Was kann ich bei streunende Bauernhofkatzen unternehmen?

In meiner Nachbarschaft gibt es einen Bauern mit mehreren Ställen. Er hat viele Katzen, die in den Ställen die Mäuse fressen sollen, weshalb er sie nicht füttert. Die Katzen sehen auch sehr verwahrlost und viele krank aus (manche haben tränende und entzündete Augen und das Fell ist bei allen zerstruppelt). Viele Nachbarn füttern die Katzen (wir auch) und manche haben auch welche zum Tierarzt gebracht. Sie hatten dann alle immer Ohrmilben und andere Parasiten. Auch wenn manche schon solche Katzen aufgenommen haben, gibt es immer mehr, da keine Katze kastriert ist und der Bauer sich sonst auch neue Katzen anschafft. Mir Tun die Katzen echt Leid. Gibt es etwas, was ich tun kann?

10 Antworten

Du kannst den Bauern direkt ansprechen und ihm vorschlagen, die Katzen über ein Kastrationsprogramm mit dem Tierschutz kastrieren zu lassen. 

Mit Freundlichkeit und guten Argumenten, z. B. , daß eine gesunde Katzengruppe, welche nicht immer wieder Nachwuchs produziert, auch für den Bauern sinnvoller ist, hoffe ich, daß du ein vernünftiges Gespräch mit ihm führen kannst. 

Viel Erfolg

L. G. Lilly

Wende dich an die nächste Tierschutzorganisation, zu erfragen über das / ein Tierheim. Berate dich erstmal dort. Dann mit dem Bauern reden und wenn nichts hilft als letztes Mittel Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Gegen welches genau, das wissen die Tierschützer.

Danke für dein Engagement und viel Glück!

lg mike

der bauer hat die katzen vielleicht sogar noch nicht mal angeschafft...
sie haben unterkunft und verpflegung.. sie erfahren keine gewalt und
leben artgerecht.. mit dem tierschutzgesetz kommste da nicht weit....

Wer streunenden Tieren regelmäßig Unterschlupf gewährt, der ist verantwortlich für sie. Das ist so.

Tierschutzbund, Tierheim, Tierarzt.... da mal vor Ort nachfragen, ob sich jemand zuständig fühlt und eingreift.

Bei uns in der Region gibt es eine "Katzenhilfe". Da sind ehrenamtliche Helfer, die sacken die Katzen ein, peppeln sie auf und vermitteln sie (nach Möglichkeit) weiter.

Vielleicht gibt es sowas ja auch bei Euch in der Nähe.

Grüße, ----->

vorausgesetzt, der bauer erlaubt der katzenhilfe, sein gelände zu betreten..

der bauer hat die katzen vielleicht sogar noch nicht mal angeschafft...
sie haben unterkunft und verpflegung.. sie erfahren keine gewalt und
leben artgerecht.. mit dem tierschutzgesetz kommste da nicht weit....

Wenn die Tiere voller Parasiten sind und desgl., Krankheiten haben, nicht geimpft sind, sich unkontrolliert vermehren etc.,

dann ist das Verwahrlosung, und dann ist der Tierschutz sehr wohl die richtige Adresse.

Und btw, die meisten Bauern, die auf diese Weise Katzen "halten" interessiert es einen Dreck, ob die Katzenhilfe ein paar Tiere einsackt oder nicht.

Die wissen meistens nicht mal, wie viele Katzen sie überhaupt haben.

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