Kater greift Babykater an. Ist das noch normal?

Wir haben seit November letzten Jahres einen Kater. Mittlerweile ist er 7 Monate alt. Gestern haben wir einen kleinen 6 Wochen alten "Notfallkater" bekommen. Er wurde auf der Straße in einem Karton gefunden. Da wir eh am überlegen waren unserem Großen einen Spielkameraden zu besorgen, haben wir den Kleinen zu uns genommen. Unser Großer reagierte sehr skeptisch, beschnüffelte den Kleinen und fing dann sofort an zu fauchen, auf Ihn zu lauern und ihn richtig dolle zu beißen. Ist das normal? Ich hatte gelesen, dass Babykatzen einen Geruch haben, der bei älteren Katzen einen Beschützerinstinkt auslöst. Bei unserem Großen ist das wohl nicht der Fall. Er tritt ihn immer, lässt ihn nicht in Ruhe und beißt ihn. Geht das noch irgendwann gut?  Wir müssen den Großen immer schimpfen, was wir eigentlich nicht wollen, da es ja sein Revier ist. Aber wir haben echt Angst, dass er den Kleinen umbringt. Er beißt hauptsächlich in den Bauch und in die Kehle. Und immerhin ist er fast viermal so groß wie der Kleine. Der ist ja erst 6 Wochen und so zerbrechlich. Hab echt Angst, dass er dem Kleinen die Kehle durchbeißt o.ä. Haben den Kleinen nun vorsichtshalber zu meiner Mutter gebracht, doch dort ist er alleine, ohne Artgenossen. Das wollen wir nun auch wieder nicht. Gibt es eine Chance, die beiden noch aneinander zu gewöhnen? Bitte um Hilfe!!Danke schonmal im Vorraus!

PS: Das "Lasst sie einfach ihren Machtkampf austragen" hilft bei uns leider nicht. Der Kleine kann sich nicht mal einen Meter bewegen, ohne dass der Große ihn direkt angreift. Nichtmal schlafen kann der Zwerg. Er scheint völlig ausgepowert und hechelt oft. Da wir eine offene Wohnung haben, können wir den Kleinen zur "Entspannung" nur ins Bad tun. Dort will er aber wieder raus und maunzt sehr stark. Unser Großer ist richtig aggressiv, der Kleine schreit ganz schrecklich, wenn er ihn beißt. Und das ist kein Spielen sondern richtiger Kampf. Wenn er könnte würde er den Kleinen vermutlich wirklich umbringen :( Die beiden machen mir echt Sorgen.

8 Antworten

der kleine hat noch garnicht die kraft und die möglichkeiten sich gegen den großen zur wehr zu setzen.darum bitte päppelt den erst mal seperat auf..wenn er noch wenigstens weitere 6-8 wochen bei deiner mutter bleiben kann ,dann könnt ihr ein neues zusammentreffen starten .allerdings hast du recht .er würde bei deiner mutter allein aufwachsen ,ohne sich mit gleichaltirgen auseinandersetztn zu lernen .viel.findet ihr im tierheim eine ziehmutter ,frag doch einfach mal nach --ist ja nur ne möglichkeit ,ihr würdet ihn ja nach dem größer sein zurücknehmen .ist ne komplizierte situation..ich habe meine allererste katze auch mit 6 wochen bekommen ,weil die muttter nicht mehr nach hause kam.den hab ich mehr oder weniger immer in einer haushaltsschürzentasche mit mir herumgetragen und auch noch mit fläschchen gefüttert ,obwohl er schon etwas selber fressen konnte .vielleicht ist das auch was für euch ,dann kann sich euer großer evtl besser an ihn gewöhnen,vor allem ,wenn ihr ihn dann auch noch ein bischen mehr verwöhnt und er merkt, dass vom kleinen keine gefahr ausgeht.mehr fällt mir im moment auch nicht ein --viel glück.

hat sich ja jezt ganz schnell alles zum guten gewendet.

Ein Kater mit 7 Monaten ist im Flegelalter und wahrscheinlich kennt er seine eigene Kraft noch nicht mal und so ein paar Wochen altes Katerchen ist in dem Fall für Deinen Grossen zu jung. Lass Deinen Grossen zwingend kastrieren, falls er das noch nicht ist, das hilft auch ein Stück weiter.

Ansonsten finde ich gut, dass ihr den Kleinen zu Deiner Mutter gebracht habt, wo ich ihn vorläufig auch mal lassen würde. Ich hoffe nur, dass Deine Mutter ein wenig Ahnung von Katzen hat und dem Winzling die nötige Pflege und den nötigen Körperkontakt bieten kann.

Wenn der Kleine mal gut 2 Monate alt ist und Dein Grosser kastriert ist, würde ich noch mal ne Zusammenführung probieren, in der Hoffnung, dass Dein Grosser dann ein wenig besser reagiert.

ist auch meine meinung , nur eben dass der kleine dann allein aufwächst und von gleichaltrigen artgenossen nicht lernen kann ,aber sicher besser als ihn in der familie zu lassen.

das ist vom große ne mischung als revierverteidigung und spielen nach katerart vermute ich. evtl fehlende sozialisierung. das ist nciht wirklich böse gemeint (sonst wäre der kleine wurm schon schwer verletzt, der hat dem ja nix entgegenzusetzen) ncihtsdestotrotz gefährlich für ihn. katerspiele sehen wild aus. jedenfalls klingt deine beschreibung so, ein angreifender kater lässt sich von NICHTS von seinem ziel abbringen, abgesehen von evtl verlorenem blickkontakt zum kontrahenten. er knurrt wie nicht ganz dicht (mein sternchen klang wie ein doppelt großer hund), das fell ist gesträumt, der schwanz dicker als der rücken und er steht mit buckel seitlich, eine drohgebärde um größer zu erscheinen als er ist. der angegriffene reagiert entweder ähnlich oder macht sich klein und flüchtet..

treten mit den hinterbeinen machen meine hier auch. das ist spiel.

welpenschutz gibt es nicht. wenn der große den kleinen partout nicht bei sich haben woltle hätte er ihn zerbissen, bis hin zu großen blutigen wunden. und ja, er könnte ihn umbringen. katzen töten mittelgroße kaninchen und manchmal im revierkampf artgenossen, so eine 6 wochen alte katze ist kein gegner.

sicher gitb es eine chance. denke ich jedenfalls. erstmal einen bis 2 monate warten damit der gewichtsunterschied nicht mehr so groß ist und in der zeit den großen kastrieren. kastrierte tiere sind ruhiger udn weniger schnell zu kämpfen bereit-und damit leichter zu vergesellscahften. wenn der kleine gewachsen ist und nicht so einfach umgeworfen werden kann nochmal probieren :)

Weitere Katzenfragen zu "Aggression und Streit"