Wieviel Katzenfutter benötigt meine kleine Katze (16 Wochen)?

Meine Süße ist jetzt 16 Wochen alt und vernascht am Tag 1 - 1 1/2 Tüten (Eine Tüte → 200 g). Ist das zu viel? Kann mir jemand sagen, wie viel sie benötigt? Denn manchmal hat sie schon anderthalt Tüten gegessen und klettern an meinem Bein hoch weil sie, glaube ich, noch mehr Hunger hat.

Danke im voraus!

MuffinGesicht

5 Antworten

Hey!

Also bei Baby-Katzen muss man noch nicht so extrem aufpassen. Die sind noch im Wachstum und brauchen deshalb mehr Nährstoffe als eine ausgewachsene Katze. Deshalb gibt es auch spezielles Kitten-Futter. Fütterst Du normales Futter? Oder das für Kitten bzw. Katzen unter einem Jahr? Das wäre eine Möglichkeit, was Du mal ausprobieren könntest. Ansonsten kommt es auch darauf an, was du deiner Katze für ein Futter gibst. Die Sorten die es in den meisten Supermärkten gibt (Whiskas, KiteKat usw.) enthalten nicht sonderlich viele Nährstoffe, da ist auch ziemlich wenig Fleisch drin und davon müssen Katzen schon echt viel futtern, bis sie richtig satt sind.

Es gibt aber auch hochwertiges Katzenfutter, welches die Katzen viel besser verwerten können. Das ist sowohl für die Katze von Vorteil, weil sie nicht ständig so ein Hunger-Gefühl hat, aber auch für den Katzenhalter. Denn alles, was der Katzenkörper nicht verwerten kann, kommt ja "Hinten wieder raus"... und somit wird bei nicht so gut verwertbarem Futter die Katzentoilette viel mehr befüllt als bei hochwertigem.

Hochwertiges Futter ist meist teurer als das billige. Aber dafür braucht die Katze auch weniger davon. Somit kommt es meistens in Etwa auf's gleiche raus.

Ich füttere meinen Katzen z.B. Applaws oder Almo Nature, oder auch mal Porta 21. Diese Sorten kann man z.B. im Internet bequem über zooplus.de bestellen. Ab 19 Euro oder so ist die Lieferung kostenlos. Wenn ich Donnerstag Abend bestelle, kommt das Futter so gut wie immer am Samstag, wenn ich auch daheim bin, an. Geht total schnell und problemlos und außer Futter gibts dort auch noch alles andere was das Katzen(halter)Herz begehrt. Kannst ja mal ein wenig rumstöbern, wenn es dich interessiert.

Solltest Du deine Katze kastrieren lassen, das machen viele wenn das Tier ca 6 Monate alt ist, solltest Du danach etwas vorsichtig mit Futter sein, denn nach der Kastration neigen einige Tiere zu Gewichtszunahme. Aber jetzt darfst Du der Katze ruhig etwas mehr geben. (Vor allem im Herbst sind sie manchmal auch unersättlich weil sie sich Winterspeck anfuttern wollen). Solange Du die Rippen erfühlen kannst wenn Du an der Katze "tastest", ist ihr Gewicht in Ordnung. Aber das wird gerade bei einem kleinen, quirligen Kitten noch etwas dauern, bis Du dir darum Gedanken machen musst, schätze ich.

Wenn sie extrem übermäßigen Appetit hat und niemals zufrieden ist, egal wieviel Du ihr gibst und egal wie hochwertig das Futter ist, würde ich aber mal mit ihr zum Tierarzt gehen. Nicht dass sie doch irgendeine Krankheit hat oder Parasiten, die sie mit ernährt oder so.... aber probier's erstmal mit hochwertigerem Futter und Kittenfutter (auch hochwertiges Futter gibts als Kittenfutter) und wenn sich das Problem dann einstellt, wär das natürlich super.

Viel Spaß mit der Kleinen!

LG

Also eine ausgewachsene Katze sollte nicht mehr als 200 g NASSFUTTER am Tag erhalten. Den Rest kann sie ruhig in Trockenfutter bekommen.

Deine Kleine ist aber noch jung, also ist das nicht ganz so schlimm. ABER bedenke, dass sie irgendwann ausgewachsen ist und sich an die Futtermenge gewöhnt hat, dann hast du schnell eine pummel-Katze. :-)

Versuch die Menge auf 150 g morgens und vielleicht max, 200g abends zu reduzieren. Stell ihr aber als Ausgleich Trockenfutter hin, damit sie immer was da hat, falls sie doch hunger bekommt. Wenn sie ein halbes Jahr alt ist, sollte sie max. 100g morgens und 100g abends bekommen, sonst wird sie zu dick.

Das Betteln ist völlig normal, sie ist ja noch klein. Du solltest aber ihr jetzt schon zeigen, das ein "Bein-rauf-klettern" nicht gewünscht ist, weil sie das nicht nur bei dir machen wird, sondern auch bei Besuchern. Dich mögen ja blutige Kratzer am Bein nicht stören, aber manche mögen das nicht. :-)

Ich habe meinen Katzen auch ein paar Jahre Tagsüber Trockenfutter hingestellt, weil ich dachte sie würden sonst verhungern wenn ich tagsüber in der Arbeit bin und sie erst abends wieder was zu futtern bekommen. Meine eine Katze neigt etwas zur Zahnsteinbildung. Darüber, dass sie mit 3 Jahren schon so Zahnstein hat war ich recht verwundert, denn ich füttere kein Futter das Zucker enthält und gebe meinen Katzen auch ca 2 - 3x in der Woche rohes Fleisch (Huhn, Pute, gelegentlich etwas Rind) in großen Stücken oder Muskelfleisch (HÜhnerherzen, denn sie enthalten auch viel Taurin, was für Katzen Lebenswichtig ist), als "natürliche Zahnbürste" (durch das starke Kauen was sie bei großen Stücken Fleisch machen müssen gibt es ja einen Abrieb am Zahn, was eben wie eine Zahnbürste wirkt...) Naja, ich war dann beim Tierarzt und fragte ihn, wodurch das denn sein kann dass sie trotzdem so viel Zahnstein hat. Er sagte mir, dass es zum einen veranlagungssache sei, zum anderen, und das ist eigentlich das, worauf ich jetzt hinaus will: Wenn eine Katze den ganzen Tag über Trockenfutter herumstehen hat, kann sie sich ständig bedienen. Dadurch lernt sie nicht, eine Portion zu fressen bis ihr Hunger gestillt ist, sondern sie nascht immer mal wieder ein paar Brocken, wenn sie gerade am Napf vorbei läuft. Dadurch wird der Speichelfluss immer wieder angeregt und so entsteht mehr Zahnstein.

Jetzt fülle ich morgens wenn ich Nassfutter gebe nur noch eine kleine Menge Trockenfutter ins Schälchen. Das können sie dann futtern wenn sie wirklich hungrig sind, wenn es leer ist, bekommen sie aber bis zur Abenfütterung nichts mehr. und ich bilde mir ein, dass die Zahnsteinblidung dadurch auch weniger geworden ist.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich will hier nicht klugscheißern, sondern nur davon berichten was ich falsch gemacht und dadurch gelernt habe. Vielleicht hilft es ja jemand anderem auch weiter.

Und wenn nicht: Es kann ja trotzdem jeder so machen, wie er es für richtig hält. Ich wollte nur den Rat weitergeben, den ich bekommen habe ;)

LG!

Also meine Mieze frisst das Trockenfutter echt nur dann, wenn sie das betteln aufgibt. Es steht immer da und mein Tierarzt hat kein Zahnstein nachgewiesen.

Ich denke das ist wiklich Veranlagungssache, sowie schlechte Zähne bei Menschen auch Veranlagung sind, egal wie gründlich immer geputzt wurde. :-)

Aber ich find den Hinweis trotzdem sehr interessant. :-)

Naja, wenn deine Katze das Trockenfutter eh nur dann frisst, wenn sie gar keinen anderen ausweg sieht und es quasi der Hunger "rein treibt", dann ist es wahrscheinlich nicht so schlimm, denn dann frisst sie es ja wirklich nur dann wenn sie echt Hunger hat, und nicht mal eben so zwischendurch ein paar Brocken.

Und klar, das ist total Veranlagungssache. Meine eine Katze hat auch weiterhin Zahnstein, auch wenn sie kaum Trockenfutter bekommt (der Kater, ihr BRUDER übrigens, hat das nicht, merkwürdig...). Aber gut, bei ihr haben wir auch mit Kinnakne zu kämpfen und er hat absolut gar kein Problem... das ist wohl bei den Beiden alles ziemlich ungerecht aufgeteilt worden g

Ich denke, gerade wenn man eine Katze hat, die zu Zahnsteinbildung neigt, ist es wichtig sowas zu beachten. Bei Katzen die das kaum haben ist es vielleicht ein guter Hinweis, und gerade wenn die Katzen noch sehr jung sind und es nicht anders kennen kann man sich vielleicht etwas danach richten (da müssen die Zähne ja dann noch ein ganzes Leben lang halten, vor allem wenn die Milchzähne dann mal weg sind...). Bei älteren Katzen oder eben Zahnstein-Resistenten Katzen ist das nicht so wild.

Meine mögen Trockenfutter auch recht gerne (undankbares Pack, da kauft man ihnen so tolles Nassfutter, und trotzdem ziehen sie das Trockenfutter manchmal vor.... da kauf ich natürlich auch qualitativ Hochwertiges, aber Nassfutter ist ja generell gesünder für Katzen als das Trockenfutter...) Naja. Sie fressen es jedenfalls recht gern, und ich muss da schon drauf achten dass sie nicht den ganzen Tag und nicht zu viel davon futtern. Deshalb gibts bevor ich geh als "Abschiedsgeschenk" eine kleine Portion. Ist die weg, müssen sie sich bis Abends gedulden. Das klappt eigentlich ganz gut ;)

HAHAHA... ja die Katzen machen es immer so wie wir es eigentlich nicht wollen. lach

Also meine steht so sehr auf das Felix (aber nur das aus den 100g Tütchen und nur dieses "Raffiniert Marinierd" und das "Ofenschmaus" alles andere rührt sie nicht an), dass sie glaube ich, das Trockenfutter total vergisst. :-)

Ich habe bei ihr das Problem, das sie ständig kotzt. Ich habe mal dieses "Premium" Futter probiert (ist wohl von Tierärzten mit entwickelt worden und riecht auch nicht so penetrant wie das "billige Zeug") das hat sie dann schon gefressen, aber nach 10 min kam der ganze Gram wieder raus. Ich dachte am Anfang, "OK,... vielleicht braucht sie ne weile bis sie sich daran gewöhnt hat" und dann bin ich 1 Woche mit dem Zewa-Tüchern hinter ihr her gelaufen. Also bleibe ich bei Felix und fütter nur noch "SelectGold Sensitiv - Senior - AntiHairball" zu. Das funktioniert. Jetzt kotzt sie nur noch, wenn sie an der Pflanze knabbert.

Ist halt alles nicht so einfach mit den Babys, gell??? :-)

lach. oh ja. mein Kater liebt auch Pflanzen. Allerdings ist der Zimmerbambus und das Katzengras lange nicht so interessant für ihn wie die Pflanzen, die er NICHT fressen soll. Letztes Jahr habe ich im Supermarkt eine Ingwerknolle gefunden, die gekeimt hat. Also dachte ich cool, die pflanz ich daheim ein, mal sehen, vielleicht kann ich so meinen eigenen Ingwer züchten. Es hat auch geklappt, ich habe das Pflänzchen gehegt und gepflegt. Es stand auf dem Balkon und war inzwischen 7 cm hoch, man, war ich stolz. Dann hab ich es im Herbst in die Küche gestellt, weil ich angst hatte dass es mir irgendwann erfriert. Die Tür zur Küche ist generell immer zu, weil die Katzen dort sonst alles Umwerfen und den MÜll durchwühlen usw. Normalerweise ist sie zu. An einem (schrecklichen!) Samstag morgen hab ich die Türe GANZ KURZ offen gelassen weil ich den Frühstückstisch im Wohnzimmer abgeräumt habe. In diesen 20 Sekunden ist der doofe Kater zielstrebig in die Küche gefetzt, aufs Fensterbrett gesprungen, und hat das arme Pflänzchen KOMPLETT verspeist. Es waren noch 2mm grüner Stiel aus der Erde gestanden. Ich war SOOO sauer! Naja. Er hat's natürlich dann auch wieder raus gekotzt. Aber das geschah ihm recht. Man, wenn ich da dran denk, bin ich irgendwie immernoch sauer auf ihn G

Ja, so einen Futterwechsel verkraften viele Katzen nicht so gut. Gottseidank hab ich das vorher irgendwo mal gelesen, deshalb hab' ich meine Kleinen gleich am Anfang an wechselnde Futtersorten gewöhnt, und jetzt sind sie im Grunde Allesfresser. Zumindest was die Sorten angeht, die ich normal füttere. Wenn ich mal zu spät Nachschub bestelle und es nicht zum Fressnapf schaffe und dann dochmal ein Whiskas kaufe für den Notfall, da schlecken sie nur die Soße runter und lassen die Brocken liegen augenroll aber sonst futtern sie alles, was ich ihnen vorsetze :)

Wenn Du mal eine Futterumstellung machen wollen oder müssen solltest, probier es ganz langsam. In den ersten Tagen nur ein wenig vom neuen Futter unter das alte mischen, und die Dosis langsam erhöhen. Bis irgendwann mehr von dem neuen Futter drin ist als vom alten und du das alte dann ganz weg lassen kannst. So klappt es bei den meisten katzen, außer man hat eine von der GANZ peniblen Sorte...

Und wenn es öfter vorkommt, dass die Katze nach dem Futtern erbricht, kann es auch daran liegen, dass sie zu schnell frisst, bzw. schlingt. (scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein, wenn sie das nur bei anderem Futter gemacht hat, ich schreibs aber trotzdem, vielleicht hat ja wer anders der das hier liest dieses Problem). Da kann man dann in den Napf ein paar Steine legen. Sie sollten nicht zu klein sein, dass sie nicht verschluckt werden können, aber auch nicht ewig groß, sonst macht es keinen Sinn. Der Sinn der Steine ist nämlich der, dass, wenn dann auch das Futter drin ist im Napf, die Katze nicht einfach alles schnell reinschaufeln kann, sondern dass sie um die Steine herum futtern muss. So frisst sie automatisch langsamer. Oder, wenn man keine Steine hat oder das nicht machen will, muss man sich eben daneben hin stellen und immer nur sehr sehr kleine Portionen geben. Ist die Portion weg, etwas warten, dann wieder eine kleine Portion. So kann man die Fressgeschwindigkeit auch kontrollieren... ;)

Und zum Schluss noch ein Link. Wenn jemand von euch mal ein bissel was über Katzenernährung lesen will. In dem Link geht es eigentlich ums BARFen, also um Fütterung rohen Fleisches und das Zugeben von Nährstoffen. So kann man Katzen auch ernähren, und zwar komplett ohne fertiges Nass- oder Trockenfutter. Gilt als gesündeste Art, die Katzen zu ernähren.

Ich mache das nicht, denn ich denke es ist auch okay wenn man sich genügend informiert und dann hochwertiges Fertigfutter füttert. 2 bis 3x in der Woche bekommen sie auch rohes Fleisch, wenn das mal wer probieren will, Hühnchenherzen werden gern gegessen und sind auch gut für die Katze weil es muskelfleisch ist (viel Kauarbeit) und weil sie viel Taurin enthalten, was wichtig für die Katze ist. Es ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, solche Herzen zu verfüttern. Am Anfang hat es mich recht geekelt. Jedenfalls kann man durch den Link ein gutes Verständnis darüber bekommen, was gut für Katzen ist, was nicht, was sie brauchen, und wie man ihnen was gutes tun kann. Mir ist das mit dem barfen auch einfach zu gefährlich weil ich mir nicht zutraue, mit den ganzen Zusätzen und so wirklich eine ausgewogene und richtige Ernährung für meine Katzen zu schaffen... aber man erfährt viel und so bekommen sie auch mal ein rohes Ei zu futtern für's Fell oder so. Ein gutes Verständnis ist denk ich immer gut und so hab ich zumindest ein besseres Gefühl, wenn ich weiß, was ich tu ;) http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

Viele Grüße + einen schönen Tag!

Naja da jedes Futter anders in der zusammensetzung ist schreibt im normalfall auch jeder Hersteller die Fütterungsempfehlung für SEIN Futter auf die verpackung.

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