Katzenzusammenführung - warum wirkt Katze so traurig?

Meine Katze, die wir 3 Wochen haben. Im moment 12 Wochen alt zieht sich seit wir gestern Abend einen neuen kleinen Kater für sie geholt haben (10 Wochen alt) irgendwie zurück. Sonst lief sie einem immer hinterher, lag neben einem aufm Sofa, ist in meinen Armen eingeschlafen. Also sie ist natürlich nicht erfreut. Springt, Faucht ihn an usw. Aber wie gesagt zieht sich zurück und wirkt irgendwie traurig. Der Kleine liegt natürlich jetzt oft auf dem Sofa bei uns. Sind nur etwas verzweifelt. Versuchen beiden aber gleich viel Aufmerksamkeit zu geben. Der älteren Katze sogar etwas mehr. Ist das nun normal? Legt sich das? Oder bleibt sie böse auf uns?

4 Antworten

Beiden Katzen fehlt die sehr wichtige letzte Zeit mit ihrer Mutter und den Geschwistern. In der Zeit hätten sie noch wichtige Dinge gelernt u. A. den letzten Schliff was Sozialverhalten bedeutet. 

Sie hätten mindestens bis sie zwölf Wochen alt sind, dort bleiben müssen. Es ist nicht in Ordnung Kätzchen so früh wegzugeben, oder zu nehmen.

Die beiden Kleinen müssen sich erst einmal richtig kennen und akzeptieren lernen. Du darfst nicht vergessen, daß sie noch Babys bis Kleinkinder sind, da kann man schon mal irritiert und verunsichert sein, wenn jemand dazu kommt.

Aber das wird mit der Zeit. 

Du könntest versuchen, beide immer wieder in gemeinsame Spiele einzubeziehen z. B. mit einem einfachen Band.

L. G. Lilly

Beide wurden zu früh von der Mutter getrennt. Dementsprechend sieht die Sozialisierung aus.

Der neue Kater ist er seit kurzem bei euch. Das wird sich legen. Je jünger die Katzen sind, desto einfacher ist die Vergesellschaftung.

Grüße

Seit gestern Abend ist er da. :-/

Sag ich ja, seit kurzen.

War formuliert wie eine Frage

Katze ist nicht traurig - sondern unsicher.

Wie zuvor beschrieben, sollte man Kitten erst ab der 12ten Woche von ihrer Mutter entwöhnen - damit sie richtiges Katzenverhalten lernt (sozialisation)

Völlig normal, dass sie sich bei unsicherhei erstmal zurückzieht....gib ihr Zeit und beschäftige dich viel mit ihnen...normalerweise wird das mit der Zeit besser.

Wichtig sind Rückzugsorte, wo sie sich aus dem Weg gehen können.


Wie oft am Tag soll ich sie denn zurückziehen lassen? Bzw. Sich annähern lassen?

So oft sie möchte.

Sie kann ja nicht sprechen. Woher soll ich das denn wissen? Die fauchen sich den ganzen Tag an und sie ständig aufeinander fixiert. Woran soll man das dann erkennen?

Was hindert dich daran, aktiv hier (und über andere Quellen wie Tierarzt oder Bücher) Informationen über richtiges Vergesellschaften von Katzen einzuholen?

Ich meine jetzt nicht nur hier passiv eine Frage stellen... und hoffen, dass die richtigen Tips schon gepostet werden.... sondern mal in Tierforen o.ä. lesen?

Es macht mich nachdenklich, dass manche  Katzenbesitzer sich offenbar nicht VORHER Hintergrundinformationen beschaffen ...

Wenn du einfach mal dir ähnliche Fragestellungen im Themenbereich Katze / oder Katzen anschaust, wirst du Antworten wie "Geduld" und "mehr Rückzugsorte schaffen" finden.

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