6 Wochen junges Findelkind?

Hallo ihr Lieben,

ich habe seit Montag ein sechs Wochen junges Findelkind zuhause. Die Rede ist von einem Katzenbaby, das ich am Müllhaus (Gott sei dank nicht im Müll) im Karton gefunden habe. Was für eine Welt Ich bin sofort zum Tierarzt und der Kleine ist soweit in Ordnung und gesund. Die Tierärztin schätzt ihn auf ca. 5-6 Wochen, da er noch blaue Augen hat.

Da ich eigentlich schon immer mehr mit Hunden Erfahrungen gemacht habe und derzeit auch einen habe, brauch ich jetzt mal bitte ein paar Tipps. ich denke das er sich mit sechs Wochen wie beim Hund bestimmt noch in der Prägephase befindet. Wie geh ich mit dem Kleinen am besten um? Er kommt schon angewackelt, wenn ich rufe, aber was würde die Mama tun? Inwieweit kann ich ihm die Mama ersetzen?

Es ist schon beschlossene Sache, dass der Kleine bei mir bleibt. Also liebe Leute helft mir bitte mit ein paar Tipps. : D

Lieben Dank im voraus

7 Antworten

was der kleine kater unbedingt bruacht ist ein artgenosse :/ seine sozialisierung steht an, ein hund würde auf spaziergängen artgenossen treffen-eine katze kann das nicht. grad so eine junge darf noch ar nciht raus.. wäre es möglich eine zweite katze dazuzusetzen? katzen sind keine einzelgänger :( und grade kitten sollten nicht allein aufwachsen..

ansonsten.. viele klos aufstellen, er ist ein kind und das mit dem abschätzen der blase bekommt er noch ned unbedingt hin.. er findet sein klo nach geruch, mach die klos nicht 100% sauber sodass er nach der nase gehen kann. lobe ihn wenn er es richtig macht^^

geimpft wird als wohnungskatze gegen seuche und schnupfen. erste impfung mit 8 wochen, zweite mit 12.. dann ein jahr später nachimpfen um die grundimmu abzuschließen. dürfte bei nem hund ähnlich sein.

so ne junge katze bekommst du an einen hund gewöhnt.. mit hunden allerdings kenn ich mich nicht aus^^

an futter.. gewöhn ihn an nassfutter. katzen können, im gegensatz zu hunden, pflanzen so gut wie gar nicht verdauen. es fehlt ein enzym. außerdem haben sie kaum durstgefühl, deswegen ist nassfutter für katzen viel gesünder als trockenfutter. so ein winzling darf fressen soviel er will bis er ein jahr als ist, er will ja wachsen :) extra junoirfutter bruachst du nicht. futtermarken.. beispielsweise animonda, schmusy, macs, grau, select gold, real nature. die aus der werbung bekannten marken sind überteuertes futter von relativ schlechter qualität..

evtl einen erhöhten futterplatz einrichten, ich weiß nicht wie zimperlich son hund damit ist das katzenfutter verschwinden zu lassen^^

was wäöre sonst noch zu sagen.. katze gehören kastriert, egal welches geschlecht. in deutschland üblich sind 4 bis 6 monate. du musst weder die erste rolligkeit noch das erste markieren noch (gott bewahre) dene rsten wurf abwarten. hmm und, baby das sie ist, braucht sie im mom viel kontakt. seelisches wohlbefinden undso

... eine gute Antwort.

Ich würde für das Kleine in ca. 4-6 Wochen (wenn es geimpft und etwas kräftiger ist) einen Speilkameraden aussuchen.

Das zweite Kitten sollte:

  • möglichst 14-16 Wochen lang von der Mutter erzogen worden sein und aus einem liebevollem Zuhause (oder einer Tierschutz - Pflegestelle) stammen. Oder du suchst dir ein gut sozialisiertes Rassekitten von einem seriösem Vereinszüchter aus.

  • möglichst ein Kater sein. Kater spielen in der Regel etwas rauer als die Mädchen, da passen dann zwei Kater in der Regel gut zusammen. Und du kannst dir mit dem Kastrieren etwas (!) mehr Zeit lassen ;.-)

Zwei Katzen machen viel mehr freude als nur eine Katze, gibt dir da einen Ruck!

October

Impf ihn gegen all die Krankheiten, die es gibt. Kauf Futter, das auf ihn abgestimmt ist. Katzenbaum ist ein Muss (abwetzen der Krallen, Ort an dem sich die Katze in Sicherheit weiss, Schlafplatz) Wenn sie auf dem Kratzbaum ist, störe sie nicht, sie muss merken, dass sie da 100% in Sicherheit ist, da kommt der Hund auch nicht ran, wenn sie mal zanken=D Spiele mit ihr, ^kuschle/schmuse mit ihr (jeden Tag). Ich würde zwei Katzenklos empfehlen. Putze diese mindestens jeden zweiten Tag raus. Sie muss merken, dass sie bei ihnen gut aufgeoben ist und bei Gefahr immer zu ihnen kommen kann. Wenn sich die zwei nicht verstehen, dann geh mal mit der Katze eine Stunde in ein Zimmer und mach die Tür zu. Spielt mit einander. Der Hund bleibt draussen. Dann geh raus mit der Katze und lass den Hund rein. Er riecht die Katze und dich und merkt, dass keine Gefahr droht und du die Ktze lieb hast. Am Amnfang sollen sie sich nur riechen, dann sehen und dann begegnen (Aber so, dass sich jeder sofort zurückziehen könnte) Wenn sich die beiden schon verstehen, musst du das natürlich nicht machen=D

Ach ja und setze die Katze immer und immer wieder in die Katzenkiste, damit sie weiss wo sie ihr Geschäft verricthten muss. Das braucht Geduld, zahlt sich aber aus!!! Mach es immer wieder, jede Stunde, wenn du Zeit hast!!! lg azzip

Was für ein Glück, dass du den Kleinen gefunden hast. Solche Leute sollte man ... ach ich schreibs besser nicht.

Zunächst mal hast du genau richtig gehandelt und den Welpen erst mal beim Tierarzt vorgestellt. Schön, dass er gesund ist und schön, dass du ihn behalten willst!

Ist der Kleine denn schon stubenrein? Falls nicht, solltest du ihm zeigen, wo die Katzentoiletten stehen. Es sollte immer ein Klo mehr dasein, als Katzen. In deinem Fall also zwei, denn Katzen trennen ihre "Geschäfte" gerne. Sollte der Kleine mal irgendwo hinmachen, dann nimm das Häufchen und leg es ins Katzenklo. So versteht er sehr schnell, wozu das da ist.

Was das Futter angeht, brauchst du kein spezielles Welpenfutter zu geben, es genügt völlig, wenn du das normale Nassfutter etwas klein machst. Trockenfutter solltest du nur als Leckerlie für zwischendurch geben, denn es ist nicht gut für die Nieren. Hier ein interessanter Link dazu: http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trockenfutter. Frisches Wasser sollte selbstverständlich immer zur Verfügung stehen. Bitte keine Milch geben, höchstens ab und zu mal Katzenmilch. Denn Katzen vertragen keine Laktose und bekommen Durchfall von normaler Milch.

Die Katze wird anfangs nicht sehr gerne alleine sein, also nimm dir Zeit für Schmuse- und Spieleinheiten. Eine Glegenheit zum Krallenschärfen und Klettern braucht er natürlich auch (Kratzbaum).

Bitte schau dich in deiner Wohnung nach für Katzen giftigen Pflanzen um und biete ihm Katzengras an, das braucht er um seinen Magen zu reinigen.

Sollte der Kleine sich mal danebenbenehmen, was sicher vorkommen wird, kannst du ihn sanft im Nacken nehmen und ganz leicht nach unten drücken, so macht das die Katzenmutter auch.

Lass den Kleinen impfen (auch wenn er Wohungskatze beliben sollte) und vergiss später die Kastration nicht.

Ganz wichtig: bitte keine Fenster kippen, da sind schon viele Katzen jämmerlich zu Tode gekommen. Es gibt Gitter zum absichern und sichere auch einen evtl. vorhanden Balkon mit einem Katzennetz ab.

Ich hoffe, nichts wesentliches vergessen zu haben.

Meiner Meinung nach hast du die "Beste Antwort"-Auszeichnung verdient!!! Hut ab!!! PS: Das einzige, was du noch erwöhnen gekonnt hättest ist, was man machen muss, wenn sich Hund und Katze nicht miteinander verstehen. Aber sonst wirklich sSuperbeitrag, da kommt meiner in Hundert Jahren nicht ran!!! =D lg azzip

Oh vielen Dank! Ich halte seit mehr als 35 Jahren Katzen, da kommt so einiges an Erfahrung zusammen, was ich immer gerne weitergebe.

Normalerweise sollte bei einem so jungen Welpen keine Probleme mit dem Hund auftreten. Ich habe ein einem Fall, wo es doch mal Probleme gab, den Hund mit einem Handtuch abgerieben und danach die Katze mit dem gleichen Handtuch. Als die Katze dann nach Hund roch, war das Eis gebrochen.

Aber eines habe ich auch noch vergessen, das Kätzchen sollte unbedingt entwurmt werden.

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