Kater kratzt auf dem Boden

Hallo. Ich habe mir 2 kleine Perserkatzen zugelegt, 9 Wochen alt. Mir ist aufgefallen, dass der Kater vor dem Futternapf immer auf dem Boden rumkratzt, frisst aber vernünftig. Kann mir jemand sagen, was das bedeuten könnte? Danke im Vorraus.

3 Antworten

Wenn Dein Kater das nach dem Fressen tut, bedeutet das, dass das Futter gut war und man Reste für schlechte Zeiten aufheben möchte. Vor dem Fressen scharren, bedeutet meist, dass das Futter nicht gut ist.

kann zwei bedeutungen haben.es kann sein dass er sein futter nicht soo dolle findet und versucht es zu verbuddeln. oder dass er versucht die reste zu verstecken (und ja, wenn die beute groß genug ist wird sie zum teil versteckt und später abgeholt).

mit 9 wochen abgegeben bedeutet aber dass das keine perser sind sondern persermixe. eigentlich darf diese rasse nur noch in ihrer ursprünglichen form gezüchtet werden, mit vollen gesicht, weil die platte nase eine qualzucht ist, die amis sind schuld.. die haben das so hingezüchtet. die katzen leiden unter dem gesicht.. hast du infos darüber ob die eltern auf hcm und pkd getestet sind? sind erbkrankheiten die beim perser leider oft vorkommen

Nein, weiß nicht, ob die Katzen getestet sind. Meine beiden kleinen sind Perser mit Nase. -mit 9 wochen abgegeben bedeutet aber dass das keine perser sind sondern persermixe.- -> Wieso? Was hat das damit zu tun?

Die beiden sind zu früh von Mama weg gekommen......

Katzen (und gerade junge Kater) brauchen manchmal bis zu 16 Wochen bei ihrer Mama um alles Wichtige zu lernen.

Es kann eine "Unart" sein, oder das Futter ist suboptimal (katzen brauchen fleischreiches Futter) die sich vielleicht im Lauf der Zeit "verwächst".....

Mir wäre allerdings lieber, die beiden dürften noch für mind. 4 Wochen zu ihrer Mama zurück ziehen....

Ich nehme an, sie sind NICHT aus seriöser Zucht.....denn dann wären sie nicht vor der 14 Woche abgegeben worden.....deshalb hast du vermutlich auch keine Rassepapiere und die Elterntiere sind weder pkd (Nierenkrankheit) und hcm (Herz) getestet und negativ.

Dementsprechend sind es auch Perser-Mixe......denn nur reinrassige, gesunde Tiere darf man als Perser bezeichnen.

LG DaRi

Nein, seriös war das nicht unbedingt. Die arme Rentnerin hat zu wenig Geld und sah eine Zucht als Geldeinnahme. Sie hat die kleinen schon so früh weg gegeben, weil sie bemerkte, dass sie die Katzen nicht mehr ernähren kann. Und bevor das so endet, wie es in Berlin dann immer endet, dass die kleinen einfach in Mülltonnen geschmissen werden, haben wir sie lieber gekauft. Demnach ist mir auch egal, dass ich keine Papiere habe, abgesehen davon wäre es mir sowas von egal, hauptsache die beiden kleinen sind gesund. Und auserdem sah die Mutter nach Perser aus, die kleinen sehen auch nach Perser aus, also bezeichne ich sie auch als Perser! Aber danke für den Hinweiß.

Gerade Kitten, die OHNE SACHKENNTNIS und vom Verein begleitet, vermehrt wurden, neigen zu schweren Organleiden - die können euch im Lauf der Zeit viel Geld beim Tierarzt kosten.

Klar sind die "Papiere" nicht grundsätzlich wichtig, (so sind die Katzen auch um 50,-€ billiger) aber sie sind ein Nachweis auf genetische Gesundheit der Elterntiere.

Ich habe Perser-Mixe - aus "Hobby-Zucheten" (besser, aus dem Tierschutz der sie gerettet hat) - und habe schon zwei Kater (chronisch krank) 6 Jahre gepflegt bis zum Tod.

Moritz wurde zwar 21 - aber der Tierarzt hat in 6 Jahren 30.000.00 € eingesteckt.

Bitte redet mit der Oma, dass die Katzenmama KASTRIERT wird!!!!

Das ist keine lukrative Geldquelle, denn Tierarztkosten, Prävention und Nachsorge, Impfungen,Wurmkuren....das alles KOSTET erts mal, bevor man Geld verdient.

Ganz nebenbei ist es am Fiskus vorbei - nicht gut - wenn sie verraten und bestraft würde.

Ihr hättet, im Interesse der Katzenmutter, die Gelegenheit etwas zu unternehmen.

Wenn ihr nicht egoistisch die Augen verschließt......

Sie hätten die Frau mal sehen sollen. Sie wird in Zukunft nicht mehr züchten. Sie hat geweint, sie war schon komplett verzweifelt, weil sie die Katzen nicht ernähren konnte. Die beiden waren auch nicht geimpft, nur entwurmt. Sind auch schon beim Tierarzt gewesen. Die Frau hat definitiv aus ihrem Fehler gelernt, sie hat sogar ein Minus-Geschäft gemacht, weil sie Angst hatte, dass die kleinen bei ihr verhungern.

Gut...dass sie aus der Erfahrung gelernt hat, aber die Kastration der Katze ist jetzt erst recht ganz wichtig.

Wieviele Jungtiere waren es denn?? Nur die zwei??

Lasst eure beiden Kitten (ich bin schon froh dass ihr zwei genommen habt - denn Einzelhaltung ist nicht artgerecht) bitte tierärztlich untersuchen.

Gerade weil ihr nicht wisst, was ihnen vererbt wurde. Perser und Persermischlinge neigen oft zu Herzleiden oder Nierenversagen....(HCM und PKD).

Der Deckkater könnte "FIV positiv" sein.....ihr wisst es ja nicht....somit kann die Mutterkatze auch angesteckt werden......

Nächste Woche sollten sie erst-geimpft (Grundimmunisiert werden (schade dass der TA die Katzenmama nicht auch mit untersuchen kann) ....

Bitte den Gesundheitscheck vorziehen- sonst kann eine Impfung die evtl. bereits angelegte Problematik erst auslösen (Katzenschnupfen z.B.) ...

Ich persönlich würde ihr jetzt meine Unterstützung anbieten, den Tierschuz kontaktieren und ihn bitten die Mutterkatze zu kastrieren.

Sie dürfte relativ bald wieder rollig sein und neu aufnehmen - wenn ein potenter Kater an sie heran kommt.

Und dann würde ich sie für eine Weile zu mir und ihren Kitten nehmen.

Zum einen werden die kleinen noch eine Weile von Mama begleitet, und zum anderen könnt ihr sie kastriert zu der Frau zurück bringen...

Ich weiß....alles sehr viel auf einmal....aber wenn ihr das alles lest, dann wird das Kratzen vor dem Futter (ich hoffe es wird hochwertiges - nicht aus dem Supermarkt - angeboten) zweitrangig und harmlos....oder??

Hier was zu lesen:

http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

LG DaRi

Sie hatte noch insgesamt 4 Jungtiere, 2 haben wir genommen und 2 haben Bekannte von uns genommen. Wir waren mit den beiden kleinen bereits bei Tierarzt, haben ihm auch die Situation mit der Frau erklärt und auch erklärt, dass sie zwar sagte, dass die kleinen Entwurmt wurden, nicht geimpft. Der Tierarzt hat beide untersucht, sind beide gesund, aber er hat auch empfolen, dass wir die beiden erst noch mal entwurmen, da er der Meinung ist, dass die Frau aufgrund der Situation auch gelogen haben könnte. Die Entwurmungspaste haben wir gestern verabreicht, die erste Impfung soll nächste Woche erfolgen.

Naja, aufpassen solltet ihr trotzdem...und wenn möglich artgerecht, sprich fleischreich füttern.

Denn organische Leiden sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

So ab dem 7. Lebensjahr solltet ihr mal ein Bauchultraschall und Herzecho durchführen lassen, um die Organe in Bild zu sehen.

Viel Freude mit den beiden und nicht ärgern, wenn jetzt noch nicht alles auf Anhieb gelingt, wie gewünscht.

Und BITTE - versucht die Dame bei der Kastration ihrer Katzen (ich hoffe die Katzenmama lebt jetzt nicht ganz allein und eingesperrt) zu unterstützen....

LG DaRi

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