Katze nervt nachts, sie jault laut und hört nicht auf

Hallo,

ich bin mit meinem Latain am Ende. Seit einem halben Jahr habe ich keine Nacht mehr durch geschlafen.

Meine Katze steht im Flur und jault herzzerreißend (ohne Grund). Echt laut. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll... Ich stehe auf und sie bekommt frisches Futter obwohl sie noch viel hat. Ich lass sie auch raus in den Garten, was sie aber auch nicht will. Streicheln und schmusen will sie auch nicht. Was kann ich noch machen?

Fressen will sie viel ca 450gr Nassfutter mit Wasser gemischt Sie trinkt auch viel also muss sie wirklich nicht hungern. Sie spielt nicht viel.. Hab ihr schon häufig Spielzeug mitgebracht (Mäuse usw). Sie ist jetzt 17 Jahre Alt und auch so lange bei mir.

Ich möchte Sie nicht weggeben oder so.. Kann mir einer Tipps geben?

7 Antworten

Um rauszukriegen, ob deine Katze nicht doch Schmerzen hat, kann der Tierarzt vlt mal ein paar Tage lang zu diagnostischen Zwecken Metacam geben. Ist dann Ruhe, weisst du, dass sie Schmerzen hatte. Schreit sie weiter - tja, dann hatte sie keine und du bist immer noch nicht weiter. Sterbenskrank wird sie bei dem Appetit ja nicht gerade sein. Manche Katzen werden im Alter ein bißchen "wunderlich", wie einige Menschen ja auch. Fragt sich nur, wie man am besten damit umgeht. Ich könnte meine Katze auch nicht fortgeben, schon gar nicht in dem Alter und wenn sie schon so lange bei mir ist. Aber du brauchst dringend eine Entlastung! Ich glaube, wenn ich wüsste, dass ihr nichts wehtut, würde ich mich nachts gar nicht gross um sie kümmern, schon gar nicht zu fressen geben oder so. Sonst verselbstständigt sich das vlt, weil sie halt darauf wartet, dass du dich um sie kümmerst. Und helfen kannst du ihr ja anscheinend auch irgendwie nicht. Also, Ohropax rein und einfach erstmal durchschlafen! Ich weiss nicht, was du von Bachblüten oder Homöopathie hältst? Für die Katze, meine ich (für dich meinetwegen auch ;) ) Wäre ja vlt mal einen Versuch wert... Kann mir schon vorstellen, dass die Situation echt belastend ist und auf Dauer tüchtig an den Nerven zehrt!

Danke für die Tips. Ich werde es mal mit Bachblüten ausprobieren.

Naja die Katze ist schon über 17 Jahre alt, ich kann mir vorstellen das sie evtl schon an Demenz leidet? Und evlt auch die Nieren nicht mehr okay sind, vor allem wenn sie soviel trinkt, würde aufjeden Fall mal zum Tierarzt mit ihr und die Nieren checken lassen und evtl mal schauen ob sie an Diabetes leidet. Was fütterst du denn für ein Futter??? Mir kommen 450 g viel vor, zum Vergleich meine bekommen jeden Tag um die 250g mit Leckereien dazwischen. Und ältere Katzen können meist nicht mehr soviel aufeinmal futtern, so das man wie bei Kitten hingehen muss und öfter kleine Portionen geben muss. Würde mal das Futter überdenken, ob das so vorteilhaft für deine Katze ist, es sollte mind 60% Fleisch drin haben, kein Getreide und kein Zucker.

Aber bitte geh vorher zum Tierarzt, aufgrund des hohen Alters und den Problemen die sich eingestellt haben, denke ich das sie Nierenkrank ist! Dann brauchst du Nierenfutter oder angepasstes BARF-Futter.

Sorry, wieso taucht das Wort Tierarzt in deiner Frage nirgends auf? Und wieso gehst du selbst bei Verweisen von 2 Antwortenden auf den Arzt in keinster Weise darauf ein? Abgesehen vom schlechten Hören, das er (irgendwann mal?) feststellte.

Stichwort Tierarzt: Hat er deine Katze, wann auch immer du da warst, denn überhaupt eingehend untersucht [großes Blutbild, Urin- und Kotprobe, Ultraschall, Zahnuntersuchung inkl. Gebiss-Röntgenaufnahme (um FORL auszuschließen), Palpieren usw.]? Denn nicht nur ihr Miauen müsste Anlass für den Arztbesuch sein, sondern auch, dass sie Unmengen von Flüssigkeit zu sich nimmt! Begründung: Sehr häufig ist das ein Hinweis auf CNI (chronische Niereninsuffizienz). So benötigt eine Katze, die an CNI erkrankt ist, im Schnitt 80 ml Flüssigkeit je Kilogramm Körpergewicht (d. h. 20 ml mehr als ein gesundes Tier), da ihre Nieren die Fähigkeit verlieren, genügend Flüssigkeit im Körper zu behalten. Häufiges Harnlassen ist die Folge; weshalb trotz großer Flüssigkeitsaufnahmen hochgradige Austrocknungen indiziert sind. - Ausgeprägtes Trinkverhalten ist, zumindest bei einer nierengesunden Katze, höchst unwahrscheinlich. Ohnehin ist sie es als ehemaliger Wüstenbewohner gewohnt, den Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung abzudecken und kennt kaum Durstgefühl.

Auch könnten eine Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes dahinter stecken, da beide mit Heißhunger einhergehen - zumal 450 g eine Menge sind …!

Fazit: Mit schlechtem Hören als Diagnose würde ich mich bei solchen Symptomen nie zufrieden geben und mir zumindest eine zweite Meinung einholen - am besten in einer Tierklinik; die haben dort mehr Möglichkeiten.

Alles Gute für deine Katze!

Für den Fall jedoch, dass das Verhalten trotz „Abarbeitung“ obiger Punkte weiter anhält und erziehungstechnisch alle Stricke reißen, möchte ich dich dazu ermutigen, eine Tierpsychologin aufzusuchen. Sie hat einen ganz anderen Blick für die Situation und hinterfragt Dinge, die dir vielleicht gar nicht erwähnenswert vorkommen. Auf jeden Fall wird sie die Ursache und eine Lösung finden.

Wie ich schon gesagt habe hat der Tierarzt nur festgestellt, das sie schlechter hören und sehen kann. Ist aber in dem Alter normal. Zähne, Blut, Nieren usw sind in Ordnung. 450gr sind es nicht unbedingt hab mich da wohl nicht genau ausgedrückt. Sie frisst das Futter nur wenn es frisch ist. Wenn es etwas angetrocknet ist geht sie da nicht mehr bei. Sie geht auch nicht übermässig oft zum Urinieren.. ca 2 mal am Tag und einmal zum Koten.

Hat er sie denn untersucht, nachdem das Miauen anfing? Ansonsten wie gesagt: Tierpsychologin.

Ja er hat sie untersucht, nach dem maunzen. Ich War Anfang des Monats zum durchchecken. Er hat nichts entdeckt.

Weitere Katzenfragen zu "Verhaltensweisen"