Nachbar hat fast 20 Katzen - müssen wir das ertragen?

Unser Nachbar hat ca. 17 - 20 Katzen. Tagsüber sieht man sie so gut wie nie. Aber wenn es Nacht, wird laufen sie fast jeden Tag durch unseren Hof, über die Autos die dort drin stehen und über unser Dach und Vordach und dort verrichten sie Ihr großes Geschäft. Mittlerweile ist es schon so weit, dass sie uns genau vor die Eingangstür urinieren. Täglich können wir geschätzte 10 Haufen vom Dach entfernen und den Eingangsbereich mit Wasser abspritzen weil der Urin extrem stinkt. Das große Geschäft von den Katzen werfen wir mittlerweile mit einer Schüppe über die Mauer zum Nachbarn damit er sieht was es für ne Schweinerei ist. Ihn selbst haben wir auch schon drauf angesprochen, doch der meinte nur, wäre nicht sein Problem, sind ja keine Hauskatzen. Auch das Ordnungsamt macht nichts. Es kann doch nicht sein, dass man sich sowas gefallen lassen muss oder?

Ich wäre über Sinnvolle Tips sehr dankbar.

MfGKreus

11 Antworten

17-20 Katzen sind nicht gerade üblich. Werden die denn noch artgerecht gehalten, oder streunen sie nur noch draußen rum? So eine große Katzenmenge kann auf einen Tiermessie hindeuten (kann - muß nicht). Nachdem du aber auch von Unordnung auf dem Grundstück schreibst, wird es schon so sein. Vermutlich sind die Tiere alle nicht kastriert, denn wie sonst wären es so viele.

Ihr solltet euch vielleicht mal Rat bei einer Katzenhilfeorganisation holen, damit die Katzen wenigstens kastriert werden und sich nicht noch weiter endlos vermehren. Katzenhilfeorganisationen haben schon manchen Tiermessie-Haushalt ausgeräumt.

Ansonsten würde ich auch ein Gespräch mit dem Nachbarn suchen, und darum bitten, dass er bei der Reinigung, bzw. der Entfernung der "Hinterlassenschaften" mithilft. - Mit einem Katzenhaufen im Blumenbeet kann man leben. Aber mit 20 überall nicht.

Ich habe auch schon fast mein Leben lang Katzen, und liebe sie über alles. Ich könnte auch am liebsten jedes herrenlose Tier bei mir aufnehmen. Aber man muß eine Grenze setzen. Selbst auf einem Bauernhof wären z.B. 8 Katzen genug. Aber 20 sind übertrieben, und es entsteht der Verdacht, dass sie wie gesagt, weder kastriert, noch gepflegt sind, dass sie kein gutes Futter bekommen, keine Katzentoiletten haben. Soviel Mäuse kann es ja garnicht geben für 20 Katzen ;o).

Bitte den Nachbarn, einige Katzenklos aufzustellen, evtl. auch unter Dach auf deinem Grundstück, welche er täglich säubern sollte.

Dass er einfach nichts macht, kann meiner Meinung nach nicht angehen, da er die übliche Anzahl Katzen haushoch überschritten hat. Jeder freut sich über eine Katze, die man unterwegs trifft. Aber 20 Katzen in Nachbars Garten sind meiner Meinung nicht mehr zumutbar.

Die Katzenhilfe wird, so du dich dort meldest, sicher einige woanders gut unterbringen können.

Als erstes einmal,wir wohnen schon ländlich, jedoch wohnen wir selbst mitten im Dorf. Unser Nachbar hat keinen Bauernhof oder sonstiges. Wir wohnen in der Gemeinde Alfter. Das liegt zwischen Köln und Bonn. Wir haben schon alles versucht, nichts hilft.Mit diesem Mann kann man nicht reden. Der ist sowieso nicht ganz normal in der Birne. Der lässt sein haus, Garten und alles drum herum verkommen und wir haben immer nur Ärger damit. Aber das Problem mit den Katzen ist extrem. Vor 3 Wochen haben wir uns ein neues Auto geholt. Es hat keine 5 tage gedauert bis die ersten kratzer auf dem Dach waren von den Katzen. Ein andere Nachbar von der Paralelstrasse an dem unsere Gärten grenzen ist Taubenbesitzer. Selbst da gehen die Katzen rein uns reissen die Tauben. Selbst da sagt das Ordnungsamt das es nix machen kann. Wir ertragen das jetzt schon 10Jahre. Lange warte ich nicht mehr, dann platze ich.

Hallo und Guten Tag, am besten hilft nach meiner Meinung "Spiritus"-ganz einfach aufbrühen und die Katzen mögen den Geruch nicht. Habe selbst 8 Katzen im Haus und darunter ein nicht kastrierer Kater (wird sich aber schnell ändern). Aber Spiritus hilft immer Nur bitte nicht die Katze selbst damit besprühen. Liebe Grüsse Jutta

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