Wie kann ich einen 20 Jahre alten Kater und einen Labrador-Welpen am besten zusammenführen?

Liebe Leute,

ich habe im Netz schon viele Fragen gesehen, die dieses Thema behandeln und auch schon einige hilfreiche Tips gesehen und angenommen, trotzdem möchte ich auch mal zu meinem speziellen Fall eine Frage stellen.

Vor einigen Wochen haben wir altersbedingt meine alte Schmusekatze bzw. Kater zu uns geholt, weil er bei meinen Eltern gelebt hat. Ich aber möchte, das er die letzten Monate oder Jahre noch bei mir ist. Am Sonntag kommt unser kleiner Labby-Pups zu uns. Ich denke und hoffe, das die beiden sich verstehen werden, weil der Kater auch Hunde kennt und oft mit dem Hund von meinen Eltern gekuschelt hat. Das wird sicher kein Problem.

Mein Frage: Der Welpe kommt nachts vorerst für die Stubenreinheit in seine Höhle. Da das Schlafzimmer im ersten Stock ist, bleibe ich erstmal unten, um auch nachts für den kleinen da zu sein. Mein Kater schläft dann auch mit auf der Couch, aber könnte es da Probleme geben, wenn der Welpe das sieht und evtl. sogar eifersüchtig werden kann? Vllt. so sehr, das er evtl. doch auf den Kater mehr oder weniger "drauf" geht?

Durch die Züchterin hat der kleine schon gelernt, nachts etwas einzuhalten und draussen das Geschäft zu machen. Ein wenig habe ich da die Hoffnung, das der Welpe gar nicht eingesperrt werden muss, sondern durch den Kater die ersten Nächte beruhigt ist und gar nicht so viel Angst hat und evtl. wirklich die Nacht durchhält.

Freue mich auf eure Meinungen.

4 Antworten

die katzen sind die chefs und das zeigen sie den hunden deutlich,und eifersucht kennen hunde in unserem sinne nicht,es geht immer darum wer in der rangordnung höher steht,das kannst du fördern in dem du den eine bevorzugt behandelst und in deinem fall ist es der kater,der zb zuerst das fressen kriegt,während der welpe warten muss und der kater darf auch von dir gestreichelt werden ohne das der hund dazwischen kommt,kannst den welpen ruhig wegschieben...ansonsten denke ich bist du gut vorbereitet und wirst das richtige machen...PS: lass dem kleine seine höhle,als seinen platz,er wird sich da ausgesprochen wohl fühlen und sie auch selbstständig aufsuchen wen er ruhe braucht

Da meine Glaskugel zur Zeit in Reparatur ist, rate ich dir nur abzuwarten, wie sich die Sache entwickelt.

Wenn ich mir deine Zeilen so durchlese, besteht aus meiner Sicht allerdings die Gefahr, dass du den Welpen von Anfang an verwöhnst ("...bleibe unten, um für den Kleinen da zu sein" usw.). Bedenke, dass du damit schnellstens vom Hund erzogen wirst ;).

Mach nicht so einen Aufstand wegen dem Welpen, behandle ihn so, wie ein Hund behandelt werden sollte und bemuttere ihn nicht. Wenn der Kleine schon einigermaßen stubenrein ist, kann er schon ein paar Stunden zurückhalten. Also relativ spät die letzte und relativ früh die erste Gassirunde gehen, und gut ist's.

Puh. Was genau willst du jetzt wissen.... Also wie das in diesem speziellen Fall laufen wird kann ich Dir nicht sagen, wird dir keiner sagen können.

Ich wünsche Dir dass es klappt, könnte mir aber vorstellen dass es gerade für den Kater eine größere Belastung werden wird. Mit 20 Jahren ist der Gute nicht mehr der Jüngste und viele alte Katzen reagieren nicht gut auf Veränderungen. Der Umzug wird schon stressig genug für ihn gewesen sein (hat er es gut verkraftet? Wie verhält er sich?) und so ein ungestümer Hundewelpe könnte dem Rentnerkater ganz schön auf die Nerven gehen... unterschiedlicher können die beiden Tiere ja kaum sein.

Du solltest dem Hund von Anfang an klare Grenzen aufzeigen. Nicht alles was der Kater darf, wird der Hund auch dürfen. Das kann ein Hund schon unterscheiden wenn Du es ihm entsprechend beibringst. Und das ist auch sehr wichtig für den Kater, denn er braucht auch Rückzugsorte wo er sich drauf verlassen kann, dass er dort nicht vom Hund genervt wird! Achte bitte auch darauf dass Du dich wenn der kleine Hund da ist nicht nur noch auf den Hund konzentrierst sonder auch deinem Opa-Katerchen noch genügend Liebe zukommen lässt, sonst wird DER nämlich eifersüchtig wenn er merkt dass Du dich nur mit dem Welpen beschäftigst...

Keine einfache Situation in die Du dich da hinein befördert hast. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche alles Gute!

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