Schäferhund anschaffen, auch wenn man zwei Katzen hat?

Wir möchten uns einen kleinen Schäferhund zulegen doch wir haben schon zwei alte Katzen geht das?

8 Antworten

Man kann Glück haben mit der Vergesellschaftung , aber ich würde mir die Option offen halten, den Welpen zurückgeben zu können, wenn die Katzen absolut nicht mit ihm klar kommen . Schließlich waren sie zuerst hier. Der Welpe muss auf jeden Fall lernen: Ich bin rangniedriger als die Katzen. Sie sind älter. Sie sind länger hier und haben die älteren Rechte. Du kannst viel dazu beitragen, in dem du die Katzen immer als erste begrüßt, ihnen als erste zu fressen gibst etc

Ich bin mir ganz sicher, dass das geht. Wenn ihr den Hund habt, dann probiert erst einmal, ob die Katzen sich mit dem Hund vertragen und umgedreht. Wenn ja, dann ist alles o.k. Wenn nicht, dann gib dem Hund zu verstehen, dass du/ ihr ihn magst/ mögt aber er nicht die Katzen ärgern darf oder und, du/ ihr zeigt ihm, dass er nicht überall hin darf. Z.B nicht an die Lieblingsorte der Katze (ich weiß ja nicht, wo und wie ihr wohnt, deswegen die beiden Wege). Den Katzen musst du auch irgendwie klar machen, dass sie mit dem Hund nicht alles machen dürfen. (Falls sie ihn angreifen). Aber am besten ist es, wenn ihr sie erstmal zusammenlasst, aber immer, wenn einer dabei ist und wenn der Hund oder die Katzen etwas unerlaubtes machen "nein" oder so was sagt, dass sie verstehen, dass das halt nicht korrekt ist.

Aber ihr könnt euch natürlich einen Hund zulegen, auch wenn ihr Katzen habt. Ich weiß ja nicht, ob du ein Kind oder ein Erwachsener bist, aber ich würde es machen, wenn halt mal eine längere Zeit keine Schule/ Arbeit ist, damit du sie beobachten kannst.

Hoffe ich konnte helfen, Flame

Wir hatten eine 13-jährige Katze als wir unsere Schäferhündin dazu geholt haben. Die kannte auch Hunde eigentlich schon, hat aber SEHR extrem reagiert, die hat sich ins Obergeschoss verkrochen und ist ca ein halbes Jahr GARNICHT mehr runter gekommen. Nichtmal fürs Essen oder fürs Katzenklo, mussten wir ihr alles nach oben stellen. Obwohl sie eigentlich sehr selbstbewusst ist.

Wichtig ist halt dass ihr die Katzen zu nichts zwingt sondern ihnen die Zeit und Möglichkeit gebt, den Hund kennenzulernen wenn SIE wollen. Und sie sollten genug Rückzugsmöglichkeiten bekommen, Plätze wo der Hund nicht hinkommt (bei uns waren es die obere 2 Etagen) und der Hund darf NIE die Möglichkeit bekommen, die Katze zu jagen. Wir haben es dann anfangs auch ein bisschen zugelassen, dass die Katze dem Hund eins auf die Nase gibt wenn der zu nah gekommen ist, und sie hat dann auch schnell verstanden, dass die Katze keinen Kontakt möchte. Nur heute , die Schäferhündin ist jetzt ca 15 Monate, bildet sie sich manchmal doch ein, dass die Katze was mit ihr zu tun haben möchte und versucht dann mal schnuppern zu gehen oder zu spielen..und bekommt iiiimmer wieder eins auf die Nase, also versteht es irgendwie nicht :D Naja, aber mittlerweile ist es schon so, dass wir alle zusammen auf einer Couch liegen können. Lieben müssen die sich auch nicht, hauptsache sie akzeptieren sich.

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