Katze von Kollegin übernehmen oder nicht?

Kollegin ist allergisch. Ich habe angeboten, wenn sie keinen findet die Katze zu nehmen. Er ist stubenrein, geimpft, gechipt, 6 Jahre alt. Sie hat ihn von klein auf und möchte ihn ungerne ins Tierheim bringen. Er ist eher kein Typ der Nähe braucht. Sie ist des Öfteren (Urlaub) weg dann passt ab und an ihre Mutter auf ihn auf manchmal aber selten ist er ein Wochenende alleine.

Wie macht ihr das mit den Katzen und dem Beruf oder dem Urlaub?

Ich werde im August für zwei Wochen weg sein. Sollte ich ihn nehmen, dann hätte ich eine Katzenbetreuung, die alle zwei Tage nach ihn schaut, das Klo sauber macht und füttert. Homesitting. Oder sagt ihr eher ich sollte es sein lassen?

Vielen Dank 😊

3 Antworten

Das klingt sehr danach, dass die "Allergie" deiner Kollegin eher dem Wunsch entspringt, öfter zu verreisen, ohne die Mutter um etwas bitten zu müssen... Und was heißt, der Kater ist am Wochenende alleine? Er wird dann hoffentlich regelmäßig gefüttert?

Auf jeden Fall ist es für den Kater keine schlechte Option, da wegzukommen. 

Hast du das Katzentier denn schon mal von Angesicht zu Angesicht gesehen? Wie hat er auf dich reagiert? Magst du ihn und er dich? Bist du bereit, die Verantwortung für den Kater zu übernehmen, mit allem was dazugehört - Urlaubsvertretung, Tierarztkosten etc?

Wenn ja - dann nimm ihn ruhig zu dir. Deine Betreuungskonstruktion dürfte sehr gut funktionieren, wenn die Betreuungsperson TÄGLICH kommt. Alle 2 Tage reicht nicht. Katzen teilen sich ihr Futter nicht ein. Er würde alles auf einmal fressen und dann Hunger schieben. Das ist schädlich für das gesamte Stoffwechselsystem.

Ich bin seit vielen Jahren beruflich viel unterwegs und habe trotzdem Katzen. Die werden in meiner Abwesenheit von anderen Menschen versorgt. Jeden Tag 2 mal. Das ist immer etlicher Organisationsaufwand, aber gelitten haben die Viecher bisher nicht.

Katzen sind von Natur aus eher standortgebunden als auf Menschen fixiert. Sie haben ein Revier, aus dem sie keinesfalls weg wollen. Der temporäre Verzicht auf die Gesellschaft bestimmter Menschen fällt ihnen wesentlich leichter. Aber wenn sie viel allein ist, sollte die Katze entweder raus können oder einen Artgenossen um sich haben.

Es gibt übrigens Selbsthilfevereine, deren Mitglieder gegenseitig die Katzen betreuen. Oder entsprechende Nachbarschaftsgemeinschaften.

www.katzenfreunde.de


die hat ihn 6 jahre und wird jetzt erst allergisch ??

wenn das stimmt, dann sollte  sie sich moeglicherweise bei einem heilpraktiker  entgiften lassen

Sie hat reagiert schon länger nicht erst seit gestern. Erst war es auszuhalten dieses Jahr nicht mehr. Sie wollte es erst nicht wahr haben bis jetzt nichts mehr. Sie hat einen Allergietest gemacht und ist allergisch auf Tierhaare 

jepps, das hoert sich nach vergiftung/ verschlackung bei ihr an. also, literatur besorgen oder gang zum naturarzt / heilpraktiker.

wenn sie nur den ausloeser (also die katze) entfernt wird ihr das problem nur spaeter wieder auf den leib ruecken

Alle 2 Tage kommt jemand? Geht gar nicht. Da soll die Kollegin die 2.Wochen noch mal die Zähne zusammenbeißen, schließlich hilfst du ihr ja.

Genau irgendwie werden wir das schon hinbekommen 😊

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