Welche Katzerasse sucht gerne den Kontakt zu Menschen?

Hey:) ich möchte mir gerne eine Katze kaufen aber ich bin mir noch nicht ganz sicher welche:/

Ich hätte gerne eine sehr flauschige, die gerne kuschelt und familienfreundlich ist. Sie soll Menschen gerne mögen und den Kontakt zu Menschen suchen. Und hellblaue Augen muss sie haben. Mir ist schon klar das jede Katze anders ist und das nicht immer von der Rassen abhängig ist aber es gibt ja schon Rassen die prinzipiell besser auf die Beschreibung passen als andere. Freigang nach draußen ist möglich aber wir wollen es versuchen zu vermeiden.

Könnt ihr mir vielleicht eine Rasse empfehlen? Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Russland blue Katze? Ich habe mir überlegt so eine zukaufen:)

11 Antworten

Also ich wundere mich doch mal sehr, was Deine Katze alles muss!

Ob eine Katze familien- und menschenfreundlich ist und gerne kuschelt hängt nicht von der Rasse ab, sondern wie die Katze behandelt wird.

Du willst eine Rassekatze, aber da würde ich Dir auf jeden Fall abraten, so eine Katze in den Freigang zu lassen, denn die könnte geklaut werden.

Rassekatzen solltest Du von einem seriösen Züchter kaufen und so ein Züchter wird Dir ne Katze nur mindestens im Doppelpack verkaufen, was in Ordnung ist, denn Katzen sind keine Einzelgänger, sondern soziale Tiere, die nen Artgenossen gerne um sich haben und den auch brauchen.

Warum siehst Du Dich nicht einfach mal in den Tierheimen Deiner Umgebung um, denn die sind voll von Katzen, die keiner will und die sich nach einem liebevollen Zuhause sehnen.

Eine solche Katze kannst Du, wenn sie alt genug, geimpft und kastriert ist, problemlos in den Freigang lassen, aber auch hier gilt, vor allem Babykatzen immer mindestens zu zweit gross werden zu lassen.

Rassekatzen sind zudem sehr teuer und für ne Katze aus dem Tierheim zahlst Du meist nur ne Schutzgebühr.

Die Bedürfnisse aller Katzen sind gleich und auch die Ausrüstung, wie Kratzbaum, Katzenklos etc. ist gleich.

Ergänzend, blaue Augen sind relativ selten. Die erwähnte russischblau hat tiefgrüne

Pointkatzen, zB Siam, Thai, heilige Birma, haben blaue

hallo erstmal:) ich würde mich nicht auf eine Augenfarbe beschränken, die Katze soll ja hauptschlich lieb und ein treuer Gefährte sein! Hier ein paar geeignete Rassen

-Maine Coon, sie ist eine der größten Katzen, die Menschen halten, sie hat langes, dichtes Fell und kann bis zu 10 kg wiegen, das sollte man sich überlegen:) Sie ist aber sehr lieb!

-EKH (Europäisch Kurzhaar), das sind sehr liebe Katzen, die sich leicht und gerne an Menschen binden und eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Sie haben eher kurzes Haar und mögen "Auslauf", ist aber nicht zwingend.

-Birma-Katze, sie hat ein dichtes, weiches und halblanges Fell und ist sehr zutraulich.

-Perser, diese bekannte Zuchtrasse sieht zwar grimmig aus, ist sie aber keineswegs:)) sie braucht keinen Auslauf, ist auch gerne eine reine Haus/Wohnungskatze. Sie hat langes weiches Fell, welches immer gut gepflegt werden muss und kann länger brauchen, bis sie zutraulich wird.

Natürlich hat aber jede Katze ihren eigenen Charakter und Kopf, und kann, egal welche Rasse sie ist, auch mal eher dickköpfig oder eben zutraulich sein, das muss man beachten!

Die meisten Katzen sind am Anfang eh noch scheu und ängstlich, aber nach ca. einer Woche sollte das auch deutlich verfliegen. Ich hatte das Glück dass meine Katze nicht ängstlich und sofort angekommen und lieb war - also: Immer schauen wie der Charakter ist: Man kann sich auf keine Rassen-Regeln verlassen!

zu Russisch Blau / russland blue: Sehr schöne Katzen! In dem Fall bei einer Bekannten von mir: Am Anfang bzw. die ersten Tage noch sehr ängstlich, dann aber sehr lieb, also nichts besonderes zu erwähnen!

viel Glück und Spaß beim Suchen und Finden des Stubentigers! Grüße



Tendenziell sind Katzen weder Schmuser noch familienfreundlich. Die meisten haben ihren eigenen Kopf, selbst wenn es um vermeintlich charakterlich angepasste Katzen geht. -Das hast du ja auch bereits erkannt. Nur ein Bruchteil aller Katzen werden sich allerdings der Familie nähern wie ein Hund.

"Kuschelig" ist auch so ein Thema. Was viele verkennen: Klar gibt es den ein oder anderen Charakter. Wer wirklich eine Kuschelkatze hat (so wie ich beispielsweise) der muss auch damit rechnen, dass das Tier ständig um einen herum schwänzeliert, dich vom TV weglockt und dich nicht in Ruhe lesen, schlafen, am PC arbeiten oder essen lässt.

Ein Kuscheltier zu haben heißt auch, kuscheln zu müssen, wenn man es eigentlich nicht will. Unser Kater ist das komplette Gegenteil. Für den sind wir nur Personal. Meckert, wenn er auf dem Arm ist, legt sich in eine Raumecke und fordert höchstens Mal Futter ein oder eine geöffnete Tür.

Was viele schon schrieben ist, dass insbesondere in Wohnungshaltung ein zweites Tier absolut unerlässlich ist. Dazu muss man auch viel Geld für Spielzeug und tiergerechte Raumgestaltung ausgeben. Können die Tiere nicht raus, müssen sie sich drinnen beschäftigen. Das bedeutet, sie spielen wesentlich mehr mit ihrem Spielzeug, weshalb eben dieses auch schneller langweilig wird und neues her muss. Wer basteln kann und kreativ ist, kann da sicher einsparen, aber Wohnungskatzen brauchen viel mehr Zuwendung als Freigänger. Dafür weniger Impfkosten und sicher ist die ein oder andere Verletzung dann auch obsolet. Dass Katzen sich draußen mit Artgenossen oder anderen Tieren fetzen, ist normal und unvermeidlich.

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