Lustige Macken von Tieren (Katze, Hund, Vögel uvm.)?

Also meine Katze kann es nicht leiden, wenn man niest. Sie meckert denjenigen dann immer vorwurfsvoll an. Selbst wenn sie sich in einem anderen Raum als der Nieser befindet, kommt sie extra herrüber um einem das mitzuteilen. Sie macht das seit 15 Jahren so!

Freue mich auf eure Antworten!

75 Antworten

Hallo, meine Katze kommt immer in die Küche wenn ich die Kaffeemaschine einschalte, sogar wenn sie eigentlich schläft. Sie weiß schon ganz genau, dass dann immer die Milchtüte aus dem Kühlschrank genommen wird und hofft auf ein Schlückchen.

:-) :-) :-)

Meine Eltern hatten einen Teich und bekamen Besuch von einem Stockentenpärchen. Die kamen jahrelang und wurden auch gefüttert. Nach und nach verstanden sie ein paar Worte - "ab in den Teich" und ihre Namen.

Wenn man nicht auf der Terrasse war, bzw. die Terrassentür nicht offen war (offen war sie immer mit geschlossenem Fligengitter), dann kamen die Enten oder mindestens eine zur Tür, schauten rein und klopften auch mal mit dem Schnabel dagegen. 

Am interessantesten war aber, dass sie das Auto meiner Eltern kannten und wussten, dass meine Eltern darin waren, raus kommen, ins Haus gehen, auf die Terrasse kommen und sie füttern würden.

Wenn nämlich meine Eltern nicht da waren, setzten sich die Enten auf den Dachfirst und warteten. Kaum stand das Auto vor dem Haus, flogen sie in den Teich, wissend, dass man sie gesehen hatte, raus kommen und sie füttern würde.

Als Kind war ich im Sommer oft zu Besuch in einer Waldschenke. Die Wirtin hatte einen Pudel, den man halt jeden Sommer sah. Eines Tages erlaubte sie uns, mit dem Pudel rauszugehen, nicht an der Leine, sondern ohne Leine in die angrenzende Wildwiese. Der Pudel hat uns dann geführt und uns interessante Stellen gezeigt. Es fand auch so etwas wie eine Kommunikation statt, also nicht "Mensch gibt Hund Kommandos", sondern "Hund macht Vorschläge, Mensch kommt gucken, macht dann andere Vorschläge". Der ganze Ausflug dauerte anderthalb Stunden.

Ich weiß nicht, ob das verbreitet ist, aber der Labrador von Bekannten, eine ganz liebe und vor allem leise Seele, fängt wie wild an zu knurren und stellt sich dabei breitbeinig drohend auf - nicht den Menschen gegenüber! - wenn Heißluftballons übers Haus fliegen. Die Halterin meint, dass das Geräusch des Gases für den Hund wie drohendes Knurren klingen muss.

Wir hatten eine ganz liebe Dobermannhündin, die konnte lachen. So richtig die Lefzen hochziehen. Ausserdem pupste sie und das roch manchmal. Wenn jemand sagte, 'was riecht denn hier so?", dann schlich sie sofort auf die Terrasse, selbst, wenn man das Essen meinte. Ausserdem war und blieb sie Jungfrau, obwohl wir auch einen Schäfermix-Rüden hatten. Sie hat ihm immer ihr Hinterteil hingehalten und kokettiert, wollte er aber aufreiten, dann hat sie geschrieen wie am Spieß. 

Dasselbe hat später eine andere Hündin auch immer gemacht bei unserem aufgelesenen Basset-Hound. Sich in Pose gestellt und dann zugeschnappt, wenn er rauf wollte. 

Allerdings hat eine Hündin, ein süßer Cocker-Mix, unseren Schäfer-Mix gleichfalls betört. Wenn die läufig war, dann mussten wir den macho wegsperren. War er draussen und hat man mal eine Minute nicht aufgepasst, dann hat sie sich an ihn rangepirscht und ihn hinters Haus gelockt, wo wir sie nicht gleich sehen konnten, so ist sie trächtig geworden. 

Wenn ich unseren jüngsten Sohn gestillt habe, dann lag die Katze immer auf ihm. Immer! Das war wie ein Ritual und ich habe lange gestillt, 3 Jahre. Mit einer Hand hat mein Sohn immer die Hand im Fell der Katze gehabt. 

Rubio, einer unserer Kater, kam immer mit spazieren. Mit Hunden, Ziegen und einem Kater sah das sicher ulkig aus. Oft kam auch unsere alte Eselin mit. 

Ausserdem hatten wir redende Katzen, Katzen, die an den unmöglichsten Stellen geschlafen haben, vom Waschbecken bis auf den warmen Pellkartoffeln im offenen Dämpftopf.... aber das kennt wohl jeder Katzenbesitzer. 

Wir hatten auch zwei zahme Nandus, die wir aufgezogen haben. Sie wurden mit Fleisch gefüttert, lebten aber ansonsten frei auf unserem Land. Wenn ich im Haus gefegt habe, dann habe ich den Besen aus dem Fenster gehalten und sie haben für ihr Leben gern die Flusen vom Besen gezupft. Sie haben überall ihre langen Hälse reingehangen, auf diese Weise sind uns Schrauben, Schlüssel und sogar Zündkerzen "abhanden" gekommen, die dann später in ihren Haufen wiedergefunden wurden. Sie waren wunderschöne Tiere, die nicht ganz ungefährlich waren, wenn jemand kam, den sie nicht mochten. Sie haben eine ganz unglaubliche Kraft in den Beinen. Wenn unser Jüngster mit seinem Kipperauto durchs Gras fuhr, dann lag oft ein Nandu neben ihm. Auch legten beide Nandus Eier und zwar je alle 3 Tage und immer auf die Terrasse auf die Hundedecke. Ich hab heute noch leere ausgeblasene Eier und ihre Federn als Staubwedel. 

Liebe Grüße

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