Können sich 5 Hunde mit Jagdtrieb und ein domestizierter Wolf an zwei Maine Coon Katzen gewöhnen??

Es geht um folgendes: Eine Freundin kann ihre beiden Katzen (Main Coon oder so. Ziemlich groß) nicht mehr behalten, da ihr neuer Freund keine Haustiere mag. Das ist ziemlich doof von ihr, da die Katzen schon länger da sind als der Freund, aber was will man machen. Jedenfalls fragte sie mich ob ich denn die beiden haben will.

Es sind wirklich schöne Katzen und wenn ich mir Katzen anschaffe, dann diese beiden. Ich bin aber ein totaler Hunde/Fuchs/Wolf Mensch und habe absolut keine Ahnung von Katzen (meine Freundin auch nicht wirklich, die hat Glück das die beiden so problemlos sind). Deswegen stelle ich nun hier die Fragen, um einfach noch mehr Meinungen zu hören als nur in meinem Bekanntenkreis.

Ich habe sechs Hunde (zwei Huskys, zwei Spencer Wolfdogs und einen Akita) und einen domestizierten Wolf. Alles sind Rassen mit einem irre Jagdtrieb, den sie auch ausnahmslos zeigen. Sie kennen Füchse und mit denen haben sie kein Problem (jedenfalls nicht mit denen im Haus). Katzen kennen sie kaum. Nur die die unter den Autos sitzen und weg rennen, da würden sie ohne Leine auch sofort hinterher rennen. Die Katzen meiner Freundin sind an Hunde gewöhnt (Füchse kennen sie natürlich nicht).

Ist es möglich die Tiere im erwachsenen Alter noch aneinander zu gewöhnen oder soll ich lieber die Finger von den Katzen lassen und mich freuen das ich mit meinem eigenen kleinen Wildpark/Bauernhof zurecht komme?

20 Antworten

mah freund kommt, katzen gehen. wie ich das leiden kann.. wenn du sie nimmst setze bitte nen kaufvertrag auf der unter anderem verhindert dass deine freundin, wenn sie in nem halben jahr oder so wieder single sein sollte, ankommt und die katzen wiederhaben will. dieses hin- und hergeschiebe tut einer katze nicht wirklich gut, sie brauchen ein festes zuhause. und jemand der sie einmal abgab gibt sie wieder ab


hm zur hundeseite kann ich dir leider nciht viel sagen. nur ein bisschen was zur katzenseite.


dass die beiden hunde kennen ist von vorteil. füchse und katzen sind sich auch nicht sooo grün, das wird nochmal ein experiment. ich hab von diesen "haustier-füchsen" gelesen, die werden domestiziert.. faszinierende sache^^ aber selten. deswegen wirds dazu kaum erfahungswerte geben


wichtig aus katzensicht ist dass die hunde die katzen nicht jagen, auch nicht im spiel, bis sie sich davon überzeugt haben dass der hund harmlos ist. optimalerweise liegen sie nach nem aufregenden tag müde in einer ecke wenn sie sie zum ersten mal sehen.

katzen sind klettertiere. höhe gibt sicherheit. sie sollten sich immer zurückziehen dürfen wenn sie das wollen und das bevorzugt irgendwie nach oben.


wenn man ne zusammenführung mit zwei katzen macht und sich nicht sicher ist wie eine oder beide katzen reagieren macht man das als langsame zusammenführung. das bedeutet dass der neuzugang quasi ein eigenes zimmer bekommt in dem alles wichtige steht und man die tür durch eine gittertüre ersetzt. das erlaubt zwischen katzen kontrollierten kontakt, riechen, sehen, kommunizieren, aber keinerlei verletzungen

nun ist son husky doch etwas schwerer und stärker als ne katze, würden die eine gittertüre im zweifel einfach einreißen? wenn nicht wäre das hier mein mittel der wahl. das würde mir erlauben unter kontrollierten bedingungen zu sehen wie die tiere miteinander interagieren.

das google-stichwort für mehr infos wäre "langsame zusammenführung"

achja, freigänger. sie sollten zur eingewöhnung drinnen bleiben, katzen sind teils sehr reviergebunden und wenn eine versucht zurück nach hause zu dackeln ist das mit pech ihr letzter ausflug :/ dazu würd ich auf alle fälle den abschluss der zusammenführung abwarten, zu jemandem nach hause zu kommen vor dem man angst hat ist irgendwie ne hemmschwelle

wenn das zuhause erstmal auch das zuhause ist kommen sie wieder.


rassekatzen und freigang.. naja zu den üblichen risiken kommt dann diebstahl hinzu. coonies sind optisch schon was besonderes.


sie sollten vor dem freigang auf alle fälle gechippt, registriert und kastriert werden falls noch nicht geschehen. unter anderem deswegen weil es auch bei katzen aids gibt, nennt sich fiv


das lange fell der coonies erfordert oft bürsten. mit freigang verwuschelt das mit pech noch schneller. zeit für fellpflege einplanen :)


wenn sie vorher hasukatzen waren wären sie auch ohne freigang vermutlich zufrieden.


katzen sind anders als hunde. sie haben ihren eigenen kopf und behalten ihn auch. wenn du tiere willst die dir folgen wirst du mit katzen unglücklich :(

Zum GLück sind das Main Coons!Natürlich solltest du es mal versuchen.

Die passen sich sehr gerne an die neue Umgebung an und befreunden sich sehr schnell mit Hunden. Sie haben ein soziallen Sinn und man kann ihnen leicht beibringen mit anderen Tiergattungen klar zu kommen.

Deswegen werden sie auch Hunde-Katzen gennant (meiner geht ab und zu an die Leine und bringt manchmal Stöckchen)

Am besten lässt du die Katzen erst mal in einem einzelenen Raum sich an die neue Umgebung gewöhnen. Dann fütterst du die anderen Tiere und die Katzen. Nun könntest du die Tür die sie voneinander trennen leicht öffnen und sie sich beschnuppern lassen. Wenn jeder dran war und deine Lieblinge und deine Lieblinge sich ruhig verhalten kannst du die Hunde/Fuchs/Wolf etwas zurück halten und mit denen knuddeln oder loben für ihr Verhalten. Dadurch bleiben meistens alle ruhig. Dann lässt du die Katzen in  den Raum und bleibst stetst in deren nähe und lobst die Katzen (mit streichel) und die anderen. Dadurch wissen die das die Main Coons keine EIndrinlinge sind. Achte drauf das du jeden in etwa gleich viel lobst sonst könnten sie Eifersüchtig werden.

Ansonsten könntest du noch es genau anders rum machen und die Hunde einzeln zu den Katzen führen dan den Wolf und Fuchs.(Du meintest ja die kennten schon Hunde deswegen  macht Sinn mit einem ruhigen Hund anzufangen und den wildesten zum schluss zu zeigen.)

Am besten stellst du schon vorher Kratzbäume und Schlaffplätze wo der Geruch der Katzen hängt beschnüffeln lässt. So ist der Geruch nach kurze Zeit "normal".

Du kannst auch mal in Youtube schauen der Kanal : ColeandMarmalade hat sowas in kleinerem Still gemacht (Katze zu Kätzchen).

Wenn du noch konkretere Fragen hast kannst du mich ja mal anschreiben.

danke für die Antwort hört sich gut an. Müssen Katzen auch drei vier mal am Tag raus gehen oder reicht denen ein Katzenklo? Kommen Freigänger wieder? (Wie gesagt habe keine Ahnung von Katzen. Bin ein totaler Hundemensch) Würde das auch bei anderen Katzen funktionieren? Ich bin mir nicht sicher ob es Main Coons sind. Sie sind groß langhaarig und haben so ein Pinselohren wie Luchse... Ich bin noch neu hier auf der Seite ich muss erstmal herausfinden wie man jemanden anschreibt xD

Freigänger kommen wiedre müssen nicht raus gehen und ja Pinselohren wie Luchse = Main Coon. Wenn die am Kopf kurzhaarig sind und und zum Schwanz länger werden  dann kannst du dir 100% sicher sein das das zumindesten von welchen abkommen.

du kannst nur mit freunden schreiben. halte ich für ein manko der plattform..

wohl entweder coonies oder norwegische waldkatzen. oder ein mix wo eine der rassen-oder beide-drinstecken^^

Da du keine Ahnung von Katzen hast, solltest du die Finger von dem Projekt lassen.

den Huskys und dem angeblichen "domestizierten"Wolf (der dann ein Hund wäre) ist das egal, welche Rasse die Katzen haben, wenn der Jagdimpuls mal ausgelöst ist, bleibt auch von Maine Coons nix übrig.

VORURTEILE. Das ist das einzigste was ich sage VORURTEILE

Maine Coons sind allgemein sehr selbstbewusste und wehrhafte Katzen. Dank ihrer Ursprünglichkeit sind sie sehr gut in der Lage sich zu schützen. Mit ganz viel Einfühlungsvermögen deinerseits und sehr gesichertern Rückzugsmöglichkeiten sollte das keine Probleme geben. Die Lieben müssen nur die Chance bekommen, ihr natürliches Selbstbewusstsein zu erlangen

D.h. aus der Deckung und Schutz heraus. Das braucht Zeit. Wenn Du ihnen das geben kannst - keine Probleme. Die Coonies sind gern Ein- Mann- Katzen. Bekannt auch als Hund-Katzen, da sie viele Eigenarten der Hunde haben.

Ich halte Maine Coons und große Hunde zusammen. Fremden Hunden gegenüber muss ich aufpassen, wenn sie zu Besuch kommen. Die Katzen greifen an. Bekannte Hunde tolerieren sie. 

Meine spielen mit jungen Füchsen, sind erfolgreiche Jäger und allgemein sehr unkompliziert. Bisher keine Krankheiten.

Trotzdem finde ich es abgrundtief verwerflich sich wegen einer Beziehung von seinen Tieren zu trennen. Da hatt`s garantiert noch nie so richtig gestimmt. 

Mach das Beste daraus und nehme sie gut gschützt in Deinem "Zoo" auf.

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