Hund als Gefährte für unsere Wohnungskatze?

Hallo,

wir haben eine Wohnungskatze, die wenig ausgelastet und sehr neugierig ist. Eine zweite Katze wollen wir nicht mehr, aber wir überlegen eine englische Bulldogge zu holen. Es soll einerseits ein Spielgefährte sein, aber auch jemand, der ihn ein bisschen in die "Schranken weist". Funktioniert das? Oder käme dann kein Hund in frage?

7 Antworten

Stell Dir mal folgendes vor. Du bist auf einer einsamen Insel, ganz allein. Naja es geht Dir eigentlich ganz gut. Du hast eine Hütte und Decken und Kissen usw. Jeden Tag kommt ein Heli vorbei und bringt Dir frische Nahrung. ( mal ehrlich, die könnten auch mal was anderes mitbringen, nicht immer nur das selbe) Eines Tages aber landet der Heli sogar und bringt Dir eine Babyziege mit. Die blöde Ziege versteht Dich zwar nicht, aber Du hast sie dennoch lieb und schmuselst mal mit ihr. ---So, wäre Dir ein anderer Mensch nicht auch lieber?-- Übrigens schreibst Du, das IHR keine 2. Mietz wollt. Was aber will die Katze?

ihr wollt keine 2. katze, um die bedürfnisse der katze schert sich bei euch keiner oder?

der hund spricht kein katzisch also wird das mit dem "in die schranken weisen" nur bedingt funktionieren. das bekommt nur eine andere katze wirklich hin

hunde und katzen spielen sehr verschieden. deswegen ist ein hund genausowenig ein ausrechender spielgefährte wie du selbst. außerdem wird auch ein hund nicht durchgehend anwesend sein. genausowenig wie du

ein adäquater spielgefährte und artgerechter sozialpartner ist ein hund niemals

Meiner Erfahrung nach leben Hund und Katze eher nebeneinander her. Wenn es ganz gut läuft, schlafen sie nebeneinander, die Katze putzt den Hund. Komplexere soziale Interaktionen wie miteinander spielen oder sich gegenseitig "in die Schranken" weisen habe ich bisher noch nicht erlebt.

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