Mit was für einer Katze kann ich meinen 1,5 Jahre alten, kastrierten Kater am besten vergesellschaften?

Da ich jetzt wieder mehr Stunden am Tag arbeite, ist unser Kater zu viel alleine. Deshalb möchten wir eine 2. Katze dazu holen. Wir haben einen Thaikater der jetzt 1,5 Jahre alt ist und katriert. Wir möchten unbedingt noch eine Thai dazuholen. Aber wie alt sollte die sein? Eine Katze oder besser noch einen Kater? Wir möchten ja erreichen, daß die Vergesellschaftung gut gelingt. Hat jemand Erfahrung damit?

4 Antworten

Ich würde ein Weibchen dazu holen, da sonst die Revierkämpfe überhand nehmen. Außerdem kann es sein, dass sie dann anfangen zu markieren, da sie jeweils dem anderen klar machen wollen, dass hier ihr Revier ist. Selbstverständlich sollten dann beide Kastriert sein/werden.

Ansonsten hab ich letztens erst eine Antwort geschrieben. Ich erlaube mir diese zu kopieren und hier einzufügen. ;)

Am Anfang solltest du das neue Kätzchen nur in einem Raum halten. Du kannst deine Große und deine Kleine mit einem Handtuch oder T-Shirt von dir abreiben. Also zwei verschiedene. Diese legst du dann jeweils zu der anderen Katze, damit sie sich schonmal an den Geruch gewöhnen. Erst nach ca. 2 Tagen würde ich mir überlegen, ob ich das neue Kätzchen auch in andere Räume lasse, denn der Geruch ist beiden ja schon bekannt von der anderen. Desweiteren solltest du deine alte Katze immer bevorzugen. Gibt es Futter, bekommt erst deine Große den Napf voll. Sind beide in einem Raum, solltest du dem Kleinen nicht soviel Beachtung schenken, sonst wird deine Große eifersüchtig. Streichel in diesem Fall nur deine Große und die Kleine nicht. Also nur am Anfang, bis die Große weiß, das sie immernoch eure Beste ist. Dennoch solltest du es beibehalten später immer zuerst die Große zu streicheln und dann die Kleine. Sonst fühlt sich eure Große abgeschoben / vernachlässigt. Ihr solltet aber euch auf jeden Fall ein weiteres Katzenklo zulegen. Sonst kann es passiere, dass eine unsauber wird oder bleibt je nach dem. Achtet darauf, dass die neue auch einen ähnlichen Charakter hat, wie die jetzige. Denn wenn eine aufgedreht ist und die andere eher ihre Ruhe haben will, dann kann es passieren, dass sie sich nicht ausstehen können. Denn die eine will dann ständig unterhalten werden und spielen und geht evtl. auch auf die andere los um sie zum Spielen aufzufordern und der anderen wird es einfach zu viel, viel zu viel... Dann kann es sein, dass sie sich den ganzen Tag nur streiten und sich am Schluss keine der beiden Katzen sich noch wohl fühlt. Also aufgedreht zu aufgedreht und ruhige Katze zu ruhige Katze. Wenn du sie zusammen lässt, dann bleib erstmal dabei. Wenn sie sich streiten, schreite nicht sofort ein. Erst, wenn das Fell fliegt, soll man dazwischen gehen. Habe mich mit dem Thema auch schomal ausführlich beschäftigt, als es bei mir soweit war.^^ Am Anfang fällt es schwer sich rauszuhalten, aber die Katzen bestimmen so die Rangordnung. Ist diese ersteinmal festgelegt, geht es meist auch ruhiger zu. Hin und wieder werden sie diese Kämpfe austragen um zwischendrin mal zu sehen, wer denn nun ganz oben in der Rangordnung steht, aber dann ist es auch wieder für eine Weile gut. Die beiden Katzen brauchen einfach Gewöhnungszeit. Diese kann sich wirklich bis über 6 Wochen hinausziehen. Hergeben würde ich keine mehr. Es gibt bestimmt auch Möglichkeiten, dass falls sie nie miteinander auskommen sollten sie sich dennoch aus dem Weg gehen können oder nicht? ;) Du kannst auch mal versuchen mit beiden gleichzeitig zu spielen, dann geht das mit der Gewöhnung aneinander meist schneller.

vlg. :)

Vielen Dank für den Stern. :D

vlg. :)

Hi,

such die einen in etwa gleichaltrigen Kater aus, der bisher viel Sozialkontakt mit anderen Katzen hatte.

Wenn du nach einem Thai Kater suchst solltest du dich mal auf den Züchterseiten umsehen wer einen Deckkater aus der Zucht nimmt und gut unterbringen möchte ;-) Ein guter Züchter sollte dir auch viel über dne Charkater des Katers erzählen können, damit ihr gemeinsam überlegen könnt ob der Neue vom Charakter her zu deinem Kater passt.

Zu einem Kitten würde ich dir nicht unbedingt raten- denn dein Kater braucht einen Spielkameraden, der in etwa gleichstark ist.

Das es ein zweiter Thai sein soll finde ich gut, denn den Siamesen sagt man nach das sie viel Gesellschaft brauchen und zum Gruppenkuscheln neigen ;-)

Den Verlauf einer Vergesellschaftung kann man leider NIE vorhersagen ;)

Aber euer Kater ist jung genug, um sich unter'm Strich über die Gesellschaft zu freuen.

Grundsätzlich hängt es immer nur vom individuellen Charakter der Tiere ab, wie gut und wie schnell das geht, weniger vom Geschlecht.

Persönlich würde ich wohl zu einem zweiten, kastrierten Kater tendieren, der etwas jünger ist als eurer. Ich kann allerdings nur aus der Erfahrung mit ganz normalen "Feld-Wald-und-Wiesen-Katzen" heraus sprechen :)

Das einzig wichtige: bitte erwartet nicht, dass ihr die Tiere zusammenbringt und sie sich sofort vor Freude um den Hals fallen. Zunächst ist der/die Neue definitiv ein Eindringling ins Revier. Also nicht enttäuscht sein, wenn es erstmal Reibereien gibt, eine Zusammenführung kann Stunden oder aber auch etliche Wochen dauern.

Stimmt es eigentlich, dass die Thais solche Laber-Täschchen sind und einem ständig ihre Lebensgeschichte erzählen müssen? ;)

Weitere Katzenfragen zu "Katzenzusammenführung"