Katze kratzt an Tapete - was tun? wie schaden beheben?

Guten Morgen zusammen, ich habe wohl das Katzentypische Problem was jeder Katzenhalter wohl hat. Mein Kater zerkratzt mir in letzter Zeit in fast allen Räumen meiner Wohnung die Tapete. Ganz schlimm sieht es im Schlafzimmer aus.

Ich befürchte, dass er es aus Langeweile tut, weil ich so viel unterwegs bin. Ein weiteres Problem ist, das ich bald ausziehen werde und wohl oder übel den Schaden beheben werden muss.

Wer hat Tipps für mich. Wie kann ich die Schäden an den Tapeten beheben? Habe gelesen, dass es schon reichen würde, wenn man die Stellen mit Moltofil einfach zu spachelt. Andere schreiben, neu tapezieren. Was ist das kostengünstigere und beste Verfahren?

Wie kann ich meinen Kater da Kratzen an den Wänden abgewöhnen? ich befürchte die Antwort heisst: Spielen spielen spielen ;)

Danke für Antworten

6 Antworten

Also ich habe selbst 2 katzen und kenne das Problem ( zum Glück ) nicht . Meine Katzen können allerdings auch raus . Zum einen wäre es schön wenn der Kater Gesellschaft bekommt , unabhängig von deinem Problem ist das wirklich sehr wichtig für Katzen. Zum anderen : es gibt wunderschöne Sisal Blöcke zum befestigen oder auch so kratzecken aus Sisal . Da ein bisschen Minze drauf oder mit Baldrian einreiben . Wenn du umziehst , Vllt hast du da die Möglichkeit den Kater raus zulassen ?! Dann sucht er sich selbst Beschäftigung und Gesellschaft . Gaaaaaanz lieben Gruß

Hi, am Besten echt neue Tapeten ran machen, so geht man jeden Ärger aus den Weg und brauchst ja nur günstige Rauhfaser vom Baumarkt, ich denke das geht sogar schneller anstatt alles perfekt auszuspachteln etc.

Damit dein Herr das in der nächsten Wohnung anders macht, kann ich dir nur raten ihn entweder ein Kumpel zu holen (vor allem wenn ein neues Revier kommt, kann das vielleicht klappen), ihn rauslassen oder wie du schon schriebst spielen bis zum umfallen.

Dann kann man das Ganze eben noch katzengerecht herrichten, eine Katze kratzt ja unter anderen um zu markieren und ihre Krallen etwas abzunutzen. Soll heißen in jeden Raum sollte dann auch eine Kratzmöglichkeit sein, das kann man über Katzteppiche, Kratzmatten, kleine Kratzbäume, Kratztonnen etc lösen. Da meistens ja bei frustrierten Katze die Wände an den Türen leiden und die Türen selber, kann man da eben genau an der Stelle Kratzmatten an der Wand machen, so das gar nicht mehr an die Tapete kommt.

Am nettesten wäre allerdings wirklich das er Freilauf bekommt oder eben einen richtigen Spielpartner, das kann kein Mensch ersetzen :( Und grad weil ihr ja umzieht und er in ein neues Revier muss, würde ich euch nahelegen über eine Zweitkatze nachzudenken ;)

NEIN - dieses Problem haben nicht alle Katzenhalter!!!

Ich halte 4 Katzen in der Wohnung.

Wir haben allein im WZ 4 deckenhohe Kratzbäume (2x doppelstämmig 2x einstämmig mit Säulendurchmesser 12-14 cm) die erst ab einer Höhe von 1,2 m eine Etage haben. So können sich die Tiger komplett strecken und ihre Krallen wetzen. In jedem weiteren Raum je 2 weitere Kratzbäume.

Gute und bezahlbare Bäume gibt es bei  w w w.pussy-versand.de/

Zusätzlich sind daran angrenzende Schränke und Regale mit Schlaufenteppich (Reste vom Teppichhändler) beklebt, so dass auch dort die Krallen hinein gerammt werden können.

Was aber für Katzen noch viel wichtiger ist als die richtige Ausstattung bei Wohnungshaltung:

ARTGENOSSEN - Freunde!!!

Katzen die eingesperrt in Wohnungen ihr Dasein fristen müssen (ohne artgerechten Freigang), sollten dies zumindest nicht allein tun müssen!!!

Ich habe - wie bereits erwähnt - Stubenkatzen.......aber sie sind zu viert!!!

Ok....müssen nicht zwingend so viele sein, aber wenn einer schlafen mag und ein anderer spielen.....ist es auch wieder langweilig wenn nicht ein weiteres Tigerle zum spielen verfügbar wäre.

Bitte nicht falsch verstehen - viele nehmen es persönlich obwohl es so nicht gemeint ist - aber EINZEL-Haltung von sozialen Tieren (Katzen gehören dazu) in Wohnungen grenzt an Tierquälerei!!!

Nun zu dir:

Wenn du nun ausziehst, hast du bestimmt einen neue Wohnung gefunden in der Katzenhaltung erlaubt ist, oder???

Dann bietet sich die Gelegenheit an, einen kätzischen Freund (Alters- und Geschlechtsgenosse) mit einziehen zu lassen.

Durch die neue Umgebung bestehen keine Revieransprüche (da beide dann "neu" wären), dass kaum Probleme bei der Zusammenführung auftreten würden. Voraussetzung natürlich: Beide sind kastriert!!

Damit (und mit entsprechend großzügiger Einrichtung inkl. gesicherter Balkon, falls vorhanden) kannst du deinem Kater artgerechte Haltungsbedingungen bieten und weiteren, neuen Schäden durch Langeweile an Wohnwänden und Möbeln vorbeugen.

http://feline-senses.de/raubtier-in-der-wohnung.html

Die ALTE Wohnung:

Sind es Rauhfasertapeten??

Dann hole dir einen Eimer flüssigen Rauhfaser-Streichputz im Baumarkt.

Davor kannst du die tieferen Kratzer mit etwas Spachtelmasse glatt auffüllen und wenn trocken, mit Rauhfaserputz überstreichen.

Damit hast du die wenigste Arbeit und den geringsten finanziellen Aufwand.

Hoffe, dass ich etwas helfen konnte und wünsche euch beiden erst mal einen angenehmen und stressfreien Umzug.

Wie du mit dem Tiger (damit er keinen Stress hat) umziehst, weißt du??

LG DaRi

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