Angst das mein Kater das Wochenende nicht überlebt

Mein Katerchen ist fast 23 Jahre alt.(eigentlich gehören die beiden meinem Mann, aber Katerchen und ich sind ein Team) Ein stolzes Alter. Wir wissen, dass er seit langem eine Chronische magenschleimhautentzündung hat. Bei ihm wurde nun Diabetis und eine mittlere Niereninsuffiziens fest gestellt. Zudem kommt, dasss er auch durch das Alter schon sehr dünn war. Gestern Abend bin ich nach Hause gekommen, und mein Kater sah noch dünner aus und ich hatte das Gefühl, dass er schwächer auf den Hinterbeinen ist.Jeden einzelnen Knochen spürt man. Aber er hat keine Schmerzen.Er hat nicht viel gefressen, nur wenn ich daneben saß und ihm gut zugeredet habe. Dann hat er ein bisschen was genommen. Heute morgen habe ich ihn beobachtet und geshen, dass er trinkt. Dann ist mir noch aufgefallen, dass er stinkt. Das hatte er schon einmal und ihm mussten fast alle Zähne gezogen werden. Also kann es kein Zahnstein sein.

Er guckt mich immer an, läuft mir hinterher und schnurrt. Natürlich gehe ich mit ihm zum Arzt, aber bis heute Nachmittag, ist es noch hin.

Ich habe das Gefühl, dass sein Körper schlapp macht, aber er noch nicht bereit ist zu gehen. Das hört sich vielleicht doof an, aber sobald mit Katerchen etwas ist, hab ich es im Gefühl.

Ich war auch schon beim Arzt und es ist alles bekannt.

Ich habe halt einfach Angst, dass er Stirbt, weil er auch so extrem stinkt

Vielleicht habt ihr ja ein paar Ideen, wie ich es im noch schön machen kann.

LG

12 Antworten

Einerseits ist es schön zu lesen, wie liebe- und sorgenvoll du dich um das Tier kümmerst. Andererseits liest es sich halt recht traurig, denn ein klein wenig scheint es so dass er sich von euch verabschieden möchte.

Unterm Strich ist es aber leider so im Leben das nichts unendlich ist und wenn die Zeit gekommen ist, dann wird es meistens sehr schmerzlich.

Beschäftige dich so viel es geht mit ihm, streichle ihn und gib, soweit er es mag, kleine Leckerlies. Wenn er dann irgendwann gehen möchte, lass ihn gehen und behalte ihn in guter Erinnerung.

Ich wünsche dir die Kraft das so gut wie nur möglich zu überstehen.

 

Ja, mir fällt es halt schwer. Ich habe schon fünf mal mit ihm so gekämpft, dass er nicht stirbt. Immer wieder aufgepäppelt und gemacht und getan. Jetzt bin ich halt machtlos und das ist grauenvoll. Ich sag mir halt immer wieder, dass er alt ist. Mit fast 23 ist er ja ein ganz alter Opa und das wenn er geht, er es auch "verdient" hat . Aber es tut halt weh

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Tiere sind irgendwann mal wie die eigenen Kinder, zumindest aber fester Bestandteil der Familie. Und gerade nach einer so langen Zeit des "Miteinanders" tut es besonders weh.

Wie wird den die CNI behandelt und welches Futter bekommt er??? Habt ihr Medikamente (ACE Hemmer) um den Blutdruck (falls erhöht) unter Kontrolle zu bekommen???

Ich kenne mich (leider) sehr gut aus, was Senioren mit chronischen Organleiden betrifft und ich fühle gerade sehr mit dir.

Unser Moritz wurde mit Nierenleiden und Pancreasinsuffizienz "nur" 21!! Aber nach 6 Jahren "Kampf" war es irgendwie auch eine "Erlösung" für uns beide.

Moritz wog zum Schluss nur noch 2 Kilo


ich lebe jetzt seit 7 Jahren mit ihm,da der Kater und die Katze meinem Mann gehören, aber es waren von Anfang an auch meine beiden.Ich hänge sehr an dem Kater.

Hallo Dini1412!

Du hast da einen Methusalem :-) Lass ihn gehen, vielleicht kann er es nicht, weil er instinktiv spürt, dass Du ihn halten willst. Gerade weil ihr diese intensive Beziehung habt.

Streichel ihn, rede ihm gut zu. Tu alles, was er mag. So wie du es beschreibst, ist es Zeit Abschied zu nehmen...Das ist nie leicht!

Ganz viel Kraft wünsche ich Dir!

Jason

Ja, ich glaube das ist wirklich so.Ich merke sofort, wenn bei ihm was nicht OK ist

Ich bin ganz stolz auf meine Katerchen.Er hat "relativ gut" gefressen und ich habe ihn dazu bekommen zu trinken.Zwar mit viel Geduld und Liebe, aber er hat Flüssigkeit zu sich genommen.Und er hat auch Urin abgesetzt. Das erste mal musste ich ihn ins Katzenklo setzten, dass zweite mal hat er es alleine gemacht. Ich weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er mich verlässt, aber ich freue mich über jede Stunde mit ihm.

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