Macht es Sinn, sich beim Umzug wegen den Katzen einzuschränken?

Ich will Zuhause ausziehen, da meine Mutter jetzt in eine kleinere Wohnung zieht, diese für 4 Personen einfach zu klein ist und auch nicht im Erdgeschoss liegt, so dass unsere Freigänger Katzen nicht mit können.

Ich suche jetzt eine 2-3 Zimmer Wohnung im Erdgeschoss dass ich die beiden mitnehmen kann.

Meine Frage ist aber, ob das überhaupt einen Sinn macht. Mein Kater ist mir vor 10 Jahren zugelaufen, er kam schon aus dem Ort und ist eigentlich schon sein ganzes Leben hier. Ich weiß nicht, ob er sich jetzt an ein fremdes Territorium wirklich gewöhnen könnte oder versuchen würde wegzulaufen. Die Katze ist viel jünger und auch lieber im Haus, dennoch genießt sie es draußen zu sein. Bei ihr wäre ein Umzug definitiv unkomplizierter.

Meine Frage ist jetzt, ob ich mir eine Erdgeschosswohnung suchen soll, die einerseits seltener und teurer sind, andererseits für mich selbst auch schöner, oder ob ich die Katzen in ihrer gewohnten Umgebung lassen soll, bei unseren Nachbarn die selbst einen Kater haben, Freunde von uns sind etc. Eine Trennung von den Katzen wäre für mich selbst sehr schwer, aber ich würde es in Kauf nehmen.

Sie zu reinen Hauskatzen ungewöhnen kommt für mich auf keinen Fall in Frage.

6 Antworten

Wenn man mit Katze umzieht, dann muß die Katze ganz lange an die neue Wohnung gewöhnt werden. Dann bleiben sie in der Regel auch da und kommen auch dahin wieder zurück.

Wenn die Katzen zu früh raus gelassen werden, dann kann es vorkommen, das sie zum alten Wohnort zurücklaufen. Manche Katzen machen da sogar riesige Wanderungen.

Du mußt entscheiden was für deine Katzen am besten ist. Umgewöhnen kann man immer ist halt arbeitsintensiv. Eine Erdgeschoßwohnung brauchts nicht unbedingt - auch eine Etagenwohnung ist bei Gewöhnung möglich.

Entweder kommen die Katzen dann übers Treppenhaus in die Wohnung oder aber über eine außen angebrachte Hühnerleiter.

Die Überlegung mit der Hühnerleiter ist mir auch schon gekommen. Es wird aber eine Mietwohnung und deswegen muss auch noch ein Vermieter gefunden werden für den sowas oder auch eine Katzenklappe keine Umstände wären.

Kleiner Tipp wegen Katzenklappe. Wenn der Vermieter Angst um seine kostbare Tür hat: Tür des Vermieters aushängen, billiges Modell kaufen, Katzenklappe einbauen.
Beim Auszug die alte Tür wieder einhängen.

Danke für den Tipp!

Hi, vielleicht hast du ja auch Glück, und findest eine passende Wohnung im ersten Stock. 

Bei mir z.B. habe ich einen Balkon zum Hof raus, und die Begrenzungsmauer vom Hof führt direkt zu meiner Balkonmauer. Am ende der Hofmauer geht es dann hoch zu den angrenzenden Kleingärten. Eine Katze könnte hier locker von Mauer zu Mauer springen und so rein und raus. 

Vielleicht findest du ja so ähnliche Verhältnisse, und kannst deinen Miezen auch im ersten Stock Auslauf bieten ;) 

das kommt mir alles sehr bekannt vor, denn wir haben das schon ein Paar mal mit gemacht. Wir haben sie am Anfang immer nur in der Wohnung gelassen, bis sie sich eingewöhnt haben. Und dann kam erst der Freigang. Es ist ja alles neu für die Katzen und würde sie überfordern. Wenn man sie gleich raus lässt , wissen sie ja gar nicht so richtig wo sie hin sollen und versuchen natürlich ihre alte Umgebung zu finden, weil die Bezugspunkte einfach fehlen. Da soll es bereits Fälle gegeben haben wo sie Tagelang unterwegs waren und auch große Strecken dabei zurück gelegt haben sollen. Versuche dich doch einfach mal in die Tiere hinein zu versetzen. Neue Wohnung ist schon schwer genug, denn Katzen hassen nichts mehr als Veränderungen, doch es sind die alten Möbel vorhanden, so das sie Bezugspunkte finden. Tagsüber verstecken sie sich dann oft, und gehen Nachts auf Erkundung. Das ist aber normal. Ich würde sagen so nach drei bis vier Wochen ist es dann überstanden und sie können die ersten Schritte aus der Wohnung machen. Es besteht aber auch die Möglichkeit das sie in diesen Zeitraum unsauber sind. Das ist ihre Art zu protestieren , doch das gibt sich mit der Eingewöhnung.

Solange der Kater einen ruhigen Lebensabend genießen kann ist mir alles recht. Er ist sehr eigen mit seinem Revier hier. ungewöhnen kann ich ihn aber wahrscheinlich schon. Es wäre nur sehr tragisch wenn er nach seinen 12 Jahren hier im Ort sich woanders plötzlich nicht mehr einfinden kann und er womöglich doch noch wegläuft o.ä.

Also der Kater.
Entgegen weit verbreiteter Ansicht hängen Katzen nicht nur am Territorium, sondern auch an ihren Bezugspersonen.
In Verhältnissen, wo sie vom Menschen nicht mehr zu erwarten haben als eine Schale Milch und einen Tritt - warum sollten sie da am Menschen hängen.

Wenn dein Kater also ein inniges Verhältnis zu dir hat, wird er mehr Wert auf deine Gesellschaft, als auf sein altes Territorium legen. Es könnte natürlich sein, daß er in der neuen Umgebung erst mal wieder seinen Platz erkämpfen muß.
Wie schon geschrieben, erst mal 3 - 4 Wochen drin lassen und dann die neue Umgebung erkunden lassen. Weglaufen würde er nach der Zeit eher nicht oder ist es sehr nah zum ehemaligen Wohnort?

Die Lösung mit dem Nachbarn wäre auch zu überdenken. Würden die ihn denn genauso liebhaben wie du? oder wäre das nur ein Gefallen, den sie dir täten? Und wie versteht sich dein Kater mit dem Nachbarskater?

Ach ich sehe grade - warum würdest du dich denn auch von der Katze trennen wollen? Ich habe es so verstanden, daß der Umzug für sie eher unproblematisch wäre?

Also mein Kater ist ein riesen Brummi, der hätte bestimmt keine Probleme sich ein neues Territorium zu erkämpfen. Zu Nachbarskater 1 hat er kaum Bekanntschaften, die Leute würden ihn aber rund um die Uhr kuscheln. Nachbarskater 2 ist sein bester Freund, jedoch haben die Leute selbst nicht das große Bedürfnis eine enge Beziehung zu den Tieren zu haben. dass er eine enge Bindung zu mir hat ist nicht zu verbergen. Als er zu uns kam war er misshandelt, bissig und scheu. Inzwischen schläft er "long line" auf meinem schoß, streckt alle viere von sich und schnarcht. Er vertraut mir blind. Ich würde es schrecklich finden mich von ihm zu trennen aber eher in Kauf nehmen dass er von da an sein Bettchen im gleichen Territorium, nur im anderen Haus hat, als ihm der Tortur des Einsperrens in einer Dachgeschosswohnung auszusetzen, falls ich nichts geeigneteres finde. erdgeschosswohnungen sind hier ebenso teuer wie selten.

So wie du es beschreibst, wäre es für den Kater schlimmer, dich zu verlieren, als sich woanders einzugewöhnen.

(Dach~)wohung wäre keine Alternative für die beiden, da stimme ich dir zu. Das gäbe in kürzester Zeit Verhaltensprobleme wie Unsauberkeit.

Ich sehe schon... Es ist unumgänglich eine passende Wohnung für die zwei und mich zu finden. Vielen Dank.

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Wohnungssuche und einen pannenfreien Umzug :-)))

Dankeschön :-) Ich sehe allerdings schon die grünen Glubsch - Augen vor mir wenn er 4-5 Wochen vor der Türe sitzt und nicht versteht warum er nicht raus darf. :-D

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