näpfen und Katzenklos (davon immer eines mehr, wie Katzen im Haushalt sind) nicht alles doppelt kaufen ;o) . Katzen schlafen sowieso, wo sie wollen, also spar dir gleich mal die Schlafhöhlen. Eine Decke auf dem Sofa oder ein altes Kissen auf dem Schrank genügt. 2 Transportboxen wären auch wichtig, falls mal beide gleichzeitig zum Tierarzt müssen, aber das kann man ja nach und nach und vor allem gebraucht kaufen (Ebay, Ebay-Kleinanzeigen).

Natürlich gibt es auch mal Streitereien. Das ist normal und  gehört zum Katzenleben dazu. Es sind ja keine Plüschtiere. Aber schlimmer sind Verhaltensstörungen in Form von Zerstörungswut aus Langeweile, Apathie wegen Selbstaufgabe oder Unsauberkeit vor lauter Frust... .

Wenn es zwingend nur eine Katze sein soll, dann hat das Tierheim immer wieder desozialisierte Katzen, die vom Vorbesitzer bereits falsch gehalten wurden. 

Einzelhaltung nur bei erwachsenen Katzen und mit Freigang. Katzenkinder dürfen nicht raus, frühestens nach der Kastration und mit 9-12 Monaten.

Und jede Katze hat einen anderen Charakter. Nicht jede mag wilde Spiele, wie mit deinem "Leihkater". Auch nicht jede mag Hochnehmen, oder feste Knuddeln. Auch Katzen haben ein Recht auf Individualität. Wenn du einen bestimmten Charakter suchst, sind erwachsene Katzen besser, weil man da erkennt, wie sie ticken. Bei Katzenkindern weiß man das vorher nicht, wie sie sich entwickeln.

Vielleicht liest du dich noch ein bisschen im Internet durch, um zu entscheiden,  ob eine desozialisierte erwachsene oder zwei Katzenkinder :o) . Aber glaub mir, wenn du einmal zwei hattest, kannst du es verstehen. - Bei mir tigern 4 Fellnasen durch die Wohnung ;o) . 

naja katzen und regeln.. katzen lernen regeln schnell aber grade junge katzen halten sich nicht immer unbedingt daran. meist ist es erfolgsversprechender ne umgebung zu schaffen in der die katze von sich aus tut was man will

abgemeldet? ne wieso^^ der dosenöffner und der mensch ist wie der beste freund und der partner. beide erfüllen verschiedene funktionen. der katzenpartner zum raufen und toben und zum gegenseitigen putzen, der mensch zum kuscheln und spielen

bei in paaren gehaltenen katzen kommt zurück was man reinsteckt. wenn man die katzen nur füttert und sie ansonsten sich selbst überlässt dann kommen sie auch nur wenn sie hunger haben. nimmt man sich viel zeit für sie bauen sie ne enge beziehung auf und kommen auch oft zu einem.

alles doppelt.. naja futter und streu kosten mehr. da kann man sparen indem man größere packungsgrößen nimmt aber es kostet mehr. die tunnel zb reicht einmal völlig. das meiste kann man ja gemeinsam benutzen

zerstörerischer.. witzigerweise nein. zerstörungswut bei katzen ist gern mal ein symptom von langeweile und energieüberschuss, ich mein, ne wohnungseinzelkatze ist während der arbeitszeit der menschen allein und hat nix zu tun. ein katzenpaar das sich versteht tobt miteinander herum und ist ausgelasteter. ja klar, da wird mal was kaputt gehen aber doppelt isses nicht. je nach katze sogar weniger

partnerschaftsstreit.. solange es nicht ausartet: ist wie bei menschen. nicht einmischen, das machen die schon. starte am besten mit einem katzenpaar das sich schon gut versteht und eingespielt ist.

ich hab nur erwachsene katzen. die lütten sind zwar unglaublich niedlich und ich schau gern beim spielen zu.. aber sie sind auch furchtbar anstrengend.

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