Wie gewöhne ich meiner Hauskatze (20 Wochen) dass betteln und betreten der Tische ab?

Katze (20 Wochen jung)

8 Antworten

Betteln, indem sie einfach nichts bekommt (auch keine Aufmerksamkeit), wenn sie das fordert. Schon gar nicht am, vom oder auf dem Tisch.

Das Betreten der Tische in Deiner Anwesenheit: indem Du sie jedesmal kommentarlos runter setzt. Wenn das ncihts nützt: ein paarmal mit 'ner Zeitung o.ä. runterschieben. Nicht hauen oder schimpfen!

In Deiner Abwesenheit: gar nicht....


Wenn die Katze auf den Tisch geht, schicke sie zum Beispiel mit einem klaren "Nein" vom Tisch. Und dann, ganz wichtig!!, ignorriere sie! Nicht mehr anschauen und nicht mehr mit ihr reden, weil sie sonst denkt, du ziehst für sie eine tolle "Unterhaltung" ab!

Das gleiche funktioniert beim betteln ebenfalls super. Wenn sie dich an-miaut oder gar mit den Pfoten an dir kratzt, weil sie Leckerchen haben möchte, einfach ignorrieren. Nicht anschauen und mit ihr reden... sondern einfach den Tätigkeiten nachgehen, wie wenn sie nicht da wäre.

Meine Katzen haben auf diese Weise immer sehr sehr gut gelernt, was sie dürfen und was nicht. Es braucht einfach viel Geduld, denn die Katze wird nicht von Heute auf Morgen lernen. Aber auf alle fälle funktioniert diese Technik wunderbar. Du musst einfach konsequent sein und ihr nicht ab und an etwas erlauben, was sie eigentlich nicht darf.

Ich hatte selbst schon eine Katze übernommen, welche mir beim Mittagstisch regelrecht die Armen zerkratzt hat, weil sie unbedingt etwas von meinem Teller haben wollte. Nach 3 - 4 Tage Katze beim Tisch ignorrieren, sass sie anschliessend schön brav neben meinem Stuhl am Boden und hat gewartet. Und so konnte ich entscheiden, ob ich ihr eine Kleinigkeit von meinem Teller gebe.

Ein Klapps mit einer Zeitung oder mit einer Wasserspritze die Katze zu erschrecken, finde ich persönlich nicht so eine gute Idee. Da sich die Katze schlussendlich "scheinbar grundlos" wegen einer Zeitung erschreckt oder wegen einem Wasserspritz-Geräusch das Weite sucht.

Mit Ignorrieren oder positive Sachen mit Leckerli belohnen, habe ich bis jetzt all meine Katzen dazu bringen können, sich grösstenteils an gewisse Regeln zu halten.

völlig richtig. insbesondere das mit dem "angst vor wasserhähnen" möchte ich unterstreichen, ich hatt man nen kater der bei mir mit panischer angst vor jedem wassergeräusch ankam

das einzige was aus meiner sicht ein problem sein könnte ist dass das anscheinend ne junge wohnungseinzelkatze ist, anders als bei dir. und wohnungseinzelkatzen tun oft alles um die aufmerksamkeit der menschen auf sich zu ziehen weil außer den menschen nichts da ist.. und vllt reicht ihr das kurze "nein" als ziel schon aus :/

Kommentarlos Katze immer wieder vom Tisch runtersetzen und keine Leckerchen geben. Hilft garantiert.

Das Problem ist nur, einen dickeren Kopf und längeren Atem zu haben, als eine Katze.

Jedes Schwachwerden verlängert das Problem um 3 Wochen.

Und bitte reserviere den Wassersprüher für die Blumen. Eine derart "erzogene" Katze ist bald eine verstörte Katze. Sie können das Wasser nicht mit dem unerwünschten Verhalten in Verbindung bringen. Es zerstört aber ihr Vertrauen zu dir.

Viel Erfolg ;-)))

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