Kater aus dem Tierheim, nach 4 Wochen immernoch total verängstigt

Huhu, meine Eltern haben vor knapp 4 Wochen einen 5-jährigen Kater aus dem Tierheim geholt. Der arme Kerl ist immernoch total verängstigt und kommt nicht vor und frisst auch nicht so richtig. Er sitzt den ganzen Tag nur in seinem Versteck rum. Es wird nicht besser, er wird eher noch agressiver. Streicheln ist gar nicht drin und mit Futter vorlocken geht auch nicht.

Was kann man tun?

Hat jemand Erfahrung mit solchen Feliway-Pheromon-Sprays, damit die Katze sich wohler fühlt?

Hat jemand eine Idee? Wenns nicht besser wird, muss er zurück ins Tierheim (und das wollen wir nicht!). Er sollte ein Spielkamerad für unsere vorhandene, leider "verwitwete" Katze sein ... Er muss ja kein Schmusekater werden, aber so wie gerade kanns auch nicht weitergehen. :-(

7 Antworten

Das ist ein fall für einen Katzenpsychologen! Auf jeden Fall solltet ihr dem Tier Zeit geben. Und ech so viel wie möglich um das Tier kümmern: versuchen zu spielen, einfach im Raum sein, und die ganze Wohnung öffnen ( auch wenn er dann andere Verstecke aufsucht…) Geduld ist sicher das wichtigste. Eine räumliche Veränderung ist für eine Katze eigentlich immer ein traumatisches Erlebnis. Ob Pheromon-Sprays helfen, ist fraglich. ich würde auf Geduld, Aufmerksamkeit und Spielangebote setzen. Wenn gar ncihts hilft, wirklcih mal einen Tierpsychologen um Rat fragen. Evtl ghelfen auch Bachblüten gegen die Angst, auch dazu gibts Spezilaisten, die sich mit den verschiedenen Blüten auskennen…

Wünsch euch viel Glück!

Bei meinem Kater hat es Wochen und Monate gedauert, bis er Vertrauen fasste. Heute ist er der verschmusteste, anhänglichste, treueste von allen. Man muß nur Geduld haben. Viel Geduld! Ein Zurück-Abschieben in's Tierheim würde die Lebenssituation des Tieres sicherlich nochmal verschlechtern. Gebt ihm eine Chance, auch wenn's dauert.

Sagen wir es so: es gibt Katzen, die sind eben Einzelgänger. Lasst ihn möglichst in Frieden, wenn ihr immer versucht, ihm nahe zu kommen oder ihn zu streicheln, wird er es mit jedem Mal mehr als Gefahr oder Bedrohung ansehen. Wenn ihr ihn einfach in Ruhe lasst, kommt er vielleicht irgendwann von selbst auf euch zu. Nur kein Druck!

Nee, er kommt trotzdem nicht raus. Er ist schon die meiste Zeit alleine, tagsüber ist ja keiner da. Und 4 Wochen ist schon ne lange Zeit .... Er macht ja auch gar keine Fortschritte. Wenns wenigstens vorran gehen würde, aber es hat sich eigentlich nix geändert seit dem ersten Tag.

Aber es kann sich ja nichts ändern wenn er nur alleine in einem Raum sitzt , Sorry aber es liegt nicht an dem Tier , sondern daran wie es gehalten wird.

Was sollen wir denn sonst machen? Die ersten zwei Wochen war er in der Wohnung. Da er da nicht vorgekommen ist, kam er in das separate Zimmer, in der Hoffnung, dass er sich in dem kleineren Raum eher raus traut. Abends sitzt jemand drin. Klar, tagsüber ist er meist alleine, weil meine Eltern ja arbeiten müssen.

Nun gut, ich kann meinen Eltern sagen, dass sie ihn wieder raus lassen sollen. Das Problem ist, dass er sich auf den 120 qm auch irgendwo verstecken kann. Daher war er ja jetzt in den anderen Zimmer, in der Hoffnung, dass er sich dann mal mehr mit uns auseinander setzt.

So, nun kann er wieder fast überall hin. Die Leute im Tierheim haben halt gesagt, dass er in einem extra Zimmer sein soll, damit er sich eingewöhnt und nicht mit unserer Katze zusammenkommt, wenn keiner da ist, falls sie sich prügeln. Naja, aber ich hoff ma, dass es jetzt besser wird .....

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