Wie gewöhne ich meinen aggressiven Kater (7J) an einen Welpen (8W)?

Guten Tag,

Folgende Situation: Wir (Meine Familie & ich) besitzen im Moment einen 7 Jahre alten Kater der seit 6,5 Jahren bei uns lebt. Dieser bekommt demnächst einen Mitbewohner. Dies ist ein Labrador Welpe. Jedoch hat er des öfteren schon sich aggressiv gegenüber Hunden gezeigt.

Ja ihr habt richtig gelesen, der Kater ist aggressiv gegenüber anderen Hunden.

Nun haben wir Angst dass er den kleinen umbringt. Dies wäre nicht unwahrscheinlich wenn wir sie alleine lassen würden.

Nun hoffe ich auf eine Antwort von jemandem, der Ahnung hat bzw. das schon einmal erlebt hat. MfG

6 Antworten

Die Frage ist nicht "einfach so" zu beantworten. Es gibt tatsächlich Katzen, die sich sehr aggressiv gegenüber Hunden verhalten. Dies wird sich mit fast absoluter Sicherheit auch nicht ändern. Denn mit beispielsweise verstärkter Zuneigung ist das nix getan. Ergo dürft Ihr den Welpen nicht mit dem Kater allein lassen. Letzterer würde den Junghund zwar nicht töten, aber eine Kampfansage könnte es schon geben. Sollte sich das ganze gar in einer Wohnung abspielen, empfehle ich Euch eine sehr langsame, stunden- oder tageweise Eingewöhnung mit der Option, den Hund eventuell nicht annehmen zu können. Denn die meisten Hunde lieben zudem Katzenfutter... im Schälchen! :-)  

Danke sehr für den Tipp. Diesen werden wir wohl nachgehen. Diese stundenlange Eingewöhnung werden wir auch auf jeden Fall durchziehen. 

Dass man Hunde und Katzen getrennt voneinander füttert, ist selbstredend klar!!

Das ist Herausforderung Nummer 2: Gewöhne den alten Kater daran, dass er nicht mehr jederzeit an sein Futter kann, sondern nur noch im Extraraum, oder auf dem Kratzbaum fressen kann, den der Retriever hoffentlich nicht zerlegt!

DAS ist die Realität mit Hund und Katz!!

Das ist doch schon eh klar!?

Ja, ist das so, dass "das doch schon eh klar ist"?! Ich habe meine Zweifel.

Übrigens dauert eine Gewöhnung nicht "stundenlang", sondern Wochen und Monate!!!

Bei solchen Befürchtungen holt man sich keinen Welpen.

Du kannst keinen Welpen mit einer angriffigen Katze alleine lassen.

Welpen kann man grundsätzlich nicht allein lassen.

Retriever dürfen  erst mit 10 Wochen abgegeben werden. Also kommt auch der Hund nicht aus einer seriösen Zucht. 

Probleme beginnen immer schon am Anfang, weil der neue Besitzer nicht bereit ist mitzudenken und konsequent für das Tier zu denken.

Eine aggressive Katze, ein Hund aus bescheidener Aufzucht und unsichere Besitzer, sind eine schlechte Mischung.

Ich weiß nicht ob Du/Sie es nicht verstehst. Mein Kater ist nicht aggressiv. Der Hund kommt auch nicht aus einer unseriösen Zucht. Du/Sie machst dir hier eigene Argumente, die nicht stimmen. Ich sage nicht dass der Kater aggressiv ist, sondern dass er lediglich Angst vor Hunden zeigt. Meine Frage bezieht sich darauf wie ich dem Kater die Angst nehmen kann und nicht ob ich mir einen Hund holen soll.

MfG

Das hast Du aber in der Frage ganz anders dargestellt. Dort sprichst Du von aggressivem Verhalten Deines Katers gegenüber Hunden und davon, dass er einen Retriever-Welpen töten könnte.....von "Angst" ist dort nicht die Rede.

Kann es sein, dass Du Dir hier Deine ganz spezielle "Wahrheit" gerade zusammenbastelst?

Nach deinen Angaben hat euer Kater sich schon öfters aggressiv gezeigt... 

Natürlich kommt der Labrador aus unseriöser Zucht, weil man Retriever im Zuchtverband nicht mit 8 Wochen abgeben darf.

Ihr seid einfach egoistisch und nicht selbstkritisch. Schlechte Kombination für verantwortungsvolle Tierhaltung .

Noch lebt der Hund nicht bei Euch und Ihr könntet dem Kater und Euch ein vorprogrammiertes Scheitern ersparen.

So eine Vergesellschaftung bedarf schon anderer Voraussetzungen, als "Hass auf jeden Hund" und ein "nicht mehr jugendliches Alter der vorhandenen Katze", um hinreichend Aussicht auf die Chance einer Chance, auf Erfolg zu haben.

Es könnte sein, dass ich es falsch verstehe, aber dieses Benehmen gegenüber Hunden war nicht im jungen Alter. Er hatte bis zu seinem 3. Lebensjahr fast nichts, wenn nicht sogar GARNICHTS mit Hunden zu tun. Als er dann den Dackel meines Großvaters sah, rastete er komplett aus und wir mussten ihn einsperren. Das Gleiche bei dem Cocker Spaniel meines Onkels. Und Cockeer wurden ja sogar zum Jagen gezüchtet, deswegen bin ich echt ängstlich in dem Thema.

Ich kann zwar nachvollziehen, dass der Wunsch nach einem Hund vorliegt, doch würde ich wirklich abraten.

Selbst wenn der Kater den Hund nicht "töten" kann, oder ernsthaft verletzen (Augen sind aber IMMER Ziel Nummer 1)!!, so kann der Hund einen lebenslangen Schaden und Angst/Aggressivität gegenüber Katzen entwickeln.

Wenn Ihr denn also scheitern solltet, so ist eine Vermittlung des geschädigten Hundes um so schwerer zu realisieren.

Ich würde es defintiv lassen!

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