Unser Kater findet oft nicht zurück. Was kann ich tun?

Hallo ihr lieben, Wir haben ein Problem. Wir haben jetzt seit mehren Monaten einen Kater, er ist 4 Jahre und kastriert. Von der Vorbesitzerin her ist er schon Freigänger und kennt das gut.

Jetzt ist es so, dass wir ihn zur Eingewöhnungszeit 3 Wochen in der Wohnung gelassen haben. Das hat gut geklappt. Da wir verkehrsberuhigt wohnen, wollten wir ihn natürlich raus lassen. Wir hatten das Gefühl er fühlt sich sehr wohl bei uns und es klappt auch immer gut. Wir wohnen im Erdgeschoss und er kommt dann immer von allein nach hause. Alles wunderbar.

Bis er dann plötzlich nicht mehr kommt, 2-3 Nächte warten wir dann. Da er bei der Vorbesitzerin auch öfters über Nacht draußen war. Wenn wir ihn dann suchen, finden wir ihn immer am Ende der Straße. Er sieht uns dann und freut sich und kommt ohne Käfig und alles mit uns nach Hause.

Mir ist es so, als wenn er den Weg nicht findet.

Er war auch schon im Winter weg und mal 9 Nächte. Er hat in der Zeit kein Futter, ist abgemagert, voller Zecken und unterkühlt.

Das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Wenn wir ihn an die Wohnung gewöhnen wollen, geht er total durch die Hölle. Er zerkratzt und die Türen und nutzt jede Chance, um abzubauen, aber wir wissen nicht, was wir für ihn tun können.

Habt ihr eine Idee und hatte eure Katze das auch schon? Danke schon mal

3 Antworten

Jeder hier rät, eine Katze am neuen Ort mindestens 4-6 Wochen im Haus zu lassen. Bei Dir waren es mal ganze 3 Wochen und ich denke mal, dass das zu kurz war.

Katzen orientieren sich nicht wie Hunde an Gerüchen, sondern mehr an Geräuschen und ich denke, dass die Zeit des Eingewöhnens einfach zu kurz war.

Versuche Deinen Kater jetzt einfach mal öfter und länger im Haus zu behalten und evtl. geht es dann besser.

Also erstens, solltest du ihn eher 3 Monate drin lassen um sich anzugewöhnen. Je älter desto länger. Er muss sich erst vom alten Revier lösen und das neue akzeptieren. Meine 14 jährige Katze hat auch noch nach 12 Monaten gelegentlich Mühe. Das es ihm bei dir gefällt, scheint eher an seiner Anpassungsfähigeit und eurem können zu liegen, denn an seiner Akzeptanz des neuen Heimes.

Zweitens ist es für Freigänger, vor allem männlichen normal länger weg zu bleiben. Die haben einfach keine Lust heim zu kommen. Ev gefällt es ihm besser anderswo, dich kennt er kaum....

Wie weiter: Du könntest ihn nun 3 Monate einsperren um eine bessere Bindung herzustellen, aber das ist grausam und pervers wo er schon draussen war.

Bleibt dir nur, ihn durch ein schönes zuhause und Erziehung zb morgens abends Füttern und mit der Futterkiste rasseln, zu binden.

Beim nächsten Mal behalte ihn 3 Monate drin.

Füttere morgens und Abends mit Nassfutter und rufe ihn zu fressen. 1. lernst du ihn, dass er kommt auf zurufen. 2. lernt er dass er morgens und abends erscheinen muss, wenn er fressen will. 3. Du machst eine Verbindung mit ihm DU=gute Gefühle, fressen, reden, streicheln. Er wird automatisch der Person die ihn füttert und kontrolliert schmeicheln (und sie kontrollieren wollen)=Bindung an Mensch.

Wieso Nassfutter. 1) ist gesünder. 2) viele füttern mit Trockenfutter aus bequemlichkeit. 3Du gewöhnst ihn an das gute frische Nassfutter, dass es vor allem bei dir zu bestimmten Zeiten gibt (morgens, abends).

Versuche es trotzdem mit dem Füttern morgens und abends, bestich ihn mit dem besten Futter der Welt, bist du sicher bist, dass er verstanden hat, dass du dich richtig um ihn kümmerst.

Wenn er austickt weil er raus will längt ihn ab und Spielt mit ihm. Das hat mit meinem Kater geklappt, aber ich muss dazu sagen das er damals 12 Wochen alt war und er ausgesetzt wurde. Also war es nicht so besonders schwer. Ihn daran zu gewöhnen und er kann auch auf dem Balkon.

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