Pflegestelle für Katzen?

Hallo ihr Lieben,

ich lebe schon länger (ca. zwei Jahre) mit dem Gedanken mit zwei Katzen als Familienmitglieder in meinen momentan 1-Personen-Haushalt zu holen. Aber bisher bin ich recht unentschlossen. Zu einer Zeit bin ich Feuer und Flamme, dann plötzlich habe ich wieder Bedenken und komme davon ab. Also ich bin einfach ziemlich unentschlossen und jetzt habe ich mir überlegt, ob es vielleicht möglich ist, dass ich mich erst einmal als Pflegestelle für zwei Stubentiger aus dem Tierheim zur Verfügung stelle. So könnte ich mir ein genaues Bild machen, wie es mir nun gefällt mit den Süßen. Denn wenn ich mir selbst eigene Katzen anschaffe, werde ich diese nicht mehr hergeben. Es soll wenn dann schon ein Zuhause auf Dauer sein. Ich habe mich schon viel über Katzenhaltung informiert und auch durch Bekannte schon Erfahrung gesammelt.

Findet ihr das mit den Pflegekatzen aus dem Tierheim eine gute Idee, wenn alle Voraussetzungen stimmen? Geben die einem überhaupt Katzen in Pflege, wenn man selbst noch keine hat? Im Grunde ist das ja vielleicht sogar sinnvoller, weil dann sich die eigenen und die fremden Katzen nicht an die vorhandenen gewöhnen müssen. Was ja wiederum zusätzlichen Stress für die Tiere bedeuten würde.

Mir ist durchaus bewusst, dass es auch vorkommen kann, dass einem Pflegekatzen sehr lange bleiben.

Liebe Grüße

6 Antworten

Ich denke mal, dass die Idee an sich nicht schlecht ist, aber es kommt auch auf Dich an, könntest Du ne Katze über Jahre als Plegekatze halten, was, wenn Du Dich an ne Katze gewöhnt hast und sie bereits wieder abgeben musst? Was, wenn Du wirklich 2 Katzen aus dem Tierheim bekommst und Du stellst nach einiger Zeit fest, dass die Katzen doch mehr von Deiner Zeit beanspruchen, als Dir lieb ist?

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Katzen nicht nur eitel Freude bereiten, sondern, dass sie Arbeit machen und auch Geld kosten. Dann braucht man für manche Katzen unendlich viel Geduld, vor allem, wenn so eine dabei ist, wie einer meiner Kater, der Dich unendlich anmotzt, weil er gebürstet werden möchte, Leckerlis will oder nicht genug von seinem Lieblingsfressen im Napf ist, der Dir vor den Füssen rumhüpft, während Du Deine Wohnung putzen möchtest, der wie der Blitz in der Vorratkammer rumhängt und seine Pfoten und Nase überall reinstecken muss?

Ich selber hätte wahrscheinlich keine Katzen, wenn mich nicht meine Mamikatze, die ich halb verhungert im Nachbargarten gefunden habe, adoptiert hätte und mich zur Pflegerin ihrer damals 5 Babies (von denen leider nur noch 3 leben) gemacht hätte, die sie leider bekam, als ich noch nicht wusste, dass sie wirklich ne Strassenkatze ist, denn nicht mal hier in Kroatien kann ich einfach so ne Katze zu mir nehmen und kastrieren lassen, ohne mich zu vergewissern, dass sie niemandem gehört. Heute würde ich allerdings keine meiner 4 Katzen weggeben, denn ein Leben ohne sie kann ich mir nicht mehr vorstellen, auch wenn sie sehr viel von meiner Zeit brauchen.

ich finde das eine tolle Idee, wenn du damit klar kommst, dass dich die Katzen, an die du dich grade gewöhnt hast, wieder verlassen wenn sie vermittelt sind. Tierschutzvereine sind glücklich mit Menschen, die solch eine Aufgabe übernehmen.

Ich habe selber drei Katzen. Ich hab auch viel darüber nachgedacht ob ich wirklich eine Katze möchte oder nicht doch ein anderes Tier. meinen Entschluss habe ich bis heute nicht bereut. Du musst natürlich wissen ob eine total verschmuste Katze möchtes oder ein eher ruhiges stilles Tier.

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