Nachbarn versuchen Katze auszuspannen?

Wir haben unseren Kater jetzt schon ein Jahr und haben uns eigentlich immer gut um ihn gek√ľmmert. Aber da meine Eltern am Vormittag arbeiten und mein Bruder und ich in die Schule geht kann sich keiner um ihn k√ľmmern. Es hat schon so angefangen das er immer √∂fter zu die Nachbarn gekommen ist und dort von ihnen Leckerlis bekommen hat da sie Enkelkinder hatten die ihn mochten er wurde sogar ins Haus reingelassen. Bei ihm ist es nun fast allt√§glich das er bei ihnen ist auch wenn wir mal daheim sind. Gestern hat mein Vater aber erz√§hlt am Nachmittag wie Felix (der Kater) auf ihn zu gekommen ist und der Nachbar nach ihm gerufen hat um ihm die Grillreste zu geben das er sofort r√ľbergerannt ist anstatt bei ihm zu bleiben. Er ist zwar weiterhin bei uns und meine Eltern verstehen sich gut mit ihnen aber ich hab so Angst das ich ihn verliere den wenn ich ihn zum Essen rufe kommt er nicht immer.... Was kann ich tun?

10 Antworten

Du solltest mit deinen Nachbarn reden.

Es ist nat√ľrlich sch√∂n, wenn dein Kater bei den Nachbarn gern gesehener Gast ist und sie ihn m√∂gen.

Aber das f√ľttern ist eine absolute Unart. Leider sind sich viele Leute gar nicht bewusst dar√ľber, was sie damit anrichten. Deshalb muss man es ihnen sagen.

Wenn sie deinen Kater m√∂gen, dann wollen sie sicher nicht mit Grillresten dazu beitragen, dass sich seine Nieren irgendwann verabschieden, oder? Aber dar√ľber werden sie wohl nicht nachdenken.... also sagt es ihnen.

Ich hatte bei meinen ersten Katzen auch das Problem, dass die Nachbarn sie "zu gerne" mochten. Der Kater hatte eine Erkrankung der Bauchspeicheldr√ľse und musste deshalb einen Zusatz in sein Futter bekommen. Das ging aber nicht, wenn er sich immer schon "dr√ľben" satt fra√ü. Ich habe mich dann mit den Leuten zusammengesetzt und ihnen die Lage erkl√§rt. Ich habe ihnen etwas aus meinem Futtervorrat gegeben, weil ich auch nicht wollte, dass sie den Miezen irgendeinen Schrott geben und mich mit ihnen darauf geeinigt, dass sie den Tigern am Tag eine bestimmte - kleine - Menge f√ľttern k√∂nnen. Die Leute haben das zum Gl√ľck eingesehen, und so hatte ich zumindest Kontrolle dar√ľber, was sie bekamen. Und sie bekamen nur so wenig, dass sie dann auch zum fressen wieder nach Hause gekommen sind.

Deine Eltern sollten also mit den Nachbarn in aller Ruhe reden, vielleicht habt ihr ja Gl√ľck und sie sind einsichtig. Die Enkel k√∂nnen ja mit Felix spielen, aber sie sollten ihn wirklich nicht oder nur nach Absprache f√ľttern.

Naja du kannst die Nachbarn ansprechen. Aber die tuen der Katze ja Nichst, ganz im Gegenteil, deshalb w√§re es selbsts√ľchtig von dir, deiner Katze diese Freunde zu verweigern.

Du k√∂nntest um seine Gunst k√§mpfen ... Grillreste sind nat√ľrlich besser als Irgendwer (f√ľr die Katze bist du immer irgendwer, die sind nicht so treu wie Hunde) der ihn nur ruft, hol ihm dochmal bischen Hackfleisch oder leckeren Thunfisch.

Ich mache öfters mal so eine Dose Thunfisch auf, alles auf einen Teller und dann geht das Gemetzel los, die heiße Schlacht am kalten Buffet, die Katze angelt mit den Krallen und ich mit der Gabel, danach ist meist der ganze Schreibtisch mit Thunfisch verkleckert, da wir so spielen alles was vom Teller fliegt gehört ihm.

Sprich ... verwöhne ihn doch etwas, deinen Felix und gönne ihm seine zusätzlichen Freunde.

Allerdings darauf achten das er nicht zu fett wird. Wenn ihr alle ihn verw√∂hnt und f√ľttert ... da kann man dann auch mit den Nachbarn reden ohne direkt wie ein selbsts√ľchtige Balg r√ľberzukommen, das man sich einigt der Katze eben nicht zuviel zu geben.

ist bei uns √§hnlich. Wir haben 3 Katzen. Einer unserer Katzen sitzt gerne bei unseren Vermietern im Garten. Sobald die drau√üen sind, rennt sie hin und kommt erst zur√ľck, wenn sie wieder weg sind. Ein anderer ( unser Kater) kommt seit einem halben Jahr nur noch aller 1-2 Wochen mal kurz vorbei, schaut, ob alles o.k. ist und ist wieder weg. Wir wissen nicht, wo er ist oder bei wem. Er ist gechipt, hat also kein Tatoo und daher ist es nicht ersichtlich, dass er ein zuhause hat. Dem Kater scheint es sehr gut zu gehen, er ist gut gen√§hrt und sieht gepflegt aus. Wer auch immer ihn aufgenommen hat, er k√ľmmert sich gut um ihn. Wir akzeptieren das, so wie es ist. Wichtig ist, dass es dem Tier gut geht. Man kann die Situation bei dir auch schlecht √§ndern. Klar kannst du ( oder deine Eltern) mit dem Nachbarn reden, dass sie eure Katze nicht mehr f√ľttern. Nur du wei√üt nicht, ob er das dann auch macht oder einfach weiterf√ľttert, weil seine Enkelkinder eure Katze so m√∂gen. W√§re jetzt das Einzige, was mir einf√§llt. Katze drin lassen scheidet aus, weil das kann man mit Freig√§ngern nicht machen, die gehen die W√§nde hoch. Auch wenn ihr einen guten Kontakt habt zu den Nachbarn und sie die Katze wirklich nicht mehr f√ľttern w√ľrden, wird sie noch hingehen. Weil sie gestreichelt wird und mit den Nachbarn was positives verbindet. Grunds√§tzlich ist aber 1000 mal besser, solche Nachbarn zu haben wie ihr sie habt, als welche, die Katzen nicht m√∂gen D:

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