Kastrierter Nachbarskater markiert unser Grundstück

Hallo, vielleicht weiß jemand von Euch Bescheid in diesem Thema. Wir haben einen 4-jährigen Nachbarskater, der kastriert ist und noch nie markiert hat. Neuerdings markiert er unser Grundstück, was zugegebenermaßen ihm auch die letzten 4 Jahre mit gehört hat.

Wir haben aber Anfang Mai einen Wurf mit 5 kleinen Katzenbabies auf unserem Grundstück gefunden, die wir großgezogen haben. Davon sind jetzt noch 3 bei uns - inklusive der Mutter. Mittlerweile sind die Kleinen 14 Wochen alt und recht interessiert an unserem Nachbarskater. Sie fangen so ein bißchen an, ihr Revier zu "verteidigen". Das äußert sich, indem sie ihn sehr aufmerksam ein Stück weit verfolgen. Der Kater hält sich von den Kleinen fern, der hatte mehrfach mit der Mutter die Begegnung der dritten Art, da sie ihn unerwartet verprügelt hat, als die Kleinen ganz klein waren. Aber wenn die Kleinen zu nah kommen, fängt er an mit dem Schwanz zu schlagen.

Folgende Frage: 1) Bis wann geht eigentlich der Welpenschutz? Ab wann muss ich Angst haben, dass der Nachbarskater sich vielleicht eines der Kleinen greift, weil sie ihm zu nah kommen? 2) Wann muss ich die Kleinen (2 davon sind Kater) kastrieren lassen, damit sie damit gar nicht erst anfangen? 3) Warum markiert Charly (der Nachbarskater) plötzlich unser Grundstück, obwohl er noch nie vorher markiert hat?

LG Ank

5 Antworten

Welpenschutz gibt es bei Katzen nicht. Die Kleinen unterwerfen sich bei Streitereien natürlich eher und werden deswegen geschont. Du kannst die Kater schon mit drei Monaten kastrieren lassen. Deswegen bleiben sie nicht klein, das stimmt nicht. Im Gegenteil, Frühkastrationen sind schonender für die Tiere als wenn man so lange wartet bis sie geschlechtsreif sind. Charly wird markieren, weil er es nun für notwendig hält. Es sind lauter Katzen da und er muss sein Revier markieren.

zu 1.welpenschutz gibt es NICHT. weder bei katzen noch bei hunden. das ist ein ammenmärchen. bei hunden sind meist rüden toleranter gegen rudelfremde welpen und bei katzen sind sind es meist die kätzinnen. aber eine regel gibt es dafür nicht. fremde hündinnen und fremde kater würde ich niemals an welpen heranlassen, egal ob katzen oder hundewelpen. zu 2. kastrieren ab dem 9 monat, alles andere wirkt sich auf die psyche aus. am ende hast du große kater die im kopf noch klein sind. und das markieren hat nichts mit dem kastrieren zu tun. auch kastrierte tiere markieren ihr revier, was in der regel etwas kleiner ist, als der nicht kastrierten verwandschaft. zu 3. bisher gehörte euer grundstück mit zum revier eures nachbarkaters. seit die katze inklusive ihrer junge auf erem grundstück lebt, ist dort seine reviergrenze und diese wird nunmal markiert. das blöde wird sein, daß auch die mama ihr revier markiert und dadurch ein permanentes übermarkieren entsteht. dagegen tun kannst du leider nichts. wir leben seid 2 jahren in einem katzenreichen gebiet, hier wird auch permanent auf unserer terrasse markiert, da dort wohl eine grenze lang läuft. dagegen machen kann ich nichtsk, außer immer wieder sauber machen, damit der gestank nicht zu dolle überhand nimmt.

Charly sieht durch Eure Fellnasen sein Revier bedroht. Da er mit Katzenmama Auseinandersetzungen hatte, verkneift er sich den Kontakt und zeigt lieber durch seine Duftmarken was zu seinem Revier gehört. Das ist normal. Soweit ich weiß haben Kitten nur gegenüber Katzen, gegenüber ihrem eigenen Vater aber auch gegenüber Hunden Welpenschutz. Fremde Kater haben zum Thema Welpenschutz eine andere Auffassung. Wäre also wichtig, dass die Katzenmama immer schön in der Nähe der Kitten ist. Wenn Du willst, dass die beiden Katerchen das typische Kateraussehen bekommen, dann solltest Du sie erst mit 12 - 15 Mon. kastrieren lassen. Lässt Du sie zu früh kastrieren, kann das Wachstum tatsächlich aufhören. Das ist kein Ammenmärchen aber es passiert auch nicht zwangsläufig.

welpenschutz gibt es NICHT. weder bei katzen noch bei hunden. das ist ein ammenmärchen. bei hunden sind meist rüden toleranter gegen rudelfremde welpen und bei katzen sind sind es meist die kätzinnen. aber eine regel gibt es dafür nicht. fremde hündinnen und fremde kater würde ich niemals an welpen heranlassen, egal ob katzen oder hundewelpen. zu 3. bisher gehörte euer grundstück mit zum revier eures nachbarkaters. seit die katze inklusive ihrer junge auf erem grundstück lebt, ist dort seine reviergrenze und diese wird nunmal markiert. das blöde wird sein, daß auch die mama ihr revier markiert und dadurch ein permanentes übermarkieren entsteht. dagegen tun kannst du leider nichts. wir leben seid 2 jahren in einem katzenreichen gebiet, hier wird auch permanent auf unserer terrasse markiert, da dort wohl eine grenze lang läuft. dagegen machen kann ich nichtsk, außer immer wieder sauber machen, damit der gestank nicht zu dolle überhand nimmt.

FALSCH! Der Nachbarskater kam weitaus später in die Nachbarschaft als unsere Fellnase. Unser Garten hat also nie zu seinem Revier gehört! Auf unserem Grundstück wohnt keine Katze mit Kitten, sondern nur unsere Katze alleine. Und dagen machen konnte ich sehr wohl etwas. Ich habe nämlich 2 Wochen lang die Hinterlassenschaften des fett Nachbarkaters weggemacht und dann war Ruhe. Und... Es gibt sehr wohl eine Art Welpenschutz!

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