Katzen nur im Haus - ist das Tierquälerei?

Es gibt ja Hauskatzen, aber ist es trotzdem irgendwie Tierquälerei oder können die das ab denn ganzen Tag in der Wohnung ?

13 Antworten

Hatten schon mehrere Katzen, aber immer schon Katzenklappe an der Tür. Wenn es irgend wie geht, würde ich so eine empfehlen, da Katzen (insbes. unsere "Männer") durchaus umtriebig waren, und Freundinnen besuchen mussten (wer weiss, was die sonst so treiben ;-)

Obwohl wir einen grossen Garten haben, waren sie manchmal auch 2-3 Tage weg (also das mit den 20 qKm (-> tryanswer) kann durchaus zutreffen.

Wenn's nicht geht, sollte genug Platz da sein (wo die Grenze liegt, kann ich nicht sagen, oben erwähnte 60qm scheinen mir aber ein bisschen wenig, und wie Hunde an der Leine Gassi gehen mögen sie ja i.A. gar nicht.

da Katzen (insbes. unsere "Männer") durchaus umtriebig waren, und Freundinnen besuchen mussten (wer weiss, was die sonst so treiben ;-)

Oo ,. du hast deine Kater/Katzen UNKASTRIERT nach Draussen gelassen ????? ich hoffe doch nicht ?!

Er war kastriert - das hat ihn aber nicht davon abgehalten...

Wenn sie min. 60 m² zur Verfügung haben, ihnen davon kein Raum verwehrt ist und sie min. einen Artgenossen, ausreichend hohe Sitzplätze und Verstecke haben, geht das.
Einzelhaltung ist bei Wohnungshaltung halt nicht angesagt. Das führt zu verhaltensgestörter und/oder depressiver Katze.

Solange die Betonung auf Hauskatzen(!) liegt, ist das zu vertreten.

Wohnungseinzelhaltung hingegen wäre ein NoGo! Nur allzu oft mündet sie leider irgendwann in Verhaltensstörungen (Tapetekratzen, übermäßige Fellpflege mit kahl geleckten Stellen oder gar Urinieren in der Wohnung usw.) - alles rein kummerbedingt! Eine Zweitkatze, die ihr das Leben versüßt (gleiches Alter, Temperament + Geschlecht ==> wegen der Spielsprache), ist für diesen Fall ein Muss! Nicht raus zu dürfen und einsam in der Wohnung auszuharren, ist schlichtweg grausam. Ein Mensch kann da gar nicht genug entgegenwirken, zeitlich am wenigsten - selbst die spannendste Umgebung und das interessanteste Spielzeug ersetzen keinen Artgenossen! Die Anwesenheit der anderen Katze ist eine Bereicherung, die nicht unterschätzt werden sollte. Dass es womöglich eine zeitlang gut geht, bleibt aussagelos: Manchmal bedarf es einfach Zeit, ehe Missstände unerträglich werden. Außerdem: Nur allzu oft werden Wohnungseinzelkatzen Attribute wie zufrieden oder ruhig zugeschrieben - ohne zu sehen, dass sie schlichtweg resigniert haben …!

Babykatzen müssen obendrein sozialisiert werden, soll heißen: Selbst, wenn irgendwann Freigang gewährt werden könnte, dürfte man sie nur im Doppelpack halten. Apropos: Was verstehst du unter einem ganzen Tag? Babykatzen müssen immerhin 5-6-mal gefüttert werden, weshalb ein ganzer Tag ungünstig wäre. Bei adulten Tieren reichen 3-4 Portionen (auf keinen Fall weniger ==> sonst Fettlebergefahr).

Ich hoffe, das reicht soweit an Informationen.

Weitere Katzenfragen zu "Katzenhaltung"