Wie komme ich damit klar, dass mein Kater eingeschläfert werden musste?

Unser Kater ist vorgestern eingeschläfert worden und ich bin nur noch am Heulen, weil ich einfach nicht damit klar komme, dass ich ihn nie nie wiedersehen werde...?

4 Antworten

Es ist normal, das du um das Kerlchen trauerst, und es ist gut so. Weine, wenn dir danach ist, die Trauer muss gelebt werden, sonst wirst du krank. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis du an ihn denken kannst, ohne zu weinen.  Kennst du das Gedicht von der Regenbogenbrücke? Wenn nicht, dann google das mal. Es ist sehr schön, und ich finde es tröstlich, mir vorzustellen, das es meinen Tieren dort gut geht, und das sie auf mich warten, bis ich irgendwann wieder bei ihnen bin. Du hast deinem Kater einen Gefallen getan, als du ihn hast gehen lassen. Das ist der größte Liebesbeweis, den man seinem Tier machen kann: es von seinen Schmerzen zu erlösen. Du wirst ihn zwar nicht sehen können, aber er wird immer bei dir sein, solange du lebst. Eines Tages wirst du mit einem Lächeln an ihn denken können.....an seine Streiche und seine kleinen Eigenheiten. Aber das dauert seine Zeit.....ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit....du schaffst das....für deinen Kater schaffst du das....

Danke mein Problem ist es nur also icv bin 14 und versuche halt vor.meiner Familie immer stark zu wirken und nicht zu weinen und schaffe es deshalb einfach nicht mit ihnen zu reden weil ich kein Wort über den Kater verlieren kann ohne einen totalen heulkrampf zu bekommen....

Deine Familie wird das verstehen, und du musst vor ihnen auch nicht stark sein. Lass dich von ihnen trösten, wenn du weinst, sonst fühlen sie sich hilflos und machen sich unnötig Sorgen. Es macht nichts, wenn du ihnen zeigst, wie traurig du bist. Das verstehen sie besser, als wenn du schweigst und dich zurückziehst. Rede mit ihnen, das hilft euch allen.

Hallo Pauline25,


zunächst mal mein aufrichtiges Beileid!


Ich weiß wie das ist, wenn man/frau so ein geliebtes Fellchen auf die letzte Reise schicken muss, denn ich habe das auch schon paar Mal machen müssen.


Es hat bei allen Fellnasen immer sehr lange gedauert, bis ich drüber hinweg gekommen bin. Habe oft Fotos angeschaut und mich an die vielen schönen Momente erinnert, die sie mir in ihrem Leben geschenkt haben.


Es ist schwer, sich klar zu machen, dass er nun nicht mehr da ist. Viele Spuren sind geblieben (Haare, Kratzbaum, sonstige Spuren) und (hoffentlich) auch Fotos.


Allerdings lösen sich die Spuren von Tag zu Tag, von Monat zu Monat auf. Nach einiger Zeit sind nur noch die Erinnerungen an die schönen Momente da und man/frau ist dann dankbar, dass dieses liebe Fellchen sein Leben bei einem verbracht hat und einem soo schöne Momente geschenkt hat.


Denn jeder Moment ist ein Geschenk, das wir erhalten.


Du wirst sehen, dass es von Monat zu Monat besser geht und du irgendwann sicher soweit sein wirst, einer oder mehreren Fellnase/n ein neues Heim zu schenken.


Ich wünsche dir Stärke, diese Zeit zu überstehen! Vielleicht hilft dir auch die Geschichte von der Regenbogenbrücke - derzufolge wirst du deinen geliebten Kater wiedersehen, wenn du eines Tages auch zu dieser Brücke gehen musst.


Google mal danach :)


Liebe Grüße


ichausstuggi


Danke das ist echt lieb von dir....

So ist das Leben, irgendwann stirbt jeder. Auch wenn es blöd klingt, aber mit der Zeit vergeht der Schmerz. Wenn es dich sehr beschäftigt, dann rede mit Freunden, Eltern usw. darüber. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Genau ablenken aber das "Problem" NICH zu Tode schweigen! ;-)

Aber er musste einfach viel zu früh von uns gehen da er einen dicken Tumor im Hals hatte und deswegen nichts mehr essen konnte.... 

Es ist IMMER zu früh, Pauline....auch wenn sie 20 Jahre alt werden, ist es zu früh.....

Ja, auch das kommt vor. Es ist meistens zu früh, auch bei Menschen...ich weiß wovon ich rede.

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