Wie baue ich Kontakt zu scheuer, wilder Jungkatze auf?

ich sah seit einigen Tagen bei uns eine Jungkatze herumstreunen. Seit Montag stell ich ihr Futter und Katzenmilch hin, die sie auch brav austrinkt. Nur leider bleibt sie nicht sitzen, wenn ich näher komm bzw kommt nicht her. Sie ist aber auch nicht so scheu, dass sie wegrennt sobald ich in der nähe bin. Neugierde is bei ihr da. das einzige problem: sie verschwindet jetzt ab un zu, dh ch hab jetzt noch weniger chance das Vertrauen zu mir aufzubauen... Sie muss aber in die Wärme, da sie jung und klein ist... ich brauch eine Lösung wie ich sie, ohne gewalt, dazu bringen kann, sich von mir einfangen zu lassen... Ich hab jetzt überlegt mit Baldrian tropfen, aber das ist ja fürs beruhigen.. Schlaftabletten für Erwachsene, nehm ich an, verträgt sie nicht.

Habt ihr Ideen?

lg laser

6 Antworten

Tipp: katzen deuten direkten Blickkontakt nicht als freundlich, sondern eher dass du ihr Feind bist. Also starr sie nicht direkt an, sie wird erst später lernen dieses 'fehlverhalten' (also dass du sie direkt ansiehst) als nett zu deuten :D 

Hallo,

bist Du Dir sicher, dass sie wildend ist? Katzen sind Fremden gegenüber schließlich häufig scheu, vor allem, wenn sie noch jung sind.

Um das Vertrauen einer Katze zu gewinnen, darfst Du Dich nicht aufdrängen. Das mögen sie gar nicht. Du musst warten, bis sie freiwillig kommt. Wegen der Temperaturen musst Du Dir da auch nicht allzu viele Sorgen machen; Hauskatzen sind ihren wilden Verwandten, den Waldkatzen, noch ziemlich ähnlich. Sie vertragen Kälte also relativ gut. Manche bekommen im Winter sogar Junge.

Ansonsten solltest Du ihr auf keinen Fall in die Augen schauen. Das deuten Katzen als Drohung. Sollte sie Dir in die Augen schauen, dann blinzle ganz deutlich und langsam. Das signalisiert ihr, dass Du keinen Streit mit ihr anfangen möchtest. Sei auch nicht laut oder bewege Dich hektisch, das mögen Katzen auch nicht. Lieber ganz entspannt und langsam, dann kommen sie nicht so schnell auf die Idee, dass Du sie angreifen möchtest. Es gilt auch, dass Du ihre Körpersprache richtig deutest: Dass sie weglaufen, bedeutet nicht immer, dass sie Angst haben. Haben sie dabei ihren Schwanz erhoben, Fell nicht buschig, Schwanzspitze manchmal leicht angewinkelt, bedeutet das, dass Du ihr folgen sollst. Sei auch nicht böse, falls sie vielleicht mal einen toten Vogel oder eine tote Maus bringt; das ist dann als Geschenk für Dich gemeint.

In Ruhe lassen solltest Du sie allerdings, wenn sie Dir mit buschigem und/oder wedelndem Schwanz entgegenkommt, sie die Ohren zurückgelegt hat, sie einen Buckel macht oder sie faucht. Das bedeutet, dass sie sich gestört fühlt oder vielleicht sogar Angst hat.

Ja sie hatte schon insgesamt zwei Katzen u die jetzige is Grad mal 5 Monate ca. 

Haben wir alle überlegt. 

Wenn Du es schaffst, sie zu fangen, könntest Du sie ja zum Tierarzt bringen... die meisten nehmen nichts, wenn Du ihnen sagst, dass es nicht Dein Tier ist. Der Arzt kann sie dann untersuchen und überprüfen, ob sie ggf. einen Chip hat. Vielleicht gehört sie ja doch irgendwo hin. Es gibt auch Katzen, die zwar ein Zuhause haben, aber trotzdem manchmal tagelang draußen sind...

Sie kennt nicht einmal das Geräusch von leckerlis.. Sie reagiert auf garkein Geräusch... 

Ist sie vielleicht schwerhörig?

Wenn die Katze wirklich niemandem gehört, brauchst Du nur eins: Geduld, und davon sehr viel.

Sprich immer mit der Katze, erzählt ihr die Nachrichten, die Wetterkarte, das Wort zum Sonntag, immer leise, mach keine hektischen Bewegungen. Wirf ihr ab und an mal ein einzelnen Leckerli hin, verbinde das immer mit einem bestimmten Wort,und gib es ihr dann. Katzen sind äußerst intelligent, und sie wird nach enigen wenigen Tagen wissen, daß sie bei diese Wort etwas ganz besonder Gutes bekommen.

Vielleicht bastelst Du ihr ein Stöckchen mit einem Tau und einer Feder dran, um ihre Neugier zu wecken,aber zuerst ist Ruhe und  Zurückhaltungdie erste Bürgerprlicht.

Dann kannst Du Dich mit dem Tierheim oder dem Katzenschutzverein in Deiner Nachbarschaft in Verbindung setzen. Ich bezweifle, daß Du eine verwilderte Jungkatze so einfach auf den Arm nehmen kannst, die hat plötzlich 10 Arme und Beine und kratzt wie ein Tiger. Leih Dir eine Katzenfalle aus, da mußt Du vielleicht ein paar Euro als Pfand hinterlegen, vielleicht hilft man Dir aber auch, die Kleine einzufangen, damit sie zum Tierarzt kann.

Ja, und dann mußt Du natürlich überlegen, was mit der Maus passieren soll.Willst Du sie behalten? Soll sie nachher wieder nach draußen, wenn sie sich bei Dir eingewöhnt hat und kastriert und geimpft ist? Wenn Die jetzt bgeinnst, sie zu füttern, ist die rechgtlichtlich, wenn sie keinen Besitzer hat, Deine Katze, mit allen Rechten und Pflichten. Meine letzte verwilderte Katze hat 10 Jahre gebraucht, um sich anfassen zu lassen, da wäre von vorneherein eine 2, gleichaltrige Zahme die iedeale Lösung. Bitte pberleg Dir alles noch einmal sher gut, aber das das Kleine nicht im Stich, und wenn Du nur den Tierschutz anrufst, und um Hilfe bittest, die wird man Dir sicher nicht versagen. Falls doch, laß es mich wissen, und ich nenne Dir eine andere Anlaufstelle. Ich halte Dir die Daumen, Futter und Wasser am sten immer zur gleichen Zeit an den gleichen Ort stellen, Katzen nehmen es da sehr genau. LG

Hatte Deine Oma schon Katzen? Die Kiez muß ja einige Wochen drinnenbleiben, damit sie sich an die neue Umgebung gewöhnt. Hast Du Dir alles git überlegt, und Oma auch?

Also, sobald ich weiß ob sie Männchen oder Weibchen is, u geimpft entwurmt etc. Kann sie die nächsten Wochen bei meiner Oma Leben, da sie eine junge Katze hat u sehr verspielt is. U da werd ich tagsüber mich mit ihr beschäftigen. 

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