Katze trauert um Gefährten, neue Katze dazu holen?

Hallo Leute, ich habe vor einem Monat meinen einen kater verloren....nun habe ich noch einen zweiten (sehr verschmust und lieb) der jetzt sehr einsam ist,er schreit in der nacht sehr viel. ich spiele mit dem Gedanken mir einen neuen kater zu holen damit der kleinen wieder einen gefährten hat .ich dachte daran im herbst einen neuen kater zu holen, da katzen 3-12monate trauern.mein jetziger kater wird im mai 1jahr und es heisst ja dass sich katzen in den jungen jahren besser mit einem neuen Tier anfreunden können als später. nun wollte ich fragen ob der 'herbstwurf' oder der 'frühlingswurf' anziehender für Krankheiten sind?und mein kater ist klein und wird höchstwahrscheinlich nicht mehr viel wachsen;ich wollte jedoch eine maine coone anschaffen die ja sehr groß werden können...könnte es da zu Komplikationen kommen? vielen dank im vorraus :)

6 Antworten

Ich finde es super, dass du deinem Kater wieder einen Kumpel holen willst. Ich fände es gut, wenn du ein Kätzchen oder eine Katze aus dem Tierheim nehmen würdest. Dort gibt es ganz viele tolle Katzen, die sich nichts sehnlicher wünschen als ein liebevolles Zuhause

Also, tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich helfen kann, aber ich würd einfach zu nem tierarzt oder katzenspezialist gehen. der wird das am besten wissen. und wegen komplikationen: vll kannst du deinen jetztigen kater mit zu den "infragekommenden" katzen bringen, und schaun, wie sich die verstehen ;) LG

Das mit deinem Kater tut mir sehr leid. - Toll jedoch, dass du ihm wieder einen Kameraden dazuholst. Das würde ihn etwas ablenken, und Trauerarbeit konnte er ja auch schon ein wenig leisten.

Ich würde mich für einen Kater entscheiden, denn die Spielsprache, die gleichgeschlechtliche Katzen sprechen, ähnelt einander einfach mehr. Welches Alter? Da man Charakterzüge, die zu deinem passen, am ehesten im Erwachsenenalter erkennt, würde ich mich für ein 1 bis 1½ Jahre altes Tier entscheiden - ein Welpe wäre da vielleicht buchstäblich die berühmte "Katze im Sack" …! Wichtig auch zu wissen: Kätzinnen sind stärker objektorientiert (d. h. mehr interessiert am jeweiligen Spielzeug) als Kater, die ihre Kräfte lieber an Artgenossen messen (weshalb Raufereien wohl immer etwas an der Tagesordnung sein werden). Hol dir am besten einen, der auch das gleiche Temperament hat wie er, denn dass Gegensätze sich anziehen, ist ein Irrglaube. Bei Katzen gilt am ehesten "Gleich und Gleich gesellt sich gern.".

Soll es jedoch ein Babykater werden, rate ich dir: Achte darauf, dass er mindestens 12 Wochen bei seiner Mutter bleibt. Dabei geht es neben Sozialisierung auch um eine langfristig gestärkte Immunabwehr. Die Rede ist von Muttermilch, die dem Aufbau der Abwehrkräfte dient, was kein alternatives Nahrungsmittel dergestalt hinbekommt, siehe auch http://www.tierschutz-lauf.de/abc/vermittlung.htm Katzenwelpen, die zu früh von der Mutter getrennt werden, können zeitlebens krankheitsanfälliger sein als Artgenossen, die lange genug beim Muttertier waren.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

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